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      <title>5 Jahre Kreta</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fünf Jahre Kreta -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brigitta und Martin aus der Schweiz zieht es zurück in ihre alte Heimat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Für viele wäre es der absolute Traum: fünf Jahre auf Kreta. Brigitta (69) und Martin (74) aus der Schweiz haben es gemacht. Jetzt kehren sie zurück. Nicht enttäuscht, aber auch ohne besondere Wehmut. Alles hat seine Zeit, sagen sie.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Zeit für Kreta begann im Dezember 2020. Da bezogen die beiden, frisch pensioniert,  eine 3-Zimmer-Wohnung in einer kleinen Apartment-Anlage in Mirtos. Etwas außerhalb, hübsch, modern, ruhig. Es war die Corona-Zeit, weitgehend Ausgangssperre. „Keine Taverne hatte auf, in den beiden kleinen Läden in Mirtos konnte man zwar Lebensmittel kaufen, aber alle anderen Regale waren abgesperrt“, berichtet Brigitta. Die Möbel des Paares waren noch in der Schweiz. Wegen der ganzen Probleme und Einschränkungen wegen Corona sollte es April werden, bis sie endlich geliefert wurden.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der Umzug nach Kreta hatte eine längere Vorgeschichte. Immer mal wieder machten die beiden, die in Bern lebten, Urlaub auf der Insel, erkundeten verschiedene Regionen und kamen zu dem Schluss: „Es wäre nicht blöde, hier zu leben.“ Sie folgten dann dem Rat einer Bekannten: Mirtos sei das Richtige. Der Ort im östlichen Teil der Südküste ist auch im Winter nicht allzu sehr von Winden geplagt und gehört zu den wärmsten Stellen Kretas.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            „Einfach mal so ein Ding machen“
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte von Brigitta und Martin, die zuletzt in der Schweiz ein Unternehmen im physikalischen Bereich hatten, war von Anfang an nicht die klassische romantische  Auswanderer-Story. Beide gehen eher nüchtern an die Dinge heran. „Traumort oder so was, das war nie unsere Sache.“ Was sie aber anzog war das Meer, war das mediterrane Ambiente. Sie wollte mal an der See leben, sagt Brigitta, eigentlich egal wo. „Meine Motivation war, einfach mal so ein Ding zu machen“, meint Martin, „nachdem ich zeitlebens berufstätig war“. Um ganz pragmatisch zu ergänzen: „Die Lebenshaltungskosten hier waren damals bestechend tief.“ Und die Preissteigerungen wurden anfangs kompensiert „durch das Absaufen des Euro gegenüber dem Franken“.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Der Plan war, fünf Jahre zu bleiben. Sie hatten auch nie vor, ein Haus zu kaufen. Martin: „wir hatten schließlich gehört, wie das hier läuft“. Er meint die Bürokratie („deutlich schlimmer als in der Schweiz“) oder auch, dass Handwerker hier mitunter etwas anders an die Dinge herangehen, als man das von Mitteleuropa gewohnt sei. Und Brigitta bekennt, dass „ein Haus in der Pampa, mit Hühnern und Ziegen“, nicht so ihr Ding sei. Die Faszination dafür müsse von innen kommen, und „das geht mir ab“.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kompliziertes Griechisch
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Insofern hat sie auch darauf verzichtet, mehr als ein paar Brocken Griechisch zu lernen. Martin war da engagierter, aber er machte sich keine Illusionen, es irgendwann einmal wirklich fließend zu sprechen. Es sei halt eine für Mitteleuropäer sehr ungewohnte und komplizierte Sprache.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Von der Rückkehr in die Schweiz verspricht sich Brigitta neue Möglichkeiten: Leute treffen, kulturelle und gesellschaftliche Unternehmungen, vielfältige Angebote nutzen. Auf Kreta habe sie sich im Alltag manchmal unterfordert gefühlt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Für ihn sei Langeweile kein Problem gewesen, versichert Martin: „Viel lesen, Musik machen, ein bisschen auf der Gitarre herumklimpern - man kann vieles tun“. Eine positive Erfahrung sei die Freundlichkeit der Leute, aber so richtig Kontakt, wie man es im Heimatland gewohnt war, bekomme man nicht. Die Gesellschaft auf Kreta sei eben mehr von Familienstrukturen geprägt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Eine gute Zeit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Was sie mit zurücknehmen aus Kreta? Zum Beispiel mehr Gelassenheit, weniger Pingeligkeit und das Motto „Den pirazi – macht nichts“.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es war eine gute Zeit in Mirtos, so das Resumee der beiden. „Wir haben viel gelernt, in jeder Hinsicht, aber jetzt ist es gut. Alles hat seine Zeit.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 10:51:28 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Karfibesteigung</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kreta von oben -  ein Ausflug zum Berg Karfi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach ein paar Tagen Faulenzen am Strand – wobei ich das individuelle Im-Sand-liegen (mit unbeschränkter Platzwahl) dem Gruppenevent Liegestühle (mit ein bisschen Kleingartenatmosphäre) vorziehe – nun, nach ein paar Tagen Faulenzen am Strand steht uns der Sinn nach einer Unternehmung: einer Wanderung zum Berg Karfi am Rande der ebenso bekannten wie beeindruckenden Lasithi-Hochebene. Wir steigen in unser kleines rotes Mietauto und fahren nach Tzermiadon, dem Hauptort der Ebene, die wie ein riesiger flacher  Teller in 800 Meter Höhe mitten im Dikti-Gebirge liegt. Das dauert natürlich. Für 65 Kilometer brauchen wir mehr als anderthalb Stunden, aber dafür geht es auch auf schmalen gewundenen Sträßchen mitten durch Kretas urwüchsige Mitte. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Karfi im Doppelpack
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Tzermiadon aus führt ein zunächst breiter, vor langer Zeit mit Natursteinen gepflasterter, dann immer schmaler, steiler und beschwerlicher werdender Weg hoch zum 1148 Meter hohen Karfi mit seinem kahlen bizarr geformten Doppelgipfel. Der Weg mag mühsam sein, aber er führt durch eine phantastische, von Kermeseichen und Ginster, von Felsen und nochmals Felsen geprägte Landschaft, wie sie kretischer nicht sein könnte. Dazu die Blicke auf die Hochebene, auf hohe Berge und - oben angekommen – auf einen Stausee und das Meer der Nordküste.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zuflucht der Minoer
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hoch oben, auf einem Plateau zwischen den Gipfeln, hat man die Ruinen einer größeren minoischen Siedlung ausgegraben, in der um 1100 v. Chr. bis zu 3500 Menschen gelebt haben sollen. Es war dies die Endphase der Minoer, die von dorischen Stämmen vertrieben wurden und zum Schluss in schwer zugänglichen Fluchtorten ausharrten. Bis sich ihre Spuren verlieren …
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Lasithi-Hochebene aus (oben links) geht es auf gepflasterten oder steinigen Pfaden hoch hinauf. Immer wieder sieht man ebene Flächen, auf denen früher Getreide angebaut wurde (unten links). Am Gipfel des Karfi gibt es die Reste uralter Gebäude und weite Ausblicke auf noch höhere Berge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 07:43:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zurück in Mirtos</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/my-post47bd4af9</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zurück auf Kreta
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         26 Grad sind es, als wir ankommen. Die Sonne strahlt am wolkenlosen Himmel. Zuhause, in Deutschland, sind es neun Grad. Es regnet dort, verkündet uns die Wetter-App. Nach sieben Monaten sind wir endlich wieder auf Kreta, in Mirtos im Südosten, wo wir die drei letzten Winter verbracht haben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesmal wird es nicht so lang, dafür sind wir einen Monat früher da als sonst. Mirtos mit doch immer noch recht vielen Touristen, das mussten wir uns auch mal ansehen. Der Parkplatz am Ortseingang, wo sonst ein zwei Schrottkisten überwinterten, ist jetzt, Anfang Oktober, voller Autos. Alle Läden sind auf, alle Tavernen, Das hat Vorteile, aber wir müssen uns an die Szenerie gewöhnen. Im Winter hatten wir den Ort fast für uns.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesmal haben wir nur ein Zimmer gemietet, etwas abseits, mit Blick aufs Meer. Eine kurze, irre steile Straße führt hinauf, aber unser kleines Mietauto schafft es ohne Murren. Unser eigenes Auto haben wir diesmal zuhause gelassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Trauben und ein bisschen Griechisch
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Mutter des Vermieters begrüßt uns mit süßen Trauben und würzigen Keksen. Wie gut, dass ein bisschen was an Griechisch bei uns hängen geblieben ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kaum sind wir da, kommt eine Nachricht von Freunden aufs Handy. „Seid ihr schon da? Wir kamen gestern.“ Verbunden mit einer Einladung zu einer Geburtstagsfeier.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir gehen runter ins Dorf. Immer wieder treffen wir Leute, die wir aus unseren Wintern kennen. Es ist ein bisschen wie nach Hause zu kommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Urlauber schlendern durch die engen Gassen und über die Promenade am Meer, Freizeitlook. Manche, besonders ältere Herren, zeigen dabei viel nackte Haut. Sie wären besser beraten, dies nicht zu tun.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Strand sind jede Menge Liegestühle hingestellt und Schirme aufgepflanzt worden. Kein Vergleich mit den Ferienhochburgen, wo wirklich Massentourismus herrscht, aber für uns natürlich ungewohnt. Auf dem Meer tummeln sich sogar zwei drei Kitesurfer, auch ungewohnt, aber beeindruckend. Badewetter, das Meer ist noch warm. Im Februar oder März sieht das anders aus. Da konnte ich abends in der Taverne damit angeben, im Wasser gewesen zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Mirtos im Wandel
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt, im Oktober, ist fast noch Saison. Die Preise für Apartments und Studios sind hoch, im Winter sieht das anders aus. Und es werden immer mehr Wohnungen zu Touristenunterkünften umgebaut. Die ursprünglichen Bewohner, Einheimische wie Ausländer, die schon lange hier leben, müssen sich eine andere Bleibe suchen. Keine gute Entwicklung, sagen sogar Leute, die ihr Geld mit dem Tourismus verdienen. Der Charakter, das Flair des Ortes verändert sich. Die Harmonie von authentischem Dorf und sanftem Tourismus schwindet, so die Befürchtung. Eine Bekannte aus Holland, eigentlich „Urgestein“ in Mirtos, ist in ein nicht weit entferntes Dörfchen in den Bergen gezogen, „Ich wohne jetzt in einem größeren Haus, es ist massiver gebaut, und es ist natürlich billiger.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An unserem ersten Abend feiern wir Wiedersehen mit Freunden, die seit fünf Jahren in Mirtos wohnen. Ende des Monats verlassen sie Kreta, gehen zurück in die Schweiz. Es hat sich halt doch so einiges verändert, sagen sie. Irgendwann kommen sie wieder, denke ich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich sitze auf dem Balkon und schaue hinunter aufs Meer. Die ersten 100 Meter leuchtet es türkis, danach zeigt es sich in einem dunklen Blau. Weiße Schaumkrönchen verzieren die Wellen. Wie schön, wieder hier zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:09:04 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kritsa-Schlucht</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/kritsa-schlucht</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Klein und grandios: die Kritsa-Schlucht
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Rande des Dörfchens Kritsa, oberhalb der Stadt Agios Nikolaos im Osten Kretas, liegt eine Schlucht. Die ist nicht ganz unschuldig daran, dass wir seit Jahren immer wieder nach Kreta kommen. Denn die kretischen Schluchten, zahlreich, mannigfaltig, abwechslungsreich, sind ein Paradies für alle, die gerne wandern, die grandiose Szenerien schätzen. Und die Kritsa-Schlucht war unsere erste, vor vielen Jahren, und sie hat uns auf den Geschmack gebracht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt ziehen wir unsere Stiefel an und machen uns erneut auf den Weg. Und erneut ist diese nicht allzu lange aber teils anspruchsvolle Tour ein besonderes Erlebnis. Durchs Bachbett mit seinen runden Steinen, über Felsbarrieren, die durch ins Gestein getriebene Metallbügel oder ein Seil etwas leichter zu bewältigen sind. Entlang himmelhoch aufragender, rötlich schimmernder Felswände, durch enge Stellen, an denen die Felsen im Laufe der Jahrtausende glattgespült sind. Vorbei an Gestein, das wie uraltes verwittertes Holz aussieht, an toten Baumstämmen im jetzt trockenen Bachbett, die die Wassermassen bei starkem Regen nach unten schwemmen. Oleander, der sich in den im Sommer glühend heißen Schluchten besonders wohlfühlt, Pflänzchen, die sich an schattigen Stellen in noch so kleine Felsritzen klammern. Und vielleicht auch ein Adler oder Geier hoch über unseren Köpfen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kritsa-Schlucht, die als eine der schönsten auf Kreta gilt, hat nichts von ihrer Faszination verloren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Kritsa lohnt auch der Besuch der über 600 Jahre alten Kirche Panagia Kera mit ihren sehenswerten byzantinischen Fresken. Und in der Nähe liegen die Ruinen der dorischen Stadt Lato, die schätzungsweise vor 2500 Jahren erbaut wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Small and magnificent: Kritsa Gorge
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Near the village of Kritsa, not far away from Agios Nikolaos in eastern Crete, there´s a gorge. It has something to do with the fact that we have been coming back to Crete for years. The Cretan gorges, numerous and varied, are a paradise for anyone who enjoys hiking and appreciates magnificent scenery. And the Kritsa Gorge was our first one, many years ago.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Now we put on our boots and set off again. And once again, this not too long but sometimes challenging tour is a special experience. Through the stream bed with its round stones, over rock barriers that are a little easier to pass thanks to metal brackets driven into the rock or a rope. Along sky-high, shimmering reddish rock faces, through narrow places where the rocks have been washed smooth over the millennia. Along rocks that look like ancient weathered wood, dead tree trunks in the now dry stream bed, which are washed down by the masses of water during heavy rain. Oleander, which feels particularly at home in the glowing hot gorges in summer, little plants clinging to the smallest of cracks in the rocks in shady places. And perhaps even an eagle or vulture high above our heads.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Kritsa Gorge, which is considered one of the most beautiful in Crete, has lost none of its fascination.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kritsa, it is also worth visiting the over 600-year-old church of Panagia Kera with its remarkable Byzantine frescoes. And nearby are the ruins of the Doric city of Lato, which is estimated to have been built 2500 years ago.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 28 Dec 2024 13:40:59 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Griechisch lernen</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/griechisch-lernen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Von Weinbestellungen und Buckel-Is – Griechisch lernen ist nichts für Feiglinge
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Griechisch, heißt es, ist eine der schwersten Sprachen der Welt. Mag schon sein, aber was bleibt einem übrig, wenn man öfter auf Kreta ist (den dritten Winter übrigens) und nicht mehr den Touristen geben will, der gerade mal „Evcharisto“ und „Kali nichta“ zustande bringt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also frisch ans Werk, und immer schön die Ohren spitzen, wie die Einheimischen so reden. Doch – aller Anfang ist schwer. Es fängt schon mal damit an, dass Ja „nä“ heißt. „Thelo ena potiri aspro krasi“ sage ich fröhlich in der Dorfkneipe, und die Wirtin entgegnet einsilbig „Nä“. Was habe ich getan, warum will sie mir kein Glas Weißwein geben, schoss es mir anfangs immer erstmal kurz durch den Kopf. Und wenn ich selbst Nein sagen wollte, lag mir schon das „Nä“ auf der Zunge – und nicht das „Ochi“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Griechen lieben die langen Wörter – auch schon in der einfachen Alltagssprache. Ganz anders die Engländer, und so ist Englisch auch eine internationale Verkehrssprache. „Use“ zum Beispiel hat man doch viel schneller intus als etwa das griechische Pendant „chrisimopió“. Wortungetüme wie „katapliktikó“ (toll), perissótero (mehr) oder „skampanevásmata“ (Höhen und Tiefen) sind schon in der Lage, den Lernanfängern Respekt einzuflößen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hinzu kommt die andere Schrift, aber die ist im Vergleich zur Lexik und Grammatik der griechischen Sprache ein eher kleines Hindernis, das man relativ schnell überwindet. Ins Grübeln gerät man aber bei Details wie der Sache mit den fünf „I“. Da gibt es das Ita (Η bzw. η), das Jota (Ι bzw. ι), das Ypsilon (Υ bzw. υ) – und alle klingen sie gleich. Ebenso die zwei weiteren Möglichkeiten, die Kombinationen “ei“ (ει) und „oi“ (οι), die auch nur I-Laute bezeichnen. Wir nannten die drei ersten anfangs das “Buckel-I“, das „normale I“ und das „U-I“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur gut, dass man beim Reden nicht überlegen muss, welches „I“ nun an der Reihe ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wichtig, ganz wichtig ist die richtige Betonung. „Póte“- betont auf dem O, heißt zum Beispiel „wann“, „poté“, betont auf dem E, hingegen bedeutet „nie“. Glücklicherweise gehören die Betonungszeichen zur Schriftsprache. Generell scheint zu gelten: Ein Wort wird so betont, wie wir als Deutschsprachige es nicht betonen würden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie lernt man nun am besten Griechisch? „Auf der Straße“ versichert ein Freund, der vor vielen Jahren nach Kreta ausgewandert ist. „Mit Grammatikpauken“ glaubt ein anderer, der wohl gerne Altphilologe geworden wäre. Mit klassischem Lehrbuch, mit Online-Sprachkursen, mit einfachen Kinderbüchern? Wie auch immer: am besten wohl im Gespräch mit Griechen. Und wenn es am Anfang auch als Sisyphos-Arbeit erscheint, so will ich doch gerne einer Bekannten glauben, die es schon lange geschafft hat: „Irgendwann macht es Klick, und alles ist viel einfacher.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/b2cef61e5e4e4623a354695e95f957c0/dms3rep/multi/20240310_121713.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Wine orders and so many ways to write “I” - learning Greek is a special thing
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Greek is said to be one of the most difficult languages in the world. That may be true, but what choice do you have if you are often on Crete (for the third winter, by the way) and no longer want to be just a tourist who can only manage “Evcharisto” (thank you) and “Kali nichta” (good night).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So, get to work and keep your ears open for how the locals talk. But - all beginnings are difficult. It starts with the fact that “yes” is “nai” in Greek. “Thelo ena potiri aspro krasi” I say cheerfully in the pub, and the landlady replies ‘Nai’. You must know: “Nai” sounds like a german dialect word for “no”. So, I first thought by myself: What have I done, why won't she give me a glass of white wine?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And when I wanted to say “no” myself, the “nai” was already on the tip of my tongue - and not the “ochi”, the correct word.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Greeks love long words - even in simple everyday language. The English are quite different, and so English is the international lingua franca. “Use”, for example, is much quicker than its Greek counterpart ‘chrisimopió’. Word monsters such as “katapliktikó” (great), perissótero (more) or “skampanevásmata” (ups and downs) are already capable of instilling respect in beginners.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There are also the different letters, but compared to the lexis and grammar of the Greek language, this is a rather minor obstacle that you overcome quickly. However, details such as the five ways to write “I” can be tricky. There is the ita (Η or η), the iota (Ι or ι), the ypsilon (Υ or υ) - and they all sound the same. The same goes for the two other possibilities, the combinations “ei” (ει) and “oi” (οι), which also only denote “I” sounds. We initially called the first three the “humped I”, the “normal I” and the “U-I”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It's just good that you don't have to think about which “I” is the correct spelling when speaking.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The correct stress is important. “Póte” - emphasized on the O, for example, means ‘when’, while ‘poté’, emphasized on the E, means ‘never’. Fortunately, stress marks are part of the written language. The general rule seems to be: A word is stressed in a way that we as German or English speakers would not emphasize it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What's the best way to learn Greek? “On the street” says a friend who emigrated to Crete many years ago. “With grammar” believes another, who would probably have liked to become a classical philologist. With a classic textbook, with online language courses, with simple children's books? Whatever: the best way is probably to talk to Greeks. And even if it seems like a Sisyphean task at the beginning, I would like to believe a friend who has been doing it for a long time: “At some point it clicks and everything is much easier.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 12:45:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/griechisch-lernen</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied von Kreta 2</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/abschied-von-kreta-2</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Abschied von Kreta (Teil 2) – Ein tropischer Garten, ein phantastischer Strand und eine Fähre, die nicht fährt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bevor es nach einem ganzen Winter auf Kreta zurück nach Deutschland geht, machen wir noch Station in Kissamos. Ein Städtchen ganz im Nordwesten der Insel, das neben seiner quirligen und anstrengenden Durchgangsstraße auch ein paar schöne Ecken hat. Wir mieten uns in einer Pension ein und kaufen uns in einer Reiseagentur schon mal die Schiffstickets.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am folgenden Sonntagmorgen soll die Fähre von Kissamos nach Gythio auf der Peloponnes gehen, am frühen Abend dort ankommen. Am Montagabend legt dann das Schiff von Patras nach Venedig ab. So haben wir den ganzen Montag Zeit, die 300 Kilometer auf der Peloponnes zu fahren – und wir müssen nicht in den Trubel von Piräus. So unser Plan.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber es ist ja erst Donnerstag, noch drei Tage Zeit für Kreta. Wir besuchen endlich mal den Botanischen Garten, der 15 Kilometer südwestlich von Chania in der Nähe des Dörfchens Fournes liegt. Der in einem hügeligen Gebiet angelegte Garten ist absolut sehenswert mit seiner Fülle an mediterranen und tropischen Pflanzen, den liebevoll arrangierten Kunstwerken am Wegesrand, den Pfauen und anderen Tieren in einem kleinen Zoo. Im Frühsommer wird es dort natürlich noch viel mehr blühen als jetzt im April, aber dafür sind nun viel weniger Leute unterwegs.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wenn wir schon mal in der Gegend sind, dachten wir uns, fahren wir noch ein paar Kilometer weiter zur Omalos-Hochebene und zum Eingang der Samaria-Schlucht. Die Straße windet sich hoch hinauf in die Berge, kaum ein Auto ist unterwegs, oft müssen wir warten, bis die vielen Schafe langsam von der Fahrbahn trotten. Es ist leer und einsam, denn die imposante Schlucht ist noch geschlossen, der Eingang mit Zäunen und Stacheldraht verrammelt. Hier, auf 1200 Metern Höhe, wo sich im Sommer täglich hunderte von Schluchtenwanderern drängen, sind wir nun fast alleine - inmitten der grandiosen Bergwelt der Lefka Ori, der Weißen Berge. Die Samaria-Schlucht ist – wenn das Wetter mitspielt – vom 1. Mai bis zum 15. Oktober geöffnet. Auf mehr als 16 Kilometern zieht sie sich zwischen teilweise 600 Metern hohen Felswänden runter nach Agia Roumeli an der Südküste. Wir haben bisher nur die abgespeckte Variante gemacht: Frühmorgens von Agia Roumeli nordwärts bis zur Mitte der Schlucht, dann wieder zurück, bevor die wandernden Massen uns überschwemmen konnten. Bei dieser Version hat man Samaria für sich allein. Doch irgendwann steht auch die klassische Nord-Süd-Tour auf unserem Programm.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die zwei letzten Nächte auf Kreta verbringen wir in Kavousi bei Falasarna. Falasarna, in der Antike eine wichtige Hafenstadt, ist heute ein Badeort mit langem, phantastischem Strand. Und an eben diesem Strand meldet sich am Samstagnachmittag mein Handy. Eine SMS ist eingetroffen. Eine SMS der Fährgesellschaft, dass unser Schiff am Sonntagmorgen nicht fahren wird. Wartungsarbeiten. Wir sind ziemlich schockiert, haben wir doch nicht nur ein Hotel in Gythio gebucht, sondern auch schon das Anschlussticket nach Venedig gekauft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was tun? Zum Glück ist die Agentur in Kissamos, wo wir die Tickets gekauft haben, am Samstagabend geöffnet. Und wir können umbuchen auf eine Fähre, die am Sonntagabend von Chania aus nach Piräus fährt. Kostet zwar etwas mehr, aber so können wir die Anschlussfähre erreichen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Sonntag fahren wir nach Chania, besuchen noch die antike Stadt Aptera in der Nähe, sind am Abend auf der Fähre. Gegen 21 Uhr geht es los. Erst wird der Hafen immer kleiner, dann die Souda-Bucht, dann ganz Kreta.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein besonders schönes Gefühl, egal, ob nach zwei Wochen oder fünf Monaten. Aber wir trösten uns mit dem Gedanken: Nach Kreta ist vor Kreta.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kretas Westen: Im Botanischen Garten (2), auf dem Weg zur Samaria-Schlucht, die Berge am Eingang der Schlucht, der Strand von Falasarna und das kleine Theater in der antiken Stadt Aptera.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Farewell to Crete (Part 2) - A tropical garden, a phantastic beach and an almost missed ferry
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Before we head back to Germany after a whole winter on Crete, we stop off in Kissamos. A small town in the very north-west of the island, which has a few beautiful corners in addition to its lively and strenuous thoroughfare. We stay in a guesthouse and buy our boat tickets at a travel agency.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The ferry is due to leave Kissamos for Gythio on the Peloponnese the following Sunday morning, arriving there in the early evening. The ship from Patras to Venice then will leave on late Monday evening. So we have the whole Monday to drive the 300 kilometers on the Peloponnese - and we don't have to go through the hustle and bustle of Piraeus. That's our plan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But it's only Thursday, so we still have three days on Crete. We finally visit the botanical garden, which is located 15 kilometers southwest of Chania near the village of Fournes. Set in a hilly area, the garden is absolutely worth a visit with its abundance of Mediterranean and tropical plants, the lovingly arranged works of art along the path, the peacocks and other animals in a small zoo. In early summer, of course, there will be even more flowers than there are now in April, but there are far fewer people out and about.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And while we're in the area, we thought we'd drive a few more kilometers to the Omalos plateau and the entrance to the Samaria Gorge. The road winds its way high up into the mountains, there are hardly any cars on the road and we often have to wait until the many sheep slowly trot off the road. It is empty and lonely, because the imposing gorge is still closed, the entrance barricaded with fences and barbed wire. Here, at an altitude of 1200 meters, where hundreds of gorge hikers throng every day in summer, we are now almost alone - in the middle of the magnificent mountain world of the Lefka Ori, the White Mountains. The Samaria Gorge is open - weather permitting - from May 1 to October 15. It stretches for more than 16 kilometers between rock faces, some of which are 600 meters high, down to Agia Roumeli on the south coast. We have only done the slimmed-down version so far: early in the morning from Agia Roumeli northwards to the middle of the gorge, then back again before the hiking masses could swamp us. With this version, you have Samaria to yourself. But at some point, the classic north-south tour is also on our program.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We spend the last two nights on Crete in Kavousi near Falasarna. Falasarna, an important port town in ancient times, is now a seaside resort with a long, fantastic beach. And it is on this very beach that my cell phone rings on Saturday afternoon. A text message has arrived. A text message from the ferry company that our ship will not be sailing on Sunday morning. Maintenance work. We are pretty shocked, as we have not only booked a hotel in Gythio, but have also already bought the connecting ticket to Venice.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What to do? Fortunately, the agency in Kissamos, where we bought the tickets, is open on Saturday evening. And we can rebook onto a ferry that leaves Chania for Piraeus on Sunday evening. It costs a bit more, but it means we can catch the connecting ferry.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On Sunday we drive to Chania, visit the ancient city of Aptera nearby and are on the ferry in the evening. We set off at around 9pm. First the harbor gets smaller and smaller, then Souda Bay, then the whole of Crete. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Not a particularly nice feeling, whether after two weeks or five months. But we console ourselves with the thought: after Crete is before Crete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 15:59:28 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied von Kreta 1</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Abschied von Kreta (Teil 1) – Ein leerer Traumstrand und ein besonderer Esel
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Was für ein komisches Gefühl, nach fünf Monaten ein letztes Mal aus Mirtos herauszufahren. Das gewundene Sträßchen hoch nach Mournies, weiter nach Ano Vianos. Alles so vertraut, man kennt fast jede Kurve, jeden Blick auf die felsigen Hänge.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben noch etwas Zeit, wollen uns noch ein bisschen im Westen von Kreta herumtreiben, dann die Fähre von Kissamos zur Peloponnes nehmen. Den ganzen Tag sind wir unterwegs, vorbei an Festos und Agia Galini, hoch nach Rethimnon, auf der Schnellstraße nach Chania, nach Kissamos, dann die Westküste runter. Wir haben eine Unterkunft in einem winzigen Örtchen namens Amigdokefali gebucht, in einem abgelegenen Häuschen, ein paar Kilometer vor Elafonisi. Areti Sea View Mountain Cottage heißt es, die Aussicht runter auf die Küste ist grandios und die Gastgeber, ein älteres Ehepaar, sind sehr nett und gastfreundlich. Sie laden uns zum Abendessen ein. Allerdings: Sie sprechen nur Griechisch, wirklich ausschließlich. Wir haben zwar in den vergangenen Monaten so einiges gelernt, aber wenn Kreter einen mit langen Sätzen in rasantem Tempo konfrontieren, hat man wenig Chancen. War trotzdem sehr nett. Beim nächsten Mal wird unser Griechisch besser sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am nächsten Tag ein Ausflug an den Lagunenstrand von Elafonisi, der als einer der schönsten Strände der Welt gilt. In der Saison drängen sich dort tausende von Besuchern, aber an diesem frühen Aprilmorgen haben wir den Traumstrand mit dem rosa Sand fast für uns allein. Und: Es ist windstill, das Wasser ganz glatt, es ist wunderschön.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Stück weiter Richtung Paleochora liegt ein anderer schöner Strand, Kedrodasos, was auf Deutsch Zedernwald bedeutet. Zwei Kilometer auf dem Fernwanderweg E 4 sind es bis dahin, aber es sind heftige zwei Kilometer, mit viel Kletterei über Felsen. Der E 4, ich stelle es jedes Mal fest, ist kein Spazierweg durch einen Kurpark. Kedrodasos ist ein Dünenstrand mit Zedern und ganz viel Wacholder, sehr schön anzusehen, zum Baden aber wegen der Felsplatten im Wasser nicht so ideal wie seine berühmte Schwester Elafonisi.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Abend verbringen wir in einer Institution, ganz in der Nähe unserer Unterkunft: "Petroula’s Bar". Eine Holzkonstruktion mit einer phantastischen Aussicht und einem hochgelobten Orangensaft, bekannt bei vielen Kretareisenden. Petroula ist ein Esel der dort ab und zu herumstrolcht, ansonsten tummeln sich zahlreiche Hunde in und um die Hütte. Manolis, der Wirt, gibt zu, dass er einen Hundespleen hat, besonders jetzt, wo die Schar durch acht Welpen verstärkt wird. Wir sind mit Manolis allein an diesem Abend, trinken Wein und Raki und bekommen dazu Geschichten über Kreta im Allgemeinen und die Westküste im Besonderen serviert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am nächsten Tag brechen wir auf zu den letzten beiden Stationen unserer Kretareise: Kissamos und Falasarna. Und werfen noch einen Blick in die Samaria-Schlucht. Mehr darüber in der nächsten Folge.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elafonisi - ohne Menschenmassen wunderschön (oben links). Der Strand von Kedrodasos ist ein lohnendes Ziel, der Fernwanderweg E 4 führt oft über Stock und Stein. Das Dörfchen Amigdalokefali hat eine großartige Lage, "Petroula's Bar" (unten rechts) beste Aussichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Farewell to Crete (Part 1) - An empty dream beach and a special donkey
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            What a strange feeling to drive out of Mirtos for the last time after five months. The winding little road up to Mournies, on to Ano Vianos. Everything is so familiar, you know nearly every bend, every view of the rugged cliffs.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We still have some time, we want to explore the west of Crete a bit more, then take the ferry from Kissamos to the Peloponnese. We spend the whole day on the road, pass Festos and Agia Galini, up to Rethimnon, on the highway to Chania, to Kissamos, then down the west coast. We have booked accommodation in a tiny village called Amigdokefali, in a secluded cottage a few kilometers from Elafonisi. It's called Areti Sea View Mountain Cottage, the view down to the coast is magnificent and the hosts, an elderly couple, are very nice and hospitable. They invite us for dinner. However, they only speak Greek, really only. We have learned a lot in the past few months, but when Cretans confront you with long sentences at rapid speed, you don't stand much of a chance. It was still very nice. Our Greek will be better next time.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The next day, we take a trip to the lagoon beach of Elafonisi, which is considered one of the most beautiful beaches in the world. Thousands of visitors are there in the season, but on this early April morning we have the dream beach with the pink sand almost to ourselves. And: there's no wind, the water is completely smooth, it's beautiful.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A little further towards Paleochora is another beautiful beach, Kedrodasos, which means cedar forest. It's two kilometers along the E4 long-distance hiking trail, but it's a tough two kilometers with lots of climbing over rocks. The E 4, I realize every time, is not a walk through a park. Kedrodasos is a dune beach with cedars and lots of junipers, very beautiful to look at, but not as ideal for swimming as its famous sister, Elafonisi, because of the rock slabs in the water.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We spend the evening in an institution, very close to our accommodation: Petroula's Bar. A wooden hut with a fantastic view and a highly praised orange juice, well-known to many travelers to Crete. Petroula is a donkey that roams around there, in addition there are numerous dogs in and around the hut. Manolis, the landlord, admits that he’s crazy about dogs, especially now that eight puppies have joined the flock. We are alone with Manolis that evening, drinking wine and raki and listening to stories about Crete in general and the west coast in particular.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The next day we set off for the last two stops on our trip to Crete: Kissamos and Falasarna. And take a look at the Samaria Gorge. More about this in the next episode.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 16:12:31 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Richtis-Schlucht</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/richtis-schlucht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ausflug in den Dschungel
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sie ist anders als die andern - geheimnisvoll, vielversprechend, von üppiger Schönheit, mit vielen Facetten, hell und strahlend hier, dunkel und unergründlich dort: die Richtis-Schlucht, im Nordosten Kretas zwischen Kovousi und Sitia gelegen. Vom Örtchen Exo Mouliana aus schlängelt sie sich auf einer Länge von etwas über fünf Kilometern hinunter bis ans Meer. Fünf Kilometer aber, die es in sich haben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Startpunkt ist ein Parkplatz ein paar hundert Meter östlich von Exo Moulina an der Hauptstraße. Die Richtis-Schlucht ist bekannt für ihre üppige Vegetation: Bäume aller Art, die auf der Suche nach Licht ihre Äste in teils grotesken Windungen nach oben strecken, Oleander von ungewohnter Höhe, Pflanzen, die man als Zimmerpflanzen kennt, in riesigen Dimensionen, vereinzelte Palmen mitten in einem Laubwald, am Ende Oregano in Hülle und Fülle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Über Stock und Stein
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Weg windet sich an einem Bach entlang, mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Teils gibt es Holzbohlen, teils nur ein paar Trittsteine, über die man balancieren muss. In der Saison kostet die Schlucht Eintritt (derzeit drei Euro), aber die Einnahmen werden gut angelegt: Der Pfad ist sehr gut markiert, an schwierigen Stellen gibt es richtige Holzbrücken und Treppen. Besonders interessant ist die Treppenkonstruktion, die in der Mitte der Schlucht zu einem kleinen Rastplatz an einem sehr beeindruckenden Wasserfall hinabführt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Lara lässt grüßen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Schlucht erinnert stellenweise an eine Klamm in Deutschland oder Österreich, wenig später aber an einen tropischen Dschungel, eine Tomb-Raider-Szenerie. Wobei Lara Croft die Felsbrocken, über die der Weg mitunter führt, sicherlich viel eleganter überwunden hätte als unsereins.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unterwegs sind noch die Reste einiger früherer Mühlen und alter Gebäude zu finden. Der Bach sammelt sich manchmal in kleinen Tümpeln, überdacht von dichtem Blattwerk. Die mystische, geheimnisvolle Atmosphäre dieser Märchenwelt zieht die Besucher in ihren Bann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und gerade im Sommer ist die schattige und wasserreiche Richtis-Schlucht eine sehenswerte Alternative zu den sonnendurchglühten Felsschluchten, für die Kreta so berühmt ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Trip into the jungle
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            It is different from the others - mysterious, promising, of lush beauty, with many facets, bright and dark: the Richtis Gorge, located in the north-east of Crete between Kovousi and Sitia. From the village of Exo Mouliana, it winds its way down to the sea over a length of just over five kilometers.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The starting point is a parking lot a few hundred meters east of Exo Moulina on the main road. The Richtis Gorge is known for its lush vegetation: trees of all kinds stretching their branches upwards in sometimes grotesque twists in search of light, oleanders of unusual height, plants known as houseplants in huge dimensions, scattered palm trees in the middle of a deciduous forest, oregano in abundance at the end.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The path winds along a creek, sometimes on one side, sometimes on the other. Sometimes there are wooden planks, sometimes just a few stepping stones that you have to balance on. In season, the gorge costs an entrance fee (currently three euros), but the money is well spent: The path is very well marked, and there are wooden bridges and steps in difficult places. Particularly interesting is the staircase construction that leads down to a small rest area at a very impressive waterfall in the middle of the gorge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In places, the gorge is reminiscent of a gorge in Germany or Austria, but a little later it resembles a tropical jungle, a Tomb Raider scene. Although Lara Croft would certainly have climbed the boulders over which the path sometimes leads much more elegantly than we would.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The remains of some former mills and old buildings can still be found along the way. The creek sometimes collects in small ponds, covered by dense foliage. The mystical, mysterious atmosphere of this fairytale world casts a spell over visitors.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And especially in summer, the shady and water-rich Richtis Gorge is a good alternative to the hot sun-drenched rocky gorges for which Crete is so famous.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Mar 2024 15:04:48 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Südküste</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/suedkueste</link>
      <description>Einsame Strände, bizarre Felswände - Kretas Südküste ist ein Geheimtipp</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Einsame Strände und geheimnisvolle Berge
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Man bräuchte ein Boot. Dann könnte man Kretas einsame Südküste abfahren, sagen wir zwischen Tertsa und Lentas, und würde nur noch staunen über die phantastischen Buchten und Strände und über die herrlichen Felsformationen der nicht allzu hohen Asterousia-Bergkette. Aber auch wenn man mit dem Auto unterwegs ist und immer mal wieder eine kleine oder größere Wanderung einlegt, sieht man noch genug, um begeistert zu sein.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da haben wir zum Beispiel Listis, einen Strand mit wunderbarem Wasser und den für die Gegend recht typischen Felsbrocken am Ufer, die wie gekonnt in Szene gesetzt wirken. Man muss allerdings einen steilen Geröllpfad abwärts klettern, nicht unbedingt ein Kinderspiel. Einfacher ist es, ein paar Kliometer weiter nach Tsoutsouros zu fahren, einem Ort mit kleinem Hafen und schönen Badestränden, die leicht zugänglich und daher mehr frequentiert sind. Schön anzusehen unterwegs ist auch der Strand von Dermatos, der jedoch mit seinen großen Kieseln Badewilligen etwas widerspenstig entgegentritt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von Tsoutsouros aus führt ein schöner, etwa zwei Kilometer langer Küstenwanderweg nach Maridaki, einem kleinen Flecken an einem einsamen Strand. Der Pfad ist nicht ganz einfach zu gehen, an manchen Stellen auch ein bisschen ausgesetzt. Man sollte gut zu Fuß sein und keine Höhenangst haben, dafür gibt es immer wieder großartige Ausblicke.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann haben wir da noch die Höhlen. Viele gibt es hier und seltsame Mythen und Geschichten ranken sich um sie. Aber das ist eine andere Geschichte ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lonely beaches and mysterious mountains
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You would need a boat. Then you could sail along Crete's lonely south coast, say between Tertsa and Lentas, and be amazed at the fantastic bays and beaches and the magnificent rock formations of the not-too-high Asterousia mountain range. But even if you are traveling by car and take a short or longer hike every now and then, you will still see enough to be impressed.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There is Listis, for example, a beach with wonderful water and the typical local boulders on the shore, which look as if they have been skillfully staged. However, you have to climb down a steep scree path, which is not exactly child's play. It's easier to drive a few kilometers further to Tsoutsouros, a village with a small harbour and beautiful beaches that are easily accessible and therefore more frequented. The beach of Dermatos is also nice to look at on the way, although its large pebbles make it a little unruly for those who want to swim.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           From Tsoutsouros, a beautiful two-kilometer coastal path leads to Maridaki, a small spot on a secluded beach. The path is not easy to walk and is a little exposed in some places. You should be good on your feet and not afraid of heights, but there are always great views.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And then there are the caves. There are many here and strange myths and stories surround them. But that's another story ... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Mar 2024 08:38:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aquarium</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/aquarium</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Haie, Dinosaurier und ein Erdbeben zum Ausprobieren
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Organisierte Bustouren – eigentlich nicht so unser Ding. Tauscht man doch Selbstständigkeit gegen Bequemlichkeit ein. Oder, wie unser Freund Martin sagte: Man ist da so eingesperrt. Andererseits: Man kann unterwegs aus dem Fenster gucken und die Landschaft genießen, man kann zum Essen oder später ohne schlechtes Gewissen ein Gläschen trinken. Und man kann auf der Rückfahrt dösen. Theoretisch jedenfalls. Vor allem: Man muss sich nirgendwo um einen Parkplatz kümmern. Wenn das Reiseziel dann noch Heraklion ist und am Ziel zunächst Haie und später gar Dinosaurier warten, man sogar gefahrlos ein Erdbeben erleben kann, dann sollte man nicht zögern.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also finden wir uns morgens um 8 in Mirtos an der Bushaltestelle ein. Die Leute, die hier im Ort die öffentliche Bibliothek betreiben, haben die Tour organisiert. Auf dem Programm: Besuche im größten Aquarium Griechenlands und im Naturhistorischen Museum. Ein spannendes Programm. An die 40 Leute, fast ausschließlich Einheimische, fahren mit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kreter sind gesellige Leute, und so ist die Stimmung im Bus bestens. Bald schaltet der Fahrer das Radio ein, und die Stimmung wird noch besser.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1,8 Millionen Liter Wasser
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im „CretAquarium“, das 15 Kilometer vor Heraklion in Gournes liegt, ist es hingegen still. In mehr als 60 Wasserbecken mit insgesamt 1,8 Millionen Litern Salzwasser tummeln sich über 2000 Meeresbewohner aller Art. Eindrucksvolle Begegnungen mit Haien und Muränen, mit Stachelrochen und mit den schönen aber giftigen Feuerfischen, die durch den Suezkanal ins Mittelmeer eindringen. Rendezvous mit Korallen, Seesternen, Quallen und Seepferdchen, mit Fischen aller Größen, Formen, Mustern und Farben, mit allem, was sich im Mittelmeer so tummelt. Und jede Menge Infos, etwa zur Verschmutzung des Meeres. Dass eine Plastikflasche oder eine Wegwerfwindel nach 450 Jahren teilweise immer noch da sind, ist nicht gerade erfreulich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Schnell unter den Tisch
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine der Attraktionen im Naturhistorischen Museum von Kreta, unserer zweiten Station, ist das Erdbebenzimmer. Ein Klassenraum mit Stühlen und Tischen. Wir nehmen Platz, wer Rückenprobleme hat muss draußen bleiben, und dann erleben wir, was bei einem Erdbeben los ist. Erst ein leichtes Beben, dann immer stärker. Die Lampe an der Decke wackelt, die Landkarte an der Wand schwingt hin und her, und uns schüttelt es fast von den Stühlen. Tipps gibt es auch: Weg von Glasscheiben und Balkonen zum Beispiel, am besten unter einen Tisch legen und sich an ihm festhalten. Ehrlich: In der Realität möchte ich so etwas nicht erleben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danach ist es richtig entspannend, durch das weitläufige Museum zu schlendern, sich Kretas Tiere (in ausgestopfter Form) und Lebensräume anzusehen, über physikalische Phänomene oder optische Täuschungen zu staunen. Ach ja, die Dinosaurier. Von denen sind etliche in Lebensgröße zu bewundern, und manche bewegen sich sogar. Beeindruckend. Man kann froh sein, dass sie keine Zeitgenossen sind und uns zertrampeln oder mit einem Happs verzehren könnten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einem Bummel durch Heraklion und einem Besuch in der Taverne, die dort schon unsere Stammkneipe ist, geht es mit dem Bus zurück nach Mirtos. Die Stimmung an Bord ist gelöst und steigt mit jedem Kilometer. Wir wissen ja: Die Kreter sind gesellige Leute.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sharks, dinosaurs and an earthquake to try out
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Organized bus tours - not really our thing. You trade independence for convenience. Or, as our friend Martin said: you're so cooped up. On the other hand: you can look out of the window and enjoy the scenery on the way, you can have a drink with your meal or later without feeling guilty. And you can snooze on the return journey. In theory, anyway. Above all, you don't have to worry about finding a parking space anywhere. If your destination is Heraklion and there are sharks and later even dinosaurs waiting for you, and you can even safely experience an earthquake, then you shouldn't hesitate.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So we arrive at the bus stop in Mirtos at 8 in the morning. The people who run the public library here in the village have organized the tour. On the program: visits to the largest aquarium in Greece and the Natural History Museum. An exciting program. Around 40 people, almost exclusively locals, travel with us.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cretans are sociable people, so the atmosphere on the bus is great. The driver soon switches on the radio and the atmosphere gets even better.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.8 million liters of water
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In the "CretAquarium", located 15 kilometers off Heraklion in Gournes, it is quiet. In more than 60 water basins with a total of 1.8 million liters of salt water, live over 2000 sea creatures of all kinds. Impressive encounters with sharks and moray eels, stingrays and the beautiful but poisonous lionfish that enter the Mediterranean through the Suez Canal. Rendezvous with corals, starfish, jellyfish and seahorses, with fish of all sizes, shapes, patterns and colors, with everything that lives in the Mediterranean Sea. And lots of information, for example on marine pollution. The fact that some plastic bottles and disposable diapers are still around after 450 years is not exactly pleasing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quickly under the table
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           One of the attractions in the Natural History Museum of Crete, our second stop, is the earthquake room. A classroom with chairs and tables. We take a seat, those with back problems have to stay outside, and then we experience what happens during an earthquake. First a slight tremor, then stronger and stronger. The lamp on the ceiling shakes, the map on the wall swings back and forth and we are almost shaken out of our chairs. There are also tips: get away from glass panes and balconies, for example, it's best to lie under a table and hold on to it. Honestly, I wouldn't want to experience something like that in real life.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Afterwards, it is really relaxing to stroll through the spacious museum, look at Crete's animals (in stuffed form) and habitats, marvel at physical phenomena or optical illusions. Oh yes, the dinosaurs. Many of them can be admired in life-size, and some even move. Impressive. You can be glad that they are not contemporaries and could trample us or eat us in one bite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After a stroll through Heraklion and a visit to the taverna, which is already our favorite bar there, we take the bus back to Mirtos. The atmosphere on board is relaxed and gets better with every kilometer. We know: Cretans are sociable people.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 06 Mar 2024 07:49:22 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ágios Nikólaos</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/agios-nikolaos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Agios Nikolaos: Dunkle Geheimnisse und beste Aussichten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Agios Nikolaos, das Städtchen im Osten Kretas, hat das große Los gezogen: Seine Lage am weiten Golf von Mirabello ist phantastisch. Wohin man auch blickt – eine großartige Aussicht. Auf kleine Inseln, auf das tiefblaue Meer, auf die imposanten Berge auf der anderen Seite der Bucht, oder von oben auf den geheimnisvollen See, der durch einen kleinen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Kein Wunder, dass Agios, wie es alle hier nennen, im Sommer von Touristen wimmelt. Jetzt, im beginnenden Frühling, ist es einfach nur schön.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Benannt ist es nach St. Nikolaus, der auf Kreta sehr beliebt ist. Er hat hier Zeit, sich um das Städtchen zu kümmern, denn das aufreibende Weihnachtsgeschäft hat in Griechenland ein Kollege übernommen: St. Vassilios, der Schutzheilige der Seefahrt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Besuch bei Zeus und Europa
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Agios liegt auf einer hügeligen Halbinsel. Es macht Spaß, durch die Einkaufsstraßen zu schlendern oder ewig weit am Meer entlang zu flanieren. Vom Yachthafen bis hoch zum Stadtstrand Ammoudi mit seinem meist stillen, klaren Wasser. Unterwegs wartet die Skulptur von Zeus in Stiergestalt, mit der schönen Europa auf dem Rücken – sehenswert. Ebenso der See, der an einer Seite von einer steilen Felswand begrenzt ist, und um den sich viele Geschichten ranken. Unergründlich tief soll er sein, sagen die einen, „nur“ etwas mehr als 60 Meter, die anderen. So manches ist angeblich schon in ihm verschwunden, allerlei Kriegsgerät zum Beispiel, und er habe gar eine Verbindung mit der weit entfernten Insel Santorin, heißt es. Wie auch immer, es ist ein romantischer Ort, und man sollte sich die Zeit nehmen, in einem der Cafes oben auf der Felswand den Anblick zu genießen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Schätze aus den Palästen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lohnend ist auch das Archäologische Museum von Agios, eine modern und sorgsam präsentierte Sammlung von zahlreichen Fundstücken aus dem Osten Kretas, vom minoischen Palast von Malia bis zu dem von Kato Zakros, von Mochlos bis Gournia, sogar von der kleinen Insel Chrissi. Geöffnet ist das Museum in der Konstantinou-Paleologou-Straße zurzeit leider nur an Samstagen und Sonntagen jeweils von 9 bis 15 Uhr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein- und Ausblicke in Agios Nicolaos: Nette Boote, ein geheimnisvoller See, steile Treppen, die schöne Europa, der weite Golf - und kunstvolle Wasserleitungen aus minoischer Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Agios Nikolaos: dark secrets and the best views
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agios Nikolaos, the small town in the east of Crete, has hit the jackpot: its location on the wide Gulf of Mirabello is fantastic. Wherever you look, the view is magnificent. To small islands, to the deep blue sea, to the imposing mountains on the other side of the bay, or from above to the mysterious lake, which is connected to the sea by a small canal. No wonder Agios, as everyone here calls it, is teeming with tourists in summer. Now, in early spring, it is simply beautiful.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It is named after St. Nicholas, who is very popular on Crete. He has time here to look after the little town, as a colleague has taken over the busy Christmas business in Greece: St. Vassilios, the patron saint of seafaring.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A visit to Zeus and Europa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agios is situated on a hilly peninsula. It is fun to stroll through the shopping streets or walk along the sea. From the marina to the town beach of Ammoudi with its mostly calm, clear water. Along the way, the sculpture of Zeus in the form of a bull with the beautiful Europa on his back is well worth seeing. As is the lake, which is bordered on one side by a steep rock face and is the subject of many stories.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Some say it is unfathomably deep, others say it is "only" just over 60 meters deep. Many things have supposedly disappeared into it, all kinds of war equipment for example, and it is even said to have a connection with the distant island of Santorini. However, it is a romantic place and you should take the time to enjoy the view from one of the cafés at the top of the cliff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treasures from the palaces
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Archaeological Museum of Agios is also worth a visit, a modern and carefully presented collection of numerous finds from eastern Crete, from the Minoan palace of Malia to that of Kato Zakros, from Mochlos to Gournia, even from the small island of Chrissi. Unfortunately, the museum in Konstantinou Paleologou Street is currently only open on Saturdays and Sundays from 9 am to 3 pm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 13:30:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/agios-nikolaos</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gortis</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/gortis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Archaische Gesetze und zehn heilige Männer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gortys, zur Römerzeit die Hauptstadt Kretas, hat eine ganz besondere Atmosphäre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kreta hat nicht nur Knossos, Festos und die vielen anderen archäologischen Berühmtheiten aus minoischer Zeit zu bieten, sondern auch beeindruckende Zeugnisse fast jeder historischen Epoche danach. Schauen wir doch einmal kurz nach Gortys (auch Gortyn) in der Messará-Ebene, unweit von Agioi Deka, dem Dorf der zehn Heiligen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besiedelt seit dem Neolithikum erlebte Gortys seine Blütezeit als Hauptstadt der römischen Provinz Kreta. Auch vorher schon war es eine der wichtigsten Städte der Insel. Man schätzt seine Einwohnerzahl auf mehr als 40 000. Vielleicht sogar viel mehr. Und: Der legendäre König Minos, Sohn des Gottes Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa, soll hier gezeugt worden sein. Angeblich unter einer Platane, die heute noch steht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kommen wir zurück in die Gegenwart. Nur ein kleiner Teil der alten Stadt ist heute eine offizielle archäologische Stätte – mit Umzäunung, Kassenhäuschen, Infomaterial und allem was dazugehört. Man sieht nur eine Agora, also den Marktplatz, eine frühchristliche Kirche und ein römisches Odeon, ein Musiktheater. Und dort ist etwas ganz Besonderes zu finden: die „Große Inschrift“, der wohl älteste Gesetzescodex Europas. Die mehr als 40 steinernen Blöcke mit eingraviertem Text in dorischem Dialekt stammen vom Ende des 6. oder Anfang des 5. Jahrhunderts v. Chr. und wurden später von den Römern in eine Mauer ihres Odeons eingesetzt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erste christliche Kirche
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von der Kirche aus dem 6. Jahrhundert n. Chr., der Titus-Basilika, ist der gesamte Altarraum sehr gut erhalten, ansonsten nur Grundmauern. An eben dieser Stelle soll Titus, ein Schüler des Apostels Paulus, die erste christliche Kirche Kretas errichtet haben. Titus, der Schutzpatron Kretas, war wohl auch der erste Bischof der Insel. Er starb um das Jahr 105, in Gortyn.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          824 oder 828 eroberten die Araber, die aus Spanien vertrieben wurden, die Stadt. Bezüglich Zerstörungen ist die Quellenlage recht unscharf, doch scheint Gortyn danach nicht mehr besiedelt gewesen zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute ist das, was von der einstigen Metropole übriggeblieben ist, ein romantischer, ein schöner Ort. Nicht nur wegen der alten Gebäude und den Geschichten, die sie erzählen, sondern auch wegen der üppigen Vegetation der Umgebung. Alles zusammen schafft eine einzigartige Atmosphäre. Vor allem dann, wenn, wie jetzt im Winter, kaum Besucher da sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Alte Steine für neue Häuser
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die offizielle Ausgrabungsstätte liegt nördlich der Straße von Pirgos nach Moires. Ein großer Teil der alten Stadt lag südlich davon. Auch davon gibt es ein paar Überreste, aber die sind oft überwuchert, eingezäunt, nicht einfach zu finden. Und vieles diente über die Jahrhunderte als Baumaterial für Häuser in Agioi Deka.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ach ja, die zehn Heiligen oder die heiligen Zehn. Das waren zehn christliche Kreter, die von den Römern im Jahr 250 wegen ihres Glaubens hingerichtet wurden. An der Stelle, wo es wahrscheinlich passierte, steht heute eine kleine Kirche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber wir wollen die Minoer nicht vergessen. Zwölf Kilometer von Gortys entfernt liegt Festos, einer ihrer großartigen Paläste. Eigentlich ein Muss für Kreta-Besucher und einer meiner Lieblingsorte. Ich hoffe, ich schaffe es in diesem Frühjahr noch, ihn wieder einmal zu besuchen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Archaic laws and ten holy men
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gortys, the capital of Crete in Roman times, has a very special atmosphere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Crete not only has Knossos, Festos and the many other famous archaeological sites from Minoan times to offer, but also impressive evidence of almost every historical period since then. Let's take a quick look at Gortys (also Gortyn) in the Messará plain, not far from Agioi Deka, the village of the ten saints.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Settled since the Neolithic period, Gortys experienced its heyday as the capital of the Roman province of Crete. Even before that, it was one of the most important cities on the island. Its population is estimated at more than 40,000, perhaps even much more. And: the legendary King Minos, son of the god Zeus and the Phoenician princess Europa, is said to have been conceived here. Allegedly under a plane tree that still stands today.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Let's come back to the present. Only a small part of the ancient city is an official archaeological site today - with fencing, ticket booth, information material and everything that goes with it. You can only see an agora, i.e. the market square, an early Christian church and a Roman odeon, i.e. a music theater. And there is something very special to be found: the "Great Inscription", probably the oldest code of law in Europe. The more than 40 stone blocks with engraved text in Doric dialect date from the end of the 6th or beginning of the 5th century BC and were later set into a wall of their odeon by the Romans.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           First Christian church
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The entire chancel of the church from the 6th century AD, the Basilica of Titus, is very well preserved, otherwise only the foundation walls remain. Titus, a disciple of the apostle Paul, is said to have built the first Christian church in Crete on this very site. Titus, the patron saint of Crete, was probably also the island's first bishop. He died around the year 105, in Gortyn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In 824 or 828, the Arabs, who had been driven out of Spain, conquered the city. The sources are not very clear about the destruction, but Gortyn does not appear to have been inhabited after this.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today, what remains of the former metropolis is a romantic, beautiful place. Not only because of the old buildings and the stories they tell, but also because of the lush vegetation in the surrounding area. Everything together creates a unique atmosphere. Especially when, like now in winter, there are hardly any visitors.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Old stones for new houses
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The official excavation site is located north of the road from Pirgos to Moires. A large part of the old town was located south of it. There are also a few remains of it, but they are often overgrown, fenced in and not easy to find. And much of it has been used over the centuries as building material for houses in Agioi Deka.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh yes, the ten saints or the holy ten. These were ten Christian Cretans who were executed by the Romans in the year 250 because of their faith. A small church now stands on the spot where it probably happened.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But let's not forget the Minoans. Twelve kilometers from Gortys is Festos, one of their magnificent palaces. It's actually a must-see for visitors to Crete and one of my favorite places. I hope I manage to visit it again this spring.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 12:43:45 GMT</pubDate>
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      <title>Katerchen</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Alles für die Katz? - Der kleine Kater und das Meer
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Man kann nicht allen Katzen helfen. Aber vielleicht wenigstens mal einer, so als Anfang?  - Den kleinen Straßenkater hatten wir vor einem Jahr kennengelernt, als wir zum ersten Mal den Winter in Mirtos verbrachten. Er war ständig in der Nähe unseres damaligen Quartiers, und er wurde immer anhänglicher. Vor ein paar Wochen, als wir wiederkamen, trafen wir ihn dort wieder. Anfangs schien alles ok, aber dann wurde er immer dünner, schniefte und würgte vor sich hin.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ab in die Kiste
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            „Das kann man doch nicht mit ansehen“, fand auch unsere Freundin Marianna, als sie zu Besuch nach Mirtos kam. Und Marianna, muss man wissen, ist eine passionierte Tierfreundin, die schon so einige Hunde und Katzen unter ihre Fittiche genommen hat. Sogleich schrieb sie der Tierärztin, mit der sie schon auf Du und Du ist, eine Nachricht. „Morgen könnt ihr zu ihr fahren.“ Wir, die Neulinge im Katzenretten, waren etwas ratlos. "Besorgt euch eine Katzenbox, notfalls eine Kiste, setzt ihn rein und los geht’s", meinte sie.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Und so begann eine internationale Kooperation. Nach Mariannas Ermunterung (sie ist ursprünglich aus Ungarn) trafen wir in der Taverne Freunde aus der Schweiz, die kannten einen Katzenboxbesitzer aus Holland, und der lieh uns sogleich den Käfig aus.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wir gabelten das Katerchen auf der Straße auf, brachten ihn mit gutem Zureden und etwas Futter in die Box, verfrachteten diese ins Auto und fuhren die paar Kilometer zur Ärztin. Die diagnostizierte eine schmerzhafte Gaumenentzündung, die dem Kater die Lust am Futter ziemlich verleidet hatte, und gab ihm eine Spritze.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Dem Katerchen, das die ganze Prozedur klaglos erduldet hat, geht es von Tag zu Tag besser. Er freut sich auf sein Futter, das wir ihm täglich bringen, und er ist wieder richtig lebendig. Und anhänglich. Nach einer zweiten Spritze eine Woche später wurde es noch besser. Wenn er uns sieht, kommt er angesprungen, freut sich sichtlich.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Lust auf Abenteuer
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Und er wird richtig unternehmungslustig. Früher traute er sich nicht aus seinem kleinen Revier heraus, kehrte sofort um, wenn er eine fremde Katze sah. Jetzt begleitet er uns öfter ein ganzes Stück, die Tage sogar bis runter ans Meer, das er vorher offenbar noch nie gesehen hatte. Dort am Strand ist katzenmäßig richtig was los,  – aber die Begegnung mit den dortigen „Gangs“ war völlig friedlich und problemlos. Das Katerchen hatte ja auch seine zweibeinigen Beschützer dabei. Uns.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Es ist kein großes Ding, einer einzelnen Katze ein bisschen zu helfen. Auch wenn es nur etwas Futter ist, ein, zwei Spritzen – und ein wenig Unterstützung, selbstbewusster zu werden und sich in der eigenen Umgebung wohler zu fühlen. Ετσι ειναι η ζωη – so ist das Leben.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The little cat and the sea
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You can´t help all cats. But maybe at least one, as a start? - We met the little street tomcat a year ago when we spent the winter in Mirtos for the first time.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           He was always close to where we were staying at that time and he became more and more affectionate. A few weeks ago, when we came back, we met him there again. At first everything seemed ok, but then he became thinner and thinner, sniffing and retching.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "You can't watch this," said our friend Marianna when she came to visit Mirtos. And Marianna, it should be noted, is a passionate animal lover who has already taken several dogs and cats under her wing. She immediately wrote a message to the vet she already knows perfectly well. "You can go to her tomorrow." We, the newcomers to cat rescue, were at a bit of a loss. "Get a cat box, put him in and off you go", she said.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And so began an international cooperation. After Marianna's encouragement (she is originally from Hungary), we met friends from Switzerland in the tavern who knew a cat box owner from Holland, and he immediately lent us the box.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Looking for adventure
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We picked up the cat on the street, put him into the box with kind words and some food, took him in the car and drove the few kilometers to the doctor. The vet diagnosed a painful inflammation of the palate, which had made the tomcat really lose appetite, and gave him an injection.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The cat, who has endured the whole procedure without complaining, is getting better day by day. He looks forward to his food, which we bring him every day, and he is really lively again. And affectionate. After a second injection a week later, things got even better. When he sees us, he jumps up and is visibly happy.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And he is becoming really adventurous. In the past, he didn't dare leave his little territory, turning back immediately when he saw an unknown cat. Now he often accompanies us a long way, even down to the sea these days, which he had obviously never seen before. There is a lot of cat activity on the beach - but the encounters with the local "gangs" were completely peaceful and without any problems. After all, the cat had his two-legged protectors with him. Us.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It's no big deal to help an individual cat a little. Even if it's just some food, an injection or two - and a little support to become more confident and feel more comfortable in their own environment. Ετσι ειναι η ζωη - that's life. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 11:16:10 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Heraklion</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Stadt des Herakles
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heraklion hat einiges zu bieten. Es ist sicher nicht die schönste Stadt Kretas, aber es hat ja auch viel mitgemacht in seiner langen Geschichte. Angefangen hat alles mit dem großen Knossos, der minoischen Metropole, die nahe der heutigen Hauptstadt vor fast 4000 Jahren einen ihrer kleineren Häfen betrieb. Dann kamen die Griechen vom Festland, die Araber, die Byzantiner, die Venetianer, die Türken, vor rund 80 Jahren dann auch noch die Deutschen, die die Stadt bombardierten und viel zerstörten.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Wiederaufbau nach dem Krieg verlief eher planlos, Ästhetik spielte keine Rolle - und das sieht man der Stadt an. Nicht so im Zentrum, rund um den berühmten Löwen- oder Morosini-Brunnen aus dem Jahr 1628. Hier, in einem weitläufigen Fußgängerbereich, schlägt das Herz Heraklions, hier zieht es uns immer wieder hin. Wir sehen uns die hübschen und meist gut besuchten Tavernen, Cafés und Restaurants an, schlendern durch die Basarstraße Odos 1866, bestaunen die venezianische Loggia oder die Titoskirche, betrachten die Schaufenster der zahlreichen Geschäfte auf dem Weg zum Eleftheriasplatz, gehen die Straße des 25. August hinunter zum Meer, zum alten Fort, zum Venezianischen Hafen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           21 Jahre Belagerung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Venezianern, die von 1206 bis 1669 Kreta beherrschten, verdanken wir einen Spaziergang der besonderen Art. Der Venezianische Befestigungswall mit seinen zahlreichen Bastionen umgibt den Kern Heraklions auf einer Länge von mehr als fünf Kilometern. Er ist wuchtig, er ist breit, er hat der türkischen Belagerung 21 Jahre lang standgehalten, bevor die Osmanen dann in eben jenem Jahr 1669 Heraklion doch noch eroberten und fast 250 Jahre lang auf Kreta blieben. Zum Leidwesen der Kreter.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute kann man auf diesem kolossalen und gut erhaltenen Bauwerk entlang spazieren. Eigentlich. Denn zurzeit wird der Weg neu gestaltet, vieles ist schon fertig, vieles noch nicht so ganz. Und so sind nicht wenige seiner Auf- und Abgänge gesperrt. So läuft man schon mal
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ein paar hundert Meter in eine Richtung in der Hoffnung auf eine Treppe, die einen wieder nach unten und in die Gegenwart führt, aber am Ende versperren hässliche Blechplatten den Weg. Ärgerlich – zumal es keinen Hinweis auf die Sackgasse gibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Eine Bastion für Nikos Kazantzakis
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch am Grab des berühmten Autors Nikos Kazantzakis (Alexis Sorbas) hoch oben auf der Martinengo Bastion wird gearbeitet. Man hat Gras und Palmen geschnitten, das Zeug liegt meterhoch rum, die beiden Arbeiter haben es sich auf den Steinquadern des schlichten Grabes gemütlich gemacht, um einer ausgedehnten Pause zu frönen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Autor hätte es vielleicht nicht gestört. Sein berühmter Spruch „Ich erhoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei“ ziert den Grabstein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Begegnungen mit der Geschichte
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was wäre Heraklion, die Stadt des Herakles, ohne seine Museen? Das berühmteste ist natürlich das Archäologische Museum, diesmal haben wir uns das ebenfalls sehr empfehlenswerte Historische Museum ausgesucht. Das Naturhistorische Museum steht beim nächsten Besuch auf unserer Liste, und wirklich fasziniert bin ich auch vom Museum der Altgriechischen Technologie (Blogbeitrag vom 30.01.2023). Das größte Museum aber ist der Minoische Palast von Knossos außerhalb von Heraklion (Blogbeitrag 24.01.2023).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der richtige Dreh
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heraklion ist in jeder Beziehung quirlig. Das gilt auch für den Straßenverkehr. Daher sind wir jetzt auf den Bus gekommen. Gar nicht so schwer. Gerade mal 1,20 Euro kostet das Ticket in der City. Man zieht es am Automaten, oder kauft es im Kiosk oder Mini-Market. Die Entwertung ist denkbar einfach. Man hält es dem Fahrer hin, hält es fest, und er reißt die Hälfte ab. Besonders gut geht es, wenn man die Hand, mit der man den Fahrschein hält, gegenläufig zur Reißrichtung des Fahrers dreht – das ist dann schon richtig professionell.  Die Busse fahren in einem engen Takt, Leuchttafeln zeigen an, wann der nächste kommt. Oder man scannt einfach einen QR-Code an der Haltestelle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man sollte sich zwei, drei Tage Zeit nehmen für dieses Heraklion mit seinen Sehenswürdigkeiten, seinen Tavernen, seinen interessanten Geschäften, seinen in der Innenstadt auffällig gepflegten Straßen, seiner malerischen Kulisse am alten Hafen und der sehnsuchtsvollen Atmosphäre der großen Fähren am neuen Port, die Kreta mit Griechenland verbinden. Eine Stadt mit Gegensätzen - und mit viel besonderem Flair.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Venezianische Hafen mit dem Fort (Bild ganz oben), der Morosini-Brunnen im Zentrum Heraklions, ein Modell der Stadt in der venezianischen Periode (Exponat im Historischen Museum)  - und die Busfahrkarten, die man heute für die Touren in der Innenstadt braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         The City of Heracles
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heraklion has a lot to offer. It is certainly not the most beautiful city in Crete, but it has also been through a lot in its long history. It all started with the great Knossos, the Minoan metropolis, which operated one of its smaller harbors near the present-day capital almost 4,000 years ago. Then came the Greeks from the mainland, the Arabs, the Byzantines, the Venetians, the Turks and then, around 80 years ago, the Germans, who bombed the city and destroyed much of it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reconstruction after the war was rather haphazard, aesthetics played no role - and you can see that in the city. Not so in the center, around the famous Lion- or Morosini-Fountain dating back to 1628. Here, in a spacious pedestrian area, the heart of Heraklion beats and we always like to be here. We take a look at the pretty and usually busy tavernas, cafés and restaurants, stroll through the bazaar street Odos 1866, marvel at the Venetian Loggia or the Titos Church, look at the windows of the numerous stores on the way to Eleftherias Square, walk down the street of August 25th to the sea, the old fort, the Venetian Harbour.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           21 years of siege
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We have the Venetians, who ruled Crete from 1206 to 1669, to thank for a special kind of walk. The Venetian fortification wall with its numerous bastions surrounds the core of Heraklion over a length of more than five kilometers. It is massive, it is wide, it withstood the Turkish siege for 21 years before the Ottomans finally conquered Heraklion in 1669 and remained on Crete for almost 250 years. To the chagrin of the Cretans. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today you can walk along this colossal and well-preserved structure. Actually. Because the path is currently being redesigned, much of it is already finished, much of it not quite. And quite a few of its ascents and descents are closed. So you sometimes walk a few hundred meters in one direction in the hope of finding a staircase that will lead you back down and into the present, but at the end, ugly metal plates block the way. Annoying - especially as there is no indication of the dead end.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A bastion for Nikos Kazantzakis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Work is also underway at the tomb of the famous author Nikos Kazantzakis (Alexis Sorbas) high up on the Martinengo Bastion. Grass and palm trees have been cut, the stuff is lying around meters high, the two workers have made themselves comfortable on the stone blocks of the simple grave to indulge in an extended break.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The author might not have minded. His famous saying "I hope for nothing, I fear nothing, I am free" is written on the gravestone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Encounters with history
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What would Heraklion, the city of Heracles, be without its museums? The most famous is of course the Archaeological Museum, but this time we chose the Historical Museum, which is also highly recommended. The Natural History Museum is on our list for our next visit, and I am also really fascinated by the Museum of Ancient Greek Technology (blog post from 30.01.2023). The biggest museum, however, is the Minoan Palace of Knossos outside Heraklion (blog post 24.01.2023).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The right twist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heraklion is lively in every way. This also applies to road traffic. That's why we learned to go by bus. It is not that difficult. The ticket in the city center costs just 1.20 Euros. You can buy it from a vending machine, kiosk or mini-market. Validation is very simple. You hold it up to the driver and he tears off half of it. The buses run at close intervals and illuminated signs indicate when the next one is coming. Or you can simply scan a QR code at the bus stop. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You should take two or three days to explore this Heraklion with its sights, its tavernas, its interesting stores, its strikingly well-kept streets in the city center, its picturesque scenery at the old port and the atmosphere of the large ferries at the new port that connect Crete with Greece. A city of contrasts - and with a lot of special flair. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 20 Jan 2024 19:13:13 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnmal</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Namen sind nicht vergessen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In Mirtos steht eine kleine Kirche, einen Steinwurf vom Strand entfernt. Ein hübsches Steingebäude, idyllisch gelegen, dem Heiligen Antonios geweiht. Umgeben von einem kleinen Platz, umrahmt von Bäumen. Hier wurden am 15. September 1943 18 Männer aus dem Dorf von deutschen Soldaten erschossen. Eine Steintafel mit ihren Namen erinnert daran.  
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Mahnmal an der Hinrichtungsstätte in Mirtos ist nicht das einzige. Unter anderem auch in den benachbarten Bergdörfern Gdochia und Mournies sind Gedenktafeln angebracht, auch hier wurden Menschen in jenen Tagen ermordet, die Ortschaften verwüstet – weil die Kreter den Nazis, die die Insel besetzt hatten, Widerstand leisteten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Drama fing an mit der Invasion Kretas durch deutsche Fallschirmtruppen am 20. Mai 1941 bei Maleme im Nordwesten. Ziel war es, den dortigen Militärflugplatz einzunehmen. Auch bei Rethymnon und Heraklion sprangen Soldaten ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kreta wehrt sich
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das griechische Festland war bereits besetzt, auf Kreta hielten sich britische, australische und neuseeländische Streitkräfte auf, auch griechische Einheiten. Die Deutschen hatten nicht mit dem heftigen Widerstand der Truppen und auch der kretischen Bevölkerung gerechnet.  Es dauerte zehn Tage, bis Kreta erobert war. Mehrere tausend Menschen wurden getötet. Darunter mehr als 3300 der deutschen Fallschirmjäger, meist sehr junge Männer. Sie sind heute auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Maleme begraben, insgesamt liegen hier fast 4500 deutsche Soldaten. Der Soldatenfriedhof der Alliierten, der Souda Bay War Cemetery, wurde bei Souda unweit von Chania angelegt. Hier sind mehr als 1500 Gefallene beerdigt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Überlebenden der alliierten Truppen wurden von Hora Sfakion aus evakuiert. Der Widerstand der kretischen Bevölkerung aber dauerte an – und wurde mit grausamen 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergeltungsmaßnahmen beantwortet. Zahlreiche Menschen wurden erschossen, Dörfer zerstört. Eines der schlimmsten Massaker fand in jenem September 1943 bei Ano Vianos statt. Nachdem deutsche Soldaten von Rebellen angegriffen worden waren, wurden mehr als 440 Männer exekutiert. Auch in der Umgebung – bis hin nach Mirtos - gab es Hinrichtungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gedenkstätte Ano Vianos
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zahlreiche Mahnmale erinnern an die Verbrechen. Eine große Gedenkstätte wurde bei Ano Vianos errichtet, am Rande des Dorfes Amiras, wo die Straße nach Arvi abzweigt. Elf Steintafeln mit den Namen der Opfer, eine große Stele mit der Skulptur eines zusammengesunkenen Menschen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Insgesamt, so berichten historische Quellen, haben die deutschen Truppen in den  Kriegsjahren auf Kreta 3474 Menschen exekutiert, 40 Ortschaften zerstört. Wir sollten all das nicht vergessen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Gedenktafel an der Kirche Agios Antonios in Mirtos erinnert an die Menschen, die im September 1943 an dieser Stelle von deutschen Soldaten exekutiert wurden. Der griechische Text lautet: Hinrichtungsplatz, von den Deutschen getötet. Dann folgen die Namen. Titelbild oben: Die Gedenkstätte bei Ano Vianos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         The names are not forgotten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There is a small church in Mirtos, a stone's throw from the beach. A pretty stone building, idyllically situated, dedicated to St. Antonios. Surrounded by a small square, framed by trees. It was here that 18 men from the village were shot by German soldiers on September 15, 1943. A memorial with their names commemorates this. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The memorial at the execution site in Mirtos is not the only one. There are also memorial plaques in the neighboring mountain villages of Gdochia and Mournies, where people were also murdered in those days and the villages devastated - because the Cretans resisted the Nazis who had occupied the island. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The drama began with the invasion of Crete by German paratroops on May 20, 1941 near Maleme in the northwest. The aim was to capture the military airfield there. Soldiers also parachuted near Rethymnon and Heraklion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Crete defends itself
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Greek mainland was already occupied. British, Australian and New Zealand forces, as well as Greek units, were on Crete. The Germans had not reckoned with the fierce resistance of the troops and the Cretan people. It took ten days for Crete to be conquered. Several thousand people were killed. Among them were more than 3300 German paratroopers, mostly very young men. Today, they are buried in the German military cemetery in Maleme, where a total of almost 4,500 German soldiers lie. The military cemetery of the Allies, the Souda Bay War Cemetery, was established near Souda not far from Chania. More than 1500 fallen soldiers are buried there. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The survivors of the allied troops were evacuated from Hora Sfakion. The resistance of the Cretan population continued - and was met with cruel retaliatory measures. Numerous people were shot and villages destroyed. One of the worst massacres took place near Ano Vianos in September 1943. After German soldiers were attacked by rebels, more than 440 men were executed. Executions also took place in the surrounding area - as far as Mirtos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Memorial Ano Vianos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Numerous memorials commemorate the crimes. A large memorial was built near Ano Vianos, on the edge of the village of Amiras, where the road to Arvi branches off. Eleven stone monuments with the names of the victims, a large stele with a sculpture of a slumped human being. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           According to historical sources, the German troops executed a total of 3474 people on Crete during the war years and destroyed 40 villages. That´s something we should not forget.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 16:08:37 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Silvester</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kuchen statt Raketen – Silvester in Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es geht auch anders: ohne Knallerei schon am Nachmittag, ohne Raketen um Mitternacht, ohne Getümmel auf den Straßen mit all seinen negativen Begleiterscheinungen. Silvester in Mirtos ist auf den ersten Blick eine ziemlich ruhige Angelegenheit. Aber das macht überhaupt nichts.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man trifft sich eben und feiert, so wie man es auch bei anderen Gelegenheiten tut. Zurzeit hat nur eine Taverne offen, „To Filotimo“ am Ortsrand, und hier kommt am Silvesterabend das halbe Dorf zusammen. Einheimische, die paar Wintergäste, die Leute aus Holland, Österreich, der Schweiz oder Deutschland, die es schon vor vielen vielen Jahren hierher verschlagen hat. Zuerst wird aufgetischt: Salat und Gemüse, Teigtaschen mit Käse, Ofenkartoffeln, Lamm, Schwein, Geflügel, Wein und Raki. Dann, wenn alle satt sind, kommen drei Musiker auf die provisorische Bühne: Mit Gitarre, zwei Lauten und Gesang tragen sie die oft schwermütig klingenden griechischen Lieder vor, die hier jeder kennt. Es wird mitgesungen, es wird getanzt, es wird gefeiert. Um Mitternacht eine kurze Unterbrechung, man stößt an, umarmt sich, wünscht sich „kali chronia“ oder „chronia polla“, ein gutes neues Jahr, feiert weiter. Ohne Feuerwerk, ohne Böller. Offenbar gibt es hier nicht so viele Dämonen, die vertrieben werden sollen. Dafür wird der traditionelle  Neujahrskuchen (Vasilopita) angeschnitten und an die Gäste verteilt. Ursprünglich enthielt der eine Münze, und wer sie in seinem Stück hatte, sollte in Neuen Jahr besonders viel Glück haben. Nun, dann hoffen wir mal das Beste – mit oder ohne Münze.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Cake instead of rockets - New Year's Eve in Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There is another way: without the banging in the afternoon, without rockets at midnight, without the hustle and bustle on the streets with all its negative side effects. At first glance, New Year's Eve in Mirtos is a pretty quiet affair. But that doesn't matter at all.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           People meet up and celebrate, just as they do on other occasions. There is currently only one tavern open, “To Filotimo” on the outskirts of the village, and half the village gathers here on New Year's Eve. Locals, the few winter visitors, people from Holland, Austria, Switzerland or Germany who came here many, many years ago. First the food is served: salad and vegetables, dumplings with cheese, baked potatoes, lamb, pork, poultry, wine and raki. Then, when everyone was full, three musicians come to the makeshift stage: With guitar, two lutes and vocals, they perform the often melancholy-sounding Greek songs that everyone here knows. People sing along, dance and celebrate. At midnight there is a brief interruption, people clink glasses, hug each other, wish each other "kali chronia" or "chronia polla", a Happy New Year, and continue celebrating. Without fireworks, without firecrackers. Apparently, there are not so many demons to be driven away here. Instead, the traditional New Year's cake (vasilopita) is cut and distributed to the guests. Originally, it contained a coin, and whoever had it in their slice was supposed to have particularly good luck in the New Year. Well, let's hope for the best - with or without a coin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 01 Jan 2024 16:06:36 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwischenbilanz</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Winter auf Kreta - das Meer, der Müll und deutsche Knödel
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kurz vor Weihnachten. Strahlend blauer Himmel, ein paar weiße Wölkchen am Horizont. Sonne ohne Ende, 20 Grad und mehr. Sechs Wochen sind wir jetzt schon hier in Mirtos, in unserem zweiten Winter. Zwölf Wochen bleiben noch - Zeit für eine Zwischenbilanz.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Morgen, als erstes, der Blick aufs Libysche Meer, das sich unter unserem Apartment erstreckt. Frühstück auf dem Balkon, in der Sonne, ein Urlaubstraum. Wir haben nicht lange gebraucht, uns hier wieder wohl und heimisch zu fühlen – und zu merken, dass es ja kein wirklicher Urlaub ist. Vieles ist großartig, klar, aber ich sehe doch manches etwas nüchterner als im vergangenen Winter. Realistischer vielleicht. Ein Kreter sagte mir mal: Weißt du, ich bin hier geboren, mein Leben lang sehe ich das Meer. Das ist nichts Besonderes. Mal richtig Schnee, in den Alpen, das fände ich spannend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem nüchterneren Blick fällt so dies und jenes auf. Zum Beispiel der Müll, der öfters in der Landschaft rumfliegt. Ich habe das Gefühl, dass das Problem zunimmt. Oder der Dreck rund um die großen Tonnen, in die man seinen Abfall wirft. Störend ist dies besonders dort, wo sich die Abfallhaufen vor einer großartigen Landschaftsszenerie türmen. Es ist unästhetisch, unnötig. Und gefährlich: Irgendwann landet einiges davon im Meer. Auch die Fische leiden darunter. Die Behörden scheint es nicht zu interessieren. Andererseits: Die Innenstadt von Heraklion beispielsweise ist blitzsauber. Den ganzen Tag laufen Mitarbeiter (und wirklich auch Mitarbeiterinnen) herum und kehren, kleine Müllautos sind unterwegs und fahren das aufgesammelte Zeug ab. Da können sich deutsche Städte eine Scheibe abschneiden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein auffälliger Unterschied zu Deutschland ist auch, wie der Straßenverkehr hier auf Kreta abläuft. Auf den ersten Blick chaotisch, oft erinnert es mich an das Treiben auf einem Autoscooter-Parcours auf dem Jahrmarkt. Aber: Alle, fast alle, sind rücksichtsvoll, rechnen mit diesem und jenem. Und wenn jemand einen Fehler macht, gibt es kein Gehupe und Geschimpfe. Man nimmt es gelassen hin – und gut ist’s. Es ist ebenfalls kein Problem, irgendwo zu parken, auch wenn es vielleicht mal nicht so ganz regelkonform ist. In der Regel kosten auch die offiziellen Parkplätze nichts oder ganz wenig. Das schätzt man, wenn man deutsche Städte kennt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leben und leben lassen – diese angenehme (und eigentlich selbstverständliche) Einstellung ist hier auf Kreta noch nicht in Vergessenheit geraten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da wundert es auch nicht, dass in der Gastronomie so manches anders ist. Kostenloses Wasser ist meist eine Selbstverständlichkeit, oft bekommt man eine kleine kostenlose Vorspeise, nachher ein bisschen Dessert und einen Raki. Gastfreundschaft wird großgeschrieben. Ausnahmen bestätigen die Regel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich ist das gastronomische Angebot jetzt im Winter begrenzt und etwas eintönig. Daher kochen wir oft in unserem Apartment, manchmal auch richtig deutsch. Gulasch (vom hiesigen Metzger) und Semmelknödel (von zuhause mitgebracht), das ist schon was. Und Rosenkohl gibt es auch manchmal. Es kann eben nicht immer Feta sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir leben hier unseren Alltag, kommen weg vom Touristendasein, aber wir machen uns keine Illusionen: Wir werden hier immer Gäste sein. Das sagen auch Freunde, die schon 20 oder 30 Jahre hier leben. Auch wenn sie natürlich gut Griechisch sprechen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da sind wir noch weit von entfernt. Klar, wir versuchen es zu lernen, das Leben wird einfacher dadurch, das Bemühen allein wird schon anerkannt. Ich finde, dass das Lernen der Sprache ein Ausdruck von Wertschätzung seinem Gastland gegenüber ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Aber, ganz ehrlich, Griechisch ist verdammt schwer. Man kennt Worte wie Telegraph, Akkustik, Philosophie, die natürlich aus dem Griechischen kommen, aber im Alltag nutzt das eher wenig. Die Grammatik ist nicht die einfachste, und lange Wörter wie „chrisimopoio“ (benutzen) oder „savvatokyriako“ (Wochenende) machen es auch nicht leichter. Oder Hürden wie die fünf Möglichkeiten, den Vokal „i“ zu schreiben. Kein Wunder, dass Englisch, dessen Basisversion man schnell drin hat, die wichtigste Weltsprache ist. Aber Deutsch soll ja auch nicht so einfach sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Winter on Crete - the Sea, Garbage and German Dumplings
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Just before Christmas. Bright blue sky, a few white clouds on the horizon. Endless sunshine, 20 degrees and more. We have been here in Mirtos for six weeks now, in our second winter. Twelve weeks to go - time to take stock. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           First thing in the morning, the view of the Libyan Sea, which stretches out beneath our apartment. Breakfast on the balcony, in the sun, a vacation dream. It didn't take us long to feel comfortable and at home here again - and to realize that it's not really a vacation. A lot of things are great, of course, but I see some things a little more soberly than last winter. More realistically perhaps. A Cretan once said to me: "You know, I was born here, I've seen the sea all my life. That's nothing special. I'd love to see real snow in the Alps. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The more sober eye notices this and that. For example, the garbage you often find in the countryside. I have the feeling that the problem is increasing. Or the dirt around the large garbage cans where people throw their garbage in. This is particularly annoying where the piles of garbage are piled up in front of a magnificent landscape. It is unaesthetic,  unnecessary. And some day it ends up in the sea. The authorities don't seem to care. On the other hand, the city center of Heraklion, for example, is spotlessly clean. All day long, employees walk around sweeping, small garbage trucks are on the road and take away the collected garbage. German cities can take a leaf out of it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Another striking difference to Germany is how the traffic here on Crete works. At first glance it seems chaotic, often reminding me of the hustle and bustle on a bumper car course at a fair. But: everyone, almost everyone, is considerate and takes this and that into account. And if someone makes a mistake, there is no honking and scolding. You just take it in your stride - and that's it. It is also no problem to park somewhere, even if it's not quite according to the rules. As a rule, even the official parking spaces cost nothing or very little. You appreciate that if you know German cities.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Live and let live - this pleasant (and actually self-evident) attitude has not yet been forgotten here on Crete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So it's not surprising that many things are different in gastronomy. Free water is usually a matter of course, you often get a small free starter, followed by a little dessert and a raki. Hospitality is very important. Exceptions prove the rule.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Of course, the gastronomic offer is limited and somewhat monotonous in winter. That's why we often cook in our apartment, sometimes really German. Goulash (from the local butcher) and bread dumplings (brought from home), that's fine. And we also sometimes have Brussels sprouts. It can't always be feta cheese. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We live our everyday lives here, get away from being tourists, but we have no illusions: We will always be guests here. Friends who have lived here for 20 or 30 years say the same thing. Even if they speak good Greek, of course.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We are still a long way off. Sure, we try to learn it, it makes life easier, the effort alone is recognized. I think that learning the language is an expression of appreciation towards your host country.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But, quite honestly, Greek is damn difficult. You know words like telegraph, acoustics, philosophy, which of course come from Greek, but they are of little use in everyday life. The grammar is not the easiest, and long words like "chrisimopoio" (use) or "savvatokyriako" (weekend) don't make it any easier. Or hurdles like the five ways to write the vowel "i". It is no wonder that English, the basic version of which is easy to learn, is the most important world language. But German is not supposed to be that easy either. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 14:37:11 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zeushöhle</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/zeushoehle</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Durch die Unterwelt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Unendlich viele Stufen führen mehr als 80 Meter in die Tiefe. Durch eine Fabelwelt, bevölkert von unzähligen grotesken Gestalten. Jeder Schritt, jede neue Blickrichtung enthüllt weitere Wunder. Oft sind es unheimliche Gestalten mit vielen spitzen und langen Zähnen. Und hier glaubt man eine Mumie zu erblicken, dort einen grimmigen Dämon, da ein Skelett. Aber auch Zeus, der mächtige Göttervater, soll hier irgendwo versteckt sein. Wirklich gesehen habe ich ihn nicht. Aber er wurde hier geboren, sagt man.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier – das ist die Zeushöhle am Rande des Dörfchens Psychro im Südwesten der Lassithi-Hochebene.  Mit ihrer Fülle von Stalagmiten und Stalaktiten, die teilweise riesige Säulen bilden, ist diese phantastische Tropfsteinwelt ein bekanntes und beliebtes Ausflugsziel. Jetzt, im Dezember, steigen außer uns nur wenige Besucher in die Tiefe hinab. Und so können wir den Zauber des Ortes in Ruhe auf uns wirken lassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein Wunder, dass diese Höhle namens Diktaion Antron schon in minoischer und mykenischer Zeit die Menschen magisch anzog. Sie war eine Kultstätte, zahlreiche uralte Artefakte und Opfergaben wurden entdeckt, nachdem man sie im 19. Jahrhundert wiedergefunden hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Weisheit, dass die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben, bewahrheitet sich hier. Zur Zeus-Höhle hinauf windet sich ein steiler Weg fast einen Kilometer lang bis zum Eingang, der wie ein gigantisches Loch im Boden aussieht, mit fast senkrecht abstürzenden Wänden. Von dort geht es die ewig lange schwach beleuchtete Betontreppe hinab zu dem immer mit ein wenig Wasser bedeckten Boden des zugänglichen Teils. Eine zweite Treppe führt wieder hinauf ans Tageslicht. Doch die Mühe lohnt, und auch der Blick von oben auf die tellerflache weite Lassithi-Ebene sucht seinesgleichen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         The underworld
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An infinite number of steps lead more than 80 meters into the depths. Through a fabulous world populated by countless grotesque figures. Every step, every new perspective reveals further wonders. These are often scary figures with long, pointed teeth. And here you think you see a mummy, there a grim demon, there a skeleton. But Zeus, the mighty father of the gods, is also said to be hiding somewhere here. I have never actually seen him. But they say he was born here.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Here - this is the Zeus-Cave on the edge of the village of Psychro in the southwest of the Lassithi plateau. With its abundance of stalagmites and stalactites, some of which form huge columns, this fantastic world is a well-known and popular excursion destination. Now, in December, only a few visitors descend into the depths apart from us. And so we can take in the magic of the place in peace.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It is no wonder that this cave - called Diktaion Antron - has magically attracted people since Minoan and Mycenaean times. It was a place of worship and numerous ancient artifacts and offerings were discovered after it was rediscovered in the 19th century.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The saying that the gods put sweat before success proves to be true here. A steep path winds its way up to the Zeus Cave for almost a kilometer to the entrance, which looks like a gigantic hole in the ground with walls that plunge almost vertically. From there, the long, dimly lit concrete staircase leads down to the floor of the accessible part, which is always covered with a little water. A second staircase leads back up to the daylight. But it is worth the effort, and the view from the top over the flat, wide Lassithi plain is second to none.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 08:48:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pefki</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/pefki</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Von Klippen, Kapellen und dem Kreta-Fieber
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es macht Spaß, Kreta-Neulingen ein paar Orte zu zeigen, die uns besonders vertraut sind. Pefki gehört dazu, ein kleines Dorf in den Bergen nördlich von Makry Gialos. Schon oft waren wir dort, sind durch die tolle gleichnamige Schlucht gewandert, und so gut wie immer, wenn wir auf Kreta waren, haben wir die kleine Kapelle Stavromenos besucht. Jetzt waren wir mit einer Freundin dort, nennen wir sie Johanna.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kapelle an sich ist so wie viele andere auch, aber sie steht auf einem markanten steilen Hügel, einer Art Klippe, hoch über Pefki. Man kommt auf bequemen Wegen zu diesem Hügel, und dann windet sich ein steiler Pfad aus in Beton eingebetteten Natursteinen nach oben. Wenn man es geschafft hat, belohnt ein ganz großartiger Ausblick auf die Küste tief unten und die beeindruckenden Felsformationen der Umgebung die Anstrengung. Das könnte der Moment gewesen sein, in dem Johanna vom „Kreta-Fieber“ befallen wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Nähe der „Estavromenos-Klippe“, wie sie offiziell heißt, gibt es zwei Höhlen, wobei die Vreikos-Höhle mit ihren Tropfsteinen recht leicht zugängig und sehenswert ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Pefki selbst ist ein nettes Örtchen, das allerdings, wie so viele, schon lange von Abwanderung betroffen ist. Und so hat man dort die typische malerische Konstellation von verfallenen alten Häuschen und sorgsam restaurierten Gebäuden, die einen Bummel durch die engen Gassen so reizvoll macht. Wenn man eine Katzenliebhaberin wie Johanna dabei hat, muss man natürlich etwas mehr Zeit einplanen, bevor man es sich in einer der beiden Tavernen von Pefki gutgehen lässt ...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Cliffs, chapels and Crete fever
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It's fun to show newcomers to Crete a few places that are particularly familiar to us. Pefki is one of them, a small village in the mountains north of Makry Gialos. We've been there many times, hiked through the beautiful gorge with the same name, and almost every time we've been to Crete, we've visited the small chapel of Stavromenos. Now we were there with a friend, let's call her Johanna.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The chapel itself is like many others, but it stands on a prominent steep hill, a kind of cliff, high above Pefki. There are easy ways to this hill, and then a steep path of natural stones embedded in concrete winds its way up. Once you've made it, the effort is rewarded with a magnificent view of the coastline below and the impressive rock formations in the surrounding area. This could have been the moment when Johanna caught "Crete fever".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There are two caves near the "Estavromenos cliff", as it is officially called, whereby the Vreikos cave with its stalactites is quite easily accessible and worth seeing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pefki itself is a nice little village, but like so many others, it has long been affected by emigration. And so you have the typical picturesque constellation of dilapidated old houses and carefully restored buildings, which makes a stroll through the narrow streets so charming. Of course, if you have a cat lover like Johanna with you, you'll need to plan a little more time before enjoying yourself in one of Pefki's two tavernas ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 13:43:49 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zurück in Mirtos</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/zurueck-in-mirtos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zurück in Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Jetzt sind wir also wieder da. Zurück in Mirtos, dem kleinen Ort im Südosten Kretas, der bereits im vergangenen Winter unser Zuhause war. Alles ist vertraut, die Gässchen, die Häuser, die Tavernen und Kneipen, die Uferpromenade, die Palmen, der Strand, das Meer. Es ist eine Art Nach-Hause-kommen. Wir treffen viele Freunde und Bekannte, einige leben immer hier, andere sind, wie wir, für den Winter wiedergekommen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir treffen auch den kleinen Kater wieder, der uns damals, als wir mitten im Dorf wohnten, nicht von der Seite gewichen ist. Es scheint, dass er sich an uns erinnert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Noch ist es warm in Mirtos, noch ist kein Winter. Letztes Jahr hatten wir Riesenglück mit dem Wetter, konnten fast die ganze Zeit über im Meer schwimmen. Könnte jetzt natürlich anders werden. Auf einen milden Winter folgt in der Regel ein kalter, unkt eine Bekannte, die schon lange auf Kreta lebt. Ich hoffe, dass sie sich irrt. Andererseits: Wir werden uns schon beschäftigen. Lesen, schreiben, wandern, Ausflüge machen. Und etwas mehr Griechisch lernen, hoffentlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die kleine Wohnung, in der wir bis März bleiben wollen, liegt auf einem Hügel und bietet uns einen tollen Blick auf das Dorf, die Berge und das Meer. Und weit draußen ist fast immer Chrisi zu sehen, das langgestreckte einsame Inselchen mit seinen wunderbaren Sanddünen und Stränden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Nachbarhügel lag vor 4000 Jahren eine minoische Ansiedlung. Manchmal stellt man sich die Leute dort vor und erwartet fast, den Schein ihrer Fackeln zu sehen und den Klang ihrer Lieder zu vernehmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Back in Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Now we are back again. Back in Mirtos, the small village in south-eastern Crete that was our home last winter. Everything is familiar, the alleys, the houses, the tavernas and pubs, the promenade, the palm trees, the beach, the sea. It's like coming home. We meet many friends and acquaintances, some of whom have always lived here, others, like us, have come back for the winter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We also meet the little cat again, who nearly never left our side when we lived in the middle of the village last year. It seems that he remembers us.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It's still warm in Mirtos, it's not winter yet. Last year we were very lucky with the weather and were able to swim in the sea almost all the time. Of course, it could be different now. A mild winter is usually followed by a cold one, says a friend who has lived on Crete for a long time. I hope she's wrong. On the other hand, we will keep ourselves busy. Reading, writing, hiking, going on excursions. And hopefully learn a bit more Greek.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The small apartment, where we want to stay until March, is situated on a hill and offers us a great view of the village, the mountains and the sea. And far out you can almost always see Chrisi, the long, lonely little island with its wonderful sand dunes and beaches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There was a Minoan settlement on the neighboring hill 4000 years ago. Sometimes you imagine the people who had lived there and almost expect to see the glow of their torches and hear the sound of their songs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 10:23:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/zurueck-in-mirtos</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Palaiochora</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/palaiochora</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Paleochora und die Sehnsucht nach Lissos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Wie soll er anfangen, unser zweiter Winter auf Kreta? Vielleicht mit ein wenig Urlaub? Hat man sich ja auch verdient nach der langen Anreise mit Auto und Schiff. Obwohl – kaum bin ich auf der Fähre, fällt schon einiges an Anspannung und Stress ab. Zumal auf der von Venedig nach Patras. Mehr als 30 Stunden auf See, großartig. Und anschließend dann von Piräus nach Chania. Buchstäblich über Nacht sind wir wieder auf Kreta. Endlich wieder ….
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also erst mal ein bisschen Urlaub, bevor es ins schon vertraute Winterdomizil Mirtos geht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir fahren von Chania runter nach Paleochora, finden ein Zimmer in einer netten Pension. Paleochora, ganz im Südwesten Kretas, ist ein liebenswerter Ort mit vielen netten Tavernen. Natürlich ein bisschen am Ende der Welt. Verkehrstechnisch jedenfalls. Was aber durchaus seine Vorteile hat. Wir wollen die Gegend zu Fuß erkunden, wandern am ersten Tag am Meer entlang nach Westen. Nach etwas mehr als einer Stunde auf einer bequemen Schotterpiste sind wir am Ziel: Gialiskari. Gleich drei Strände auf einmal, angeordnet wie ein halber Seestern. Ein Traum aus hellem Sand und türkisfarbenem, klarem Wasser, das auch jetzt, im November, noch wunderbar warm ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Nacht regnet es. Heftig. Gleichwohl fahren wir am nächsten Tag in den kleinen Küstenort Sougia. Also erst mal wieder hoch in die Berge und dann wieder runter ans Meer. Von Sougia aus soll man die antike Stadt Lissos einigermaßen bequem zu Fuß erreichen. 75 Minuten dauert das, klärt uns ein Wegweiser auf. Zunächst geht es durch die schöne Lissos-Schlucht, die trotz des Regens, der erst kurz zuvor aufgehört hat, problemlos passierbar ist. Dann hoch auf ein Plateau, durch das sich ein gut sichtbarer Trampelpfad schlängelt. Leider ist der Boden lehmig, der Schlamm zeigt sich unseren Schuhen gegenüber so anhänglich, dass diese bald doppelt so schwer wie normal sind. Außerdem ist der Pfad mit Pfützen größeren Kalibers übersät und zwingt zu kleinen oder größeren Umwegen. Die 75 Minuten sind um, und von Lissos noch keine Spur. Eine halbe Stunde später sehen wir es dann. Unten am Meer. Ein Ort in einer Ebene, mit den Resten zahlreicher Gebäude, sogar einem kleinen Amphitheater. Er zieht uns magisch an, aber den steilen Abstieg auf einem noch rutschigen Pfad wollen wir uns dann doch nicht mehr geben, da es im November auf Kreta ja ziemlich früh dunkel wird. Wir kehren um, schweren Herzens. Lissos aber, vor 2000 Jahren eine nicht zuletzt als Heilbad weithin bekannte kleine Stadt, in der zahlreiche archäologische Entdeckungen gemacht wurden, steht ganz oben auf unserer Liste der Plätze, die wir unbedingt noch erkunden müssen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lohnende Ziele: Die Strände von Gialiskari, die Lissos-Schlucht und das antike Städtchen Lissos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Paleochora and the Longing for Lissos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           How should it begin, our second winter in Crete? Maybe with a little vacation? You deserve it after the long journey by car and ship. Although – as soon as I'm on the ferry, a lot of tension and stress is away. Especially on the one from Venice to Patras. More than 30 hours at sea, great.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And then from Piraeus to Chania. Literally overnight we are back in Crete. Finally again ....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So first of all, a little vacation before we go to the familiar winter domicile Mirtos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We drive down from Chania to Paleochora and find a room in a nice guesthouse. Paleochora, in the very south-west of Crete, is a lovely place with lots of nice tavernas. A bit at the end of the world, of course. At least in terms of transport. But that has its advantages. We want to explore the area on foot and walk along the sea to the west on the first day. After an hour or so on a comfortable dirt road, we reach our destination: Gialiskari.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Three beaches, arranged like half a starfish. A dream of light-colored sand and turquoise, clear water that is still wonderfully warm even now, in November. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It rains at the following night. Heavy. Nevertheless, we drive to the small coastal town of Sougia the next day. First up into the mountains and then back down to the sea. From Sougia, the ancient town of Lissos is supposed to be easy to reach on foot. A signpost tells us that it takes 75 minutes. First we walk through the beautiful Lissos gorge, which is easily passable despite the rain, which has only just stopped. Then up onto a plateau, through which a clearly visible trail winds its way. Unfortunately, the ground is clayey and the mud is so clingy to our shoes that they are soon twice as heavy as normal. The path is also littered with large puddles, forcing us to take some detours. The 75 minutes are over and there is still no sign of Lissos. Half an hour later we see it. Down by the sea. A place on a plain, with the remains of numerous buildings, even a small amphitheater. It magically attracts us, but we don't want to make the steep descent on a still slippery path, as it gets dark quite early on Crete in November. We turn back with a heavy heart. Lissos, however, a small town that was widely known 2000 years ago, not least as a spa, where numerous archaeological discoveries have been made, is at the top of our list of places we absolutely have to explore.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:18:56 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>coming back</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/coming-back</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          Bald geht es wieder los
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich muss zugeben: Die letzten Wochen und Monate war ich oft ein bisschen neidisch. Ziemlich viele Leute haben gepostet, dass sie sich riesig freuen, bald wieder auf Kreta zu sein. Doch jetzt kann ich selbst schon anfangen die Tage zu zählen, bis wir wieder dort sind. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im vergangenen Winter waren wir fünf Monate auf der Insel. Ich will nicht sagen, dass der Sommer, den wir jetzt in Deutschland verbracht haben, gar keinen Spaß gemacht hätte – aber wir haben doch so einiges vermisst: die Leute, die wir kennengelernt haben, das Meer, die Schluchten, die Berge, die Städte und Dörfer, die kretische Atmosphäre, die kretische Lebensart.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kurz, wir freuen uns darauf, Anfang November loszufahren Und wir freuen uns, neue Geschichten für den Blog zu schreiben, Dinge und Gegenden zu erkunden, die das letzte Mal vielleicht zu kurz gekommen sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zunächst wollen wir ein paar Tage nach Paleochora und von dort aus die Küste Richtung Elafonisi erkunden. Und danach fahren wir langsam wieder nach Mirtos bei Ierapetra, wo wir im letzten Winter die meiste Zeit verbracht haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Coming Back
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            I have to admit: The last weeks and months I was often a bit envious. Quite a few people have posted that they are very happy to be back on Crete soon. But now I can already start to count the days until we are back there too.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Last winter we were on the island for five months. I´m not saying  the summer we spent in Germany wasn't fun at all - but we did miss quite a few things: the people we met, the sea, the gorges, the mountains, the towns and villages, the Cretan atmosphere, the Cretan way of life.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In short, we're looking forward to heading out in early November And we're looking forward to writing new stories for the blog, exploring things and areas that may have fallen short last time.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           First we want to spend a few days in Paleochora and from there explore the coast towards Elafonisi. And after that we will slowly drive back to Mirtos near Ierapetra, where we spent most of our time last winter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 29 Oct 2023 12:14:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/coming-back</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stavros</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/stavros</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wo Sorbas tanzt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zwei Monate ist es jetzt her, dass wir Kreta verlassen haben. Fünf Monate waren wir dort, und in ebenfalls fünf Monaten sind wir es hoffentlich wieder - für unseren zweiten Winter auf der Insel.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vielleicht fahren wir dann auch mal wieder nach Stavros. Der kleine Ort liegt im Nordwesten der Halbinsel Akrotiri, 15 Kilometer von Chania entfernt. Filmfans wird der Name etwas sagen. Das Örtchen hat einen imposanten Berg und eine malerische kleine Bucht, eher schon eine Lagune mit stillem, türkisfarbenem Wasser. Und hier wurde 1964 eine Schlüsselszene des berühmten Films "Alexis Sorbas" gedreht, mit dem legendären Anthony Quinn in der Rolle des griechischen Originals Sorbas. Hier, vor einem markanten Berghang, tanzte Quinn den Sirtaki nach der grandiosen Musik von Mikis Theodorakis - ein Stück Filmgeschichte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fahrt mal hin, schaut euch ein Bild der berühmten Szene auf dem Handy an, sucht die Stelle, stellt euch vor den Berg, breitet die Arme aus und lasst ein Foto machen. Auch wenn das Ergebnis dann wohl nicht ganz so aussieht wie bei Quinn. Und dann ab in die Lagune, danach in eine der Tavernen des trotz aller Berühmtheit ruhigen kleinen Ortes. Und in den Tavernen ist der Geist von Sorbas lebendig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Natürlich dürfen wir bei der ganzen Sache nicht Niko Kazantzakis vergessen. Er hat schließlich den Sorbas-Roman geschrieben und lässt ihn in seiner Heimat spielen. Auf Kreta. Und so ist Sorbas, zwar Grieche, aber kein Kreter, untrennbar mit der Insel verbunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Where Zorba dances
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It's been two months since we left Crete. Five months we were there, and hopefully in five months we will be again - for our second winter on the island.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maybe we will go to Stavros again. The small town is located in the northwest of the Akrotiri peninsula, 15 kilometers from Chania. The village has an imposing mountain and a picturesque little bay, more like a lagoon with calm, turquoise water. And it was here that a key scene of the famous movie "Alexis Zorba" was taken in 1964, with the legendary Anthony Quinn in the role of the Greek original Zorba. Here, in front of a striking mountainside, Quinn danced the Sirtaki to the music of Mikis Theodorakis - a piece of film history.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Go there, look at a picture of the famous scene on your phone, find the spot, stand in front of the mountain, spread your arms and have a picture taken. Even if the result probably won't look quite like Quinn's. And then off to the lagoon, then to one of the taverns of the quiet little town, despite all its fame. And in the taverns the spirit of Zorba is alive.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Of course, we can't forget Niko Kazantzakis in all this. After all, he wrote the Zorba novel and has it set in his homeland, Crete. And so Zorba, Greek but not Cretan, is inextricably linked to the island.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 14:01:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Schlucht</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/die-schlucht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Fitness-Schlucht
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Sportstudio ist wahrlich ein Klacks dagegen: Wer die Perivolakia-Schlucht nach oben steigt, den erwarten nicht nur grandiose Landschaften, sondern auch ein nicht minder beeindruckender Muskelkater. Die Schlucht, die am geradezu in eine Felswand geklebten Kloster Moni Kapsa an der kretischen Südostküste (35 Kilometer östlich von Ierapetra) beginnt, ist zwar nur vier Kilometer lang, aber die haben es in sich. Also: richtig gute Schuhe, vielleicht Sporthandschuhe für die Stellen, an denen man über Felsbrocken klettert, Trittsicherheit, Kondition, Wasser. Und etwas Vorsicht - etwa an den Passagen mit Geröll. Oben angekommen, im kleinen Weiler Perivolakia, begrüßt eine ganze Katzenbande die Wanderer. Dann geht man noch ein bisschen den Berg hoch und freut sich auf den Abstieg zurück zum Kloster. Der aber entpuppt sich als des Trainings zweiter Teil: Auf einem schmalen felsigen Trampelpfad geht es im Zickzack und mit tollem Blick aufs Libysche Meer wieder runter. Auch recht anstrengend - hier sind Wanderstöcke ganz nützlich, beim Aufstieg eher nicht. Zehn Kilometer hat man am Ende in den Beinen, und je nach Kondition ist das ein durchaus nachhaltiges Erlebnis.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         The Fitness Canyon
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The gym is truly a piece of cake compared to this: If you climb up the Perivolakia Gorge, you can expect not only magnificent scenery, but also no less impressive aching muscles. The gorge, which begins at the Moni Kapsa monastery on Crete's southeast coast (35 kilometers east of Ierapetra), is only four kilometers long, but it is a tough one. So: good shoes, maybe sports gloves for the places where you climb over boulders, surefootedness, fitness, water. And a little caution - for example in the passages with scree. At the top, in the small village of Perivolakia, a whole gang of cats welcome the hikers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Then you go up the mountain a bit and look forward to the descent back to the monastery. But this turns out to be the second part of the training: On a narrow rocky path, you go zigzag down again – but with a great view of the Libyan Sea. Also, quite strenuous - here walking sticks are quite useful, on the ascent rather not. Ten kilometers you walked in the end, and depending on the condition it is quite a lasting experience.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 21 May 2023 11:16:37 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Good bye Kreta</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/good-bye-kreta</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Don´t cry, come back
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Fünf Monate auf Kreta … Wenn man dann auf der Fähre steht, es wieder Richtung Norden geht und die Insel langsam, ganz langsam am Horizont verschwindet, dann muss man sich schon mal eine Träne wegwischen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von November vergangenen Jahres an war Kreta unser Zuhause. Die Zeit dort war eine Mischung aus Faszination und Alltag, aus Begeisterung und Normalität. Wir haben viele nette Leute kennengelernt, viel Schönes gesehen, viel erlebt. Unterm Strich ist das Leben auf Kreta sowohl spannender als auch entspannter als das in Deutschland. Wen wundert’s.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für unsere Rückreise haben wir uns die Fähre von Kissamos nach Gythio auf der Peloponnes ausgesucht (zwei Personen, ein Auto, knapp 127 Euro, etwa sieben Stunden Fahrzeit). Auf dem Schiff trafen wir zwei Leute, Mareile und Tom, denen wir zuvor auf Kreta schon mal begegnet waren. Da wurde dann der Abschied von der Insel nicht ganz so schwer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor Jahren hat uns ein Taxifahrer, der uns zum Flughafen von Heraklion fuhr, gesagt: „Don’t cry, come back.“ Das haben wir immer wieder beherzigt, und das werden wir auch weiter tun. Spätestens im November wollen wir wieder auf Kreta sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          PS: Meinen Blog werde ich weiterführen. Es wird dann natürlich kein Reisetagebuch im engeren Sinn mehr sein, aber ich habe noch einige Geschichten auf Lager, die dann alle drei oder vier Wochen erscheinen sollen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte mich bei den vielen Kreta-Fans bedanken, die meine Beiträge bisher verfolgt haben und mir immer wieder tolle Rückmeldungen gegeben haben, Und allen, die in den nächsten Wochen und Monaten auf Kreta sind, wünsche ich eine großartige Zeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Don´t cry, come back
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Five months on Crete ... When you are on the ferry, heading north again and the island slowly, very slowly disappears on the horizon, then you have to wipe away a tear.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            From November last year, Crete was our home. The time there was a mixture of fascination and everyday life, of enthusiasm and normality. We have met many nice people, seen many beautiful things, experienced a lot. All in all life in Crete is both more exciting and more relaxed than in Germany.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           For our return trip we chose the ferry from Kissamos to Gythio on the Peloponnese (two people, one car, about 127 euros, seven hours travel time). On the ship we met two people, Mareile and Tom, whom we had met before on Crete. Then the farewell from the island was not quite so difficult.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Years ago, a taxidriver who drove us to Heraklion airport told us, "Don't cry, come back." We have always taken that to heart, and we will continue to do so. We want to be back in Crete by November at the latest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: I will continue my blog. Of course, it will be no longer a travel diary in the strict sense, but I still have some stories, which will then appear every three or four weeks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I would like to thank the many Crete fans who have followed my posts so far and have always given me great feedback, And to everyone who will be in Crete in the coming weeks and months: Have a great time!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 13:36:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/good-bye-kreta</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kissamos</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/kissamos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Pyramiden und die Höhle der Weisheit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die äußerste Nordwestecke Kretas gehört zu den eher unbekannten Teilen der Insel - abgesehen natürlich vom beliebten Ausflugsziel Balos. Der Hauptort Kissamos ist nicht besonders sehenswert, aber er ist Ausgangspunkt für spannende Touren. Touren durch einsame Gegenden, aber auch zu den Traumstränden Elafonisi und eben Balos. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beginnen wir mit dem Unbekannten. Wir fahren auf einer Ringstraße von Kissamos in Richtung Süden und stoßen nach ein paar Kilometern, beim Dörfchen Potamida, auf eine einzigartige Landschaft: Komolithi, bizarre Lehmhügel, durch die Erosion zu Türmen und Pyramiden geformt. Es handelt sich wohl um Sedimente, vor Millionen Jahren im damaligen Meer abgelagert. Solche Formationen, die ein wenig an Kappadokien in der Türkei erinnern, gibt es ansonsten auf Kreta nur noch auf der Insel Koufounisi ganz im Südosten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nächstes Ziel: Die Höhle Agia Sofia oder „Höhle der Weisheit Gottes“ am Rande der Topolia-Schlucht. Man muss ziemlich viele Treppenstufen erklimmen, um nach oben zum Eingang zu kommen. Aber es lohnt sich. Benannt ist die Tropfsteinhöhle, mit der zahlreiche Legenden und Geschichten verbunden sind, nach einer Ikone, die angeblich aus Konstantinopel gerettet wurde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vom südlichen Rand der Ringstraße führt eine Stichstraße nach Elafonisi mit seinen wunderbaren Sandstränden, die allerdings auch schon im Frühjahr gut besucht sein können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zurück nach Kissamos fährt man am besten auf der Ringstraße weiter, die wenig frequentiert ist und großartige Ausblicke auf die Westküste bietet. Unbedingt sollte man einen Abstecher nach Falassarna machen: schöner Sandstrand und die Überreste der antiken Hafenstadt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber es gibt noch mehr zu sehen und zu tun in der Gegend: etwa ein Abstecher zu den Ruinen der antiken Stadt Polirrinia hoch oben auf einem Berg (heute ein abgelegenes Dörfchen am Ende der Welt), oder Wanderungen auf den Halbinseln Gramvousa und Rodopou. Auf jeden Fall lohnend, der Abstecher in den Nordwesten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine geheimnisvolle Höhle und die Traumstrände von Balos und Elafonisi (oben, von links nach rechts).  Polirrinia und Falassarna - und Kretas Schafe stehen natürlich oft im Mittelpunkt (unten).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          A mysterious cave and the dream beaches of Balos and Elafonisi (above, from left to right). Polirrinia and Falassarna - and Crete's sheep are
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            in the middle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (below).
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Pyramids and the Cave of Wisdom
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The far northwest corner of Crete is one of the more unknown parts of the island - except, of course, the tourist attraction Balos. The main town Kissamos is not particularly worth seeing, but it is the starting point for exciting tours. Tours through lonely areas, but also to the dream beaches of Elafonisi and Balos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Let's start with the unknown. We drive south on a ring road from Kissamos and after a few kilometers, near the village of Potamida, we come across a unique landscape: Komolithi, bizarre mounds of clay, formed by erosion into towers and pyramids. They are probably sediments, deposited millions of years ago in what was then the sea. Such formations, somewhat reminiscent of Cappadocia in Turkey, are otherwise found on Crete only on the island of Koufounisi in the far southeast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Next destination: The cave Agia Sofia or “Cave of the Wisdom of God” at the edge of the Topolia Gorge. You have to climb many steps to get to the entrance. But it´s really worth it. The stalactite cave, associated with numerous legends and stories, is named after an icon that was supposedly rescued from Constantinople. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           From the southern edge of the ring road, a small road leads to Elafonisi with its wonderful sandy beaches, which, however, can be well visited even in spring.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the way back to Kissamos the ring road offers great views of the western coast. A side trip to Falassarna is a must: beautiful sandy beach and the remains of the ancient port city. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But there is more to see and do in the area: for example, a tour to the ruins of the ancient city of Polirrinia high on a mountain (today a remote village in the middle of nowhere), or hikes on the peninsulas of Gramvousa and Rodopou. In any case, the trip to the northwest is worthwhile.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 23 Apr 2023 09:03:52 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>unterwegs1</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/unterwegs1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Palmen, Klöster und Paläste
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel. Das gilt besonders für Kreta, stößt man doch ständig auf interessante Gegenden und Orte. Nach unserem Winter in Mirtos und ein paar Tagen Matala machen wir uns auf den Weg nach Plakias. Nach ein paar Kilometern könnte man schon wieder anhalten: Phaistos liegt auf dem Weg, einer der großen minoischen Paläste und ein zauberhafter Ort. Die Minoer wussten schon, wo sie bauen sollten. Von Phaistos (hier wurde der berühmte Diskos gefunden) hatten sie einen tollen Blick auf die pittoreske Messara-Ebene. Sehenswert ist auch die Ausgrabungsstätte Agia Triada ganz in der Nähe, ebenfalls aus minoischer Zeit. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Zauberhafter Strand
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Muss ist Preveli, dieser phantastische Strand an einem Palmenwäldchen, durch das ein malerisches Flüsschen fließt. Im Sommer, wenn Ausflugsboote massenhaft Touristen abladen, verliert Preveli viel von seinem Zauber, aber in der Vor-oder Nachsaison ist es dort wunderschön. Auf dem Hinweg fällt eine schön geschwungene osmanische Brücke ins Auge, ein paar hundert Meter weiter die verwunschenen Gemäuer des alten Klosters Preveli. Gegründet im 16. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem der reichsten Klöster Kretas, bevor es Anfang des 19. Jahrhunderts beim Widerstandskampf der Kreter gegen die türkischen Besatzer zerstört wurde. Zurzeit kann es nicht besichtigt werden, aber von der Straße aus hat man einen recht guten Einblick.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf der ganzen Strecke hat sich Kreta von einer Seite gezeigt, die wir von unseren Reisen im Spätsommer oder Herbst gar nicht kennen: als blühende grüne Landschaft, mit unzähligen bunten Blumen und Blüten.  Da nimmt man doch sehr gerne den einen oder anderen Regentag in Kauf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Palm Trees, Monasteries and Palaces
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           As the saying goes: The Journey is the destination. This is especially true for Crete, as you constantly come across interesting areas and places. After spending the winter in Mirtos and a few days in Matala, we headed to Plakias.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After a few kilometers you could stop again: Phaistos is on the way, one of the great Minoan palaces and an enchanting place. The Minoans really knew where to build. From Phaistos (where the famous Diskos was found) they had a great view of the picturesque Messara plain. Also worth seeing is the archaeological site of Agia Triada nearby, from Minoan times as well.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Enchanting beach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A must-see is Preveli, this fantastic beach with a palm grove with an idyllic little river running through it. Preveli loses much of its charm in the summer, when tour boats unload masses of tourists, but it is beautiful in the early or late season. On the way there, a beautifully curved Ottoman bridge catches the eye, a few hundred meters further you will find the enchanted walls of the old Preveli monastery. Founded in the 16th century, it developed into one of the richest monasteries in Crete before being destroyed in the early 19th century during the Cretans' resistance struggle against the Turkish occupiers. Currently it cannot be visited, but from the road you have a pretty good view.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the whole route, Crete has shown a side that we do not know from our travels in late summer or autumn: as a blooming green landscape, with countless colorful flowers and blossoms. So, it is alright to have some rain sometimes. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 14:02:54 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Matala</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/matala</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Matala - schon immer ein Magnet
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Matala ist bekannt wie ein bunter Hund. Oder besser: wie ein bunter VW-Bus. Dieses vermeintliche Hippie-Accessoire findet man in dem kleinen Ort mit dem weltberühmten Namen überall: an Fassaden, auf Kneipentischen, auf T-Shirts, als Magnet für den Kühlschrank, als Modellauto. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Matala, an der kretischen Südküste gelegen, lebt von seiner Vergangenheit. Es war in den 60ern ein Anziehungspunkt für Hippies aus aller Welt, die es sich in den Höhlen einer markanten Sandsteinwand oberhalb des Strandes gemütlich machten. Höhlen übrigens, die schon in der Jungsteinzeit bewohnt waren und später auch mal als Grabstätten dienten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Matala pflegt seine Hippie-Geschichte und zieht jedes Jahr zahllose Besucher an. Alle wollen es sehen - fast so wie Knossos - und so ist es im Sommer dort mehr als voll. Geschmacksache.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Arbeiter und Touristen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt, Anfang April, sieht Matala anders aus. Zwar sind schon Touristen da, aber nur so viele, dass man von Matala noch etwas sieht. Und so kommt der (leere) Strand einschließlich des weltbekannten Höhlenpanoramas richtig zur Geltung. Und er ist wirklich sehenswert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ebenso wie die Sandsteinformationen der Umgebung, die auch auf der anderen Seite der Bucht von Matala zu finden sind. Dort kann man beispielsweise zum berühmten „Red Beach“ wandern, einem schönen rötlich-gelben Sandstrand. Der Weg dahin ist anspruchsvoll, bietet aber grandiose Ausblicke. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt, im Frühjahr, sind in Matala nur einige der zahlreichen Bars und Tavernen geöffnet, die Souvenirläden warten auf die ersten Kunden. Überall sind Handwerker zugange, die den Ort für den großen Ansturm aufmöbeln. Die Bauarbeiter, die den Winter über neue Leitungen verlegt haben, sind noch dabei, die letzten Spuren ihrer Tätigkeit zu beseitigen. Hat alles etwas länger gedauert, berichtet unsere Zimmerwirtin, weil man beim Aufbuddeln auf antike Überbleibsel gestoßen ist. Eigentlich ja ganz typisch für Kreta mit seiner Jahrtausende alten Geschichte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Typisch für Matala und in jedem Film über den Ort zu sehen ist ein Graffito am Strand. Today is life, tomorrow never comes, steht da zu lesen. Kann man so sehen - besonders in Matala.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Matala - always an Attraction
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Matala is world famous. So is the legendary VW bulli. This supposed hippie accessory can be found everywhere in the small village with the well known name: on facades, on pub tables, on T-shirts, as a magnet for the refrigerator, as a model car.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Matala, situated on Crete's south coast, benefits from its past. In the 60s, it was a magnet for hippies from all over the world, who made themselves comfortable in the caves of a impressive sandstone wall above the beach. Caves, by the way, that were already inhabited in the Neolithic Age and which later were used as burial sites.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Matala maintains its hippie history and attracts countless visitors every year. Everyone wants to see it - almost like Knossos - and so it is more than crowded in the summertime.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Now, at the beginning of April, Matala looks different. There are already tourists, but only so many that you can still see something of Matala itself. And so the (empty) beach including the world famous cave panorama really comes into its own. And it is really worth seeing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           As well as the sandstone formations of the surrounding area, which can also be found on the other side of the bay of Matala. There, for example, you can hike to the famous "Red Beach", a beautiful reddish-yellow sandy beach. The path there is demanding, but offers magnificent views.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Now, in spring, only some of the numerous bars and taverns are open in Matala, the souvenir shops are waiting for the first customers. Craftsmen are at work everywhere, pepping up the place for the big rush.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typical for Matala and to be seen in every film about the place is a graffito on the beach. Today is life, tomorrow never comes, it says. You can see it that way - especially in Matala.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 08 Apr 2023 08:45:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/matala</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abschied</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/abschied</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Goodbye Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Frühling ist da, und Kreta zeigt sich von seiner besten Seite. Überall bunte Wildblumen, die Orangenbäume fangen an zu blühen, die Bäume, die ihre Blätter verloren haben, bekommen neue: Aufbruchstimmung überall. Zeit für uns, das Winterquartier Mirtos zu verlassen und noch ein bisschen mehr von der Insel zu sehen. Bevor es wieder nach Deutschland geht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Abschied von Mirtos war - nach mehr als vier Monaten -nicht leicht. Das Dorf an der Südostküste ist uns sehr vertraut geworden, wir haben viele tolle Menschen kennengelernt. Es war schön, morgens aus dem Apartment zu gehen, frisches Brot zu holen, dem Meer Hallo zu sagen. Lange Wanderungen zu machen, die Dörfchen in den Bergen der Umgebung zu erkunden, Strand und Uferpromenade entlang zu schlendern, öfter mal die 15 Kilometer nach Ierapetra zu fahren, immerhin die südlichste Stadt Europas. Der Dämmerschoppen mit Sonnenuntergang am Meer, die Abende mit vielen netten und interessanten Gesprächen in der Taverne. Es war unser Alltag, und wir werden ihn vermissen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Internationales Flair
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Sommer zieht Mirtos zahlreiche Touristen an, im Winter hat es einen ganz besonderen Zauber. Neben den Kretern, die auch in der kälteren Jahreszeit in ihrem Dorf bleiben, leben hier Leute aus ganz Europa und anderen Regionen der Erde, teilweise seit vielen Jahren, teilweise - wie wir - ein paar Wochen oder Monate. Ein Dorf also mit internationalem Flair, eine positive Version des Zusammenlebens von Menschen aus vielen Ländern. Die Grundstimmung: Toleranz und das Prinzip „leben und leben lassen“ - also so, wie es eigentlich normal sein sollte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In unseren letzten Tagen in Mirtos waren wir dann ziemlich beschäftigt. Wir mussten ja allen, die zu Freunden geworden sind, Tschüss sagen, uns von den Wirten und vor allem Wirtinnen, die uns den Winter über das Gefühl gegeben haben, willkommene Gäste zu sein, verabschieden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie alle sind uns nun für ein paar Monate los, aber - das haben wir fest vor - nicht für immer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, die Tränen sind getrocknet, und wir wieder unterwegs. Erste Station: das weltberühmte Matala. Davon demnächst mehr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Goodbye Mirtos
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spring is here and Crete shows its best side. Colorful wildflowers everywhere, the orange trees are starting to bloom, the trees that have lost their leaves are getting new ones: The spirit of change everywhere. Time for us to leave our winter quarters in Mirtos and see a bit more of the island. Before we are heading back to Germany.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Saying goodbye to Mirtos - after more than four months - was not easy. The village on the southeast coast has become very familiar to us, we have met many great people. It was nice to leave the apartment in the morning, buy fresh bread, say hello to the sea. Going for long walks, exploring the villages in the surrounding mountains, strolling along the beach and waterfront, often driving the 15 kilometers to Ierapetra, after all the southernmost city of Europe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            The sundowner with sundown by the sea, the evenings with many nice and interesting conversations in the taverns. It was our everyday life and we will miss it.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           International Flair
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In summer Mirtos attracts numerous tourists, in winter it has a very special atmosphere. Besides the Cretans who stay in their village even in the colder season, people from whole Europe and other countries live here, some for many years, some - like us - a few weeks or months. So, it's a village with an international flair, a positive version of people from many regions living together. Characterized by tolerance and the consensus "live and let live" - in other words, as it should actually be normal. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In our last days in Mirtos we were quite busy. We had to say goodbye to all those who had become friends, to the owners of the taverns who had made us feel welcome during the winter. Now we are off, but as we hope, just for a few months.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So, the tears are dried, and we are on the road again. First stop: the world-famous Matala. More about that soon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 03 Apr 2023 14:44:44 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Skafidia</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/skafidia</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Dornröschen am Straßenrand
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hier war schon lange kein Tourist mehr. Abseits der Straße, die sich von Tertsa einsam in die Berge schlängelt, um irgendwann wieder die Hauptstraße zwischen Mirtos und Ano Viannos zu finden, liegt ein ehemaliges Dorf im Dornröschenschlaf. Ein paar winzige Steinhäuser, teilweise noch mit ihren traditionellen Dächern aus Ästen, Balken und Lehm und auch ansonsten intakt, teilweise Ruinen, schutzlos der Witterung preisgegeben. Doch die Wände sind nicht nur grob aus gefundenen Steinen errichtet, nein, hier waren fähige Handwerker zugange, die die schön behauenen Steine zu Mauern gefügt haben. In manchen der Häuschen wachsen blühende Büsche, die ehemaligen Wege sind zugewuchert, verwunschen. „Ja und hier, da habe ich gewohnt“, erzählt Angela, die uns diesen geheimnisvollen Platz namens Skafidia zeigt, und deutet auf eines der Gebäude. Vor der Tür, von einem Maulbeerbaum inzwischen fast umwuchert, ein riesiger alter Mühlstein: „Das war unser Tisch.“
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Frei und ungebunden
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Lang ist es her, fast 40 Jahre, dass Angela mit anderen jungen Leuten hier ein paar Monate verbrachte. Ohne viel Komfort, ohne Strom, aber frei und ungebunden. Wasser holte man sich aus einem alten Brunnen in der Nähe. Die gebürtige Österreicherin, die heute als Wanderführerin arbeitet und in diesem Blog bereits vorgestellt wurde (Durchs wilde Kreta, 07.02.2023), hatte sich damals entschieden, auf Kreta zu bleiben. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Es gab in den 80er Jahren mehrere dieser verlassenen Dörfchen, in denen ein paar junge Leute aus verschiedenen Ländern gemeinsam lebten. Wobei Dorf eigentlich zu viel gesagt ist. Ansiedlungen wie Skafidia dienten den Bauern der Umgebung als temporäre Quartiere - wenn die Oliven oder andere Produkte geerntet wurden. In einer Zeit, als es kaum Straßen gab und der Weg vom eigentlichen Wohnort auf die Plantagen zu mühselig war. Mit dem Straßenbau änderte sich das, und die Bauern verließen ihre Saisonquartiere. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Für Leute wie Angela waren das zwar keine Unterkünfte für immer, aber für eine gewisse Zeit doch ganz romantisch - zumal sie die endlosen kretischen Sommer am Strand verbringen konnten. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Und irgendwann war es dann auch mal Zeit für ein Haus mit Wasser, Strom und Waschmaschine - für die meisten jedenfalls.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sleeping beauty at the roadside
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No tourist has been here for a long time. Off the road, which from Tertsa into the mountains lies a former village in a sleeping beauty slumber. A few tiny stone houses, some still with their traditional roofs of branches, beams and clay and otherwise intact, some ruins, exposed to the weather without protection. But the walls are not only roughly built from found stones, no, here were skilled craftsmen at work, who have joined the beautifully hand-hewn stones to walls. In some of the cottages grow flowering bushes, the former paths are overgrown, enchanted. "Yes, and here is where I lived," Angela says, showing us this mysterious place called Skafidia, pointing to one of the buildings. In front of the door, now almost overgrown by a mulberry tree, a huge old millstone: "This was our table."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It has been a long time, almost 40 years, since Angela spent a few months here with other young people. Without much comfort, without electricity, but free. Water was fetched from an old well nearby. The Austrian-born, who today works as a hiking guide and has already been introduced in this blog (Through wild Crete, 07.02.2023), had decided at that time to stay on Crete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There were several of these abandoned villages in the 80s, where a few young people from different countries lived together. Whereby village is a bit exaggerated. Settlements like Skafidia served as temporary quarters for the farmers of the area - when the olives or other products were harvested. In a time when there were hardly any roads and the way from the actual place of residence to the plantations was too arduous. With the construction of roads, this changed and the former seasonal quarters were discovered by dropouts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            For people like Angela, these were not forever accommodations, but for a certain time quite romantic - especially since they could spend the endless Cretan summers on the beach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And at some point, it was time for a house with water, electricity and a washing machine - at least for most of them.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 07:53:48 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wochenmarkt</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/wochenmarkt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mit Elena auf dem Wochenmarkt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist ein Muss, das hat man uns schon in unseren ersten Tagen auf Kreta klargemacht: der Wochenmarkt. Er findet in allen größeren Orten statt, in Ierapetra jeden Samstagmorgen. Da wird dann eine Straße gesperrt und in einen bunten Basar verwandelt. Man bekommt alles: Obst, Gemüse, Käse, Honig, eingelegte Oliven, Kräuter, Mandeln, Nüsse, Rosinen, Linsen, gelbe Erbsen. Und wenn es sein muss auch einen Beutel mit lebenden Schnecken. Es gibt neue und gebrauchte Klamotten, Schuhe und Spülbürsten, Pantoffeln und Pinsel, Töpfe und Thermometer, Brillen und Bilderrahmen, Werkzeug aller Art, Radios, Malbücher, Wäscheklammern. Und die Preise: 1,50 Euro für zwölf Batterien, Pullover für zwei Euro, schicke Jacken für fünf oder sechs.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch Obst und Gemüse sind in der Regel sehr günstig. Zum Beispiel am Stand von Elena und ihrem Mann Michalis.  Elena ist in Deutschland geboren und lebt seit geraumer Zeit wieder auf Kreta. Ihre Eltern sind 1958 als Gastarbeiter nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Elena und Michalis verkaufen die Produkte, die sie auf ihrem eigenen Grund und Boden in der Nähe von Ierapetra anbauen: Tomaten, Paprika, Gurken, Brokkoli, Auberginen, Lauchzwiebeln, Salat - was gerade reif ist. Auch Früchte gibt es je nach Saison, etwa Granatäpfel, Feigen, Aprikosen, Melonen. „Wir sind die ganze Woche über auf den Märkten in der Region Lasithi“, also dem östlichen Teil Kretas, sagt Elena. Über zu wenig Kunden kann sie sich nicht beklagen. Auf den Märkten ist immer viel los, und es macht richtig Spaß, dort einzukaufen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Elena kennt das Leben in Deutschland und das in Griechenland. Für viele Menschen ist es hier nicht leicht, sagt sie. Die Löhne sind deutlich niedriger als in Deutschland, die Lebenshaltungskosten recht hoch. Lebensmittel kosten in den Supermärkten oft mehr als in Deutschland, und viele Griechen müssen sich nach der Decke strecken. Auch insofern sind die Wochenmärkte der Region mit ihren günstigen Preisen ein Muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         With Elena at the market
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           You have to go to the market, we were told on our first days on Crete. These markets take place in all larger towns, in Ierapetra every Saturday morning. A street is closed and transformed into a colorful bazaar. You can buy everything: fruit, vegetables, cheese, honey, pickled olives, herbs, almonds, nuts, raisins, lentils, yellow peas. And even a bag of living snails. There are new and used clothes, shoes and dishwashing brushes, slippers and paintbrushes, pots and thermometers, glasses and picture frames, tools of all kinds, radios, coloring books, clothespins. And the prices: 1,50 Euros for twelve batteries, sweaters two Euros, jackets five or six.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fruits and vegetables are also very cheap. For example, at the stand of Elena and her husband Michalis. Elena was born in Germany and has been living on Crete again for some time. Her parents came to Germany as foreign workers in 1958. Elena and Michalis sell the products they grow on their own land near Ierapetra: Tomatoes, peppers, cucumbers, broccoli, eggplant, spring onions, lettuce - whatever is ripe. There are also fruits depending on the season, such as pomegranates, figs, apricots, melons. "All week long we are at the markets in the Lasithi region,” the eastern part of Crete, says Elena. The markets are always busy, and it's really fun to shop there.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elena knows life in Germany and life in Greece. For many people it is not easy here, she says. Wages are significantly lower than in Germany, and the cost of living is quite high. Food often costs more in the supermarkets than in Germany, and many Greeks have financial problems. Also for this reason, the region's weekly markets with their low prices are very important.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 Mar 2023 09:39:42 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sylvie</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/sylvie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Leben auf die andere Art - Sylvie Steiner ist seit 30 Jahren auf Kreta
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sylvie ist schuld. Schuld daran, dass wir den Winter in Mirtos verbringen. Als wir sie im Sommer letzten Jahres fragten, ob sie uns Tipps für Unterkünfte an der Südostküste vermitteln könne, war ihre Antwort klar: Kommt nach Mirtos. Hier ist es am wärmsten, hier ist wenig Wind. Es war ein guter Tipp.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sylvie Steiner kennt sich aus. Seit mehr als 30 Jahren lebt sie in Mirtos. Sie arbeitet heute für eine Autovermietung, ist aber in vielen Bereichen Ansprechpartnerin für Touristen. „Ich bin eine Art Auskunftsbüro“, sagt die Schweizerin, die Deutsch, Griechisch, Englisch, Französisch und Holländisch spricht. Und natürlich Schwyzerdütsch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie bei vielen Ausländern, die heute auf Kreta leben, begann alles mit einem Urlaub. 1989 war Sylvie für zwei Wochen in Mirtos, und „das war wie eine Offenbarung“. Nach dem Urlaub ließ sie der Gedanke, hier auf Dauer zu leben, nicht mehr los. 1990 dann startet sie einen „Probelauf“: Ganz alleine fährt sie mit dem Zug durch das damalige Jugoslawien nach Griechenland und weiter nach Kreta, nach Mirtos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „In Mirtos war niemand, den ich kannte“, sagt sie. Griechisch konnte sie natürlich auch nicht. Aber sie fand es toll in Mirtos, das damals bei Touristen noch reichlich unbekannt war. Geld verdiente sie mit Jobs. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwann ging sie für eine Zeit zurück in die Schweiz, machte dann einen Griechisch-Intensivkurs im Sommercamp der Universität von Thessaloniki, reiste einen Monat durch die Türkei - und kam zurück. „Ich habe den Boden geküsst“, erinnert sie sich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Zeitlang jobbte sie in Gewächshäusern und anderswo, dann, so vor 20 Jahren, begann sie im Reisebüro „Bosman Reizen“ des Niederländers Aad Bosman, der auch heute noch in Mirtos lebt. Sie hatte zwar ein Handelsdiplom, aber noch wenig Ahnung von Tourismus. Das hat sich schnell geändert, und so ist Sylvie Steiner heute eine Expertin in allen Fragen rund um den Tourismus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Pläne, mal wieder zurück in die Schweiz zu gehen? Nein, Sie hat sich für Kreta entschieden. Hier gehe alles gelassener zu, sei nicht so durchorganisiert. Eine andere Art, sein Leben zu leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Besonders fasziniert ist Sylvie Steiner, die eine 18-jährige Tochter hat, von der Natur Kretas. Wanderungen in den Bergen seien geradezu Balsam für die Seele.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber obwohl sie schon lange auf Kreta lebt, sich bestens auskennt und die Sprache beherrscht, ist ihr klar, dass sie immer eine Ausländerin bleiben wird: „Ich bin hier ein Gast“, sagt sie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto: privat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sylvie Steiner: Another Way of Life - 30 Years on Crete
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sylvie is to blame. To blame that we spend the winter in Mirtos. When we asked her last summer if she could give us tips for accommodations on the southeast coast, her answer was clear: Come to Mirtos. This is the warmest region, here is little wind. It was a good advice.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sylvie Steiner is well informed. She has lived in Mirtos for more than 30 years. Today she works for a car rental company, but she is a contact person for tourists in many ways. " I'm sort of an information office," says the Swiss woman, who speaks German, Greek, English, French and Dutch. And, of course, Swiss German.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Like many foreigners living in Crete today, it all started with a vacation. In 1989, Sylvie was in Mirtos for two weeks, and it was great for her. After the vacation, she couldn't get rid of the thought of living here permanently. Then in 1990 she starts a "test run": All alone, she takes the train through Yugoslavia to Greece and on to Crete, to Mirtos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "There was no one I knew in Mirtos," she says. Of course, she didn't know Greek either. But she loved it in Mirtos, which was still largely unknown to tourists at the time. She earned money with jobs.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           At some point, she went back to Switzerland for a while, then took an intensive Greek course at the University of Thessaloniki's summer camp, traveled around Turkey for a month - and came back. "I kissed the ground," she says.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            For a while she worked in greenhouses and elsewhere. Then, about 20 years ago, she started working in the travel agency "Bosman Reizen" of the Dutchman Aad Bosman, who still lives in Mirtos. She had a commercial diploma, but still little idea of tourism. That quickly changed, and today Sylvie Steiner is an expert in all matters relating to tourism.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Any plans to go back to Switzerland? No, she has chosen Crete. Everything is more relaxed here, not so organized. It is a different way of living.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sylvie Steiner, who has an 18-year-old daughter, is particularly fascinated by the nature of Crete. Hiking in the mountains – that´s balm for the soul.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But even though she has lived in Crete for a long time, knows it well and speaks the language, she knows that she will always be a foreigner: "I am a guest here," she says.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 10:49:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gournia</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/gournia</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein Hauch von Pompeji
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Pompeji Kretas, so wird Gournia bisweilen genannt. Die nicht sonderlich bekannte Ausgrabungsstäte gehört zu den Orten auf der Insel, die die Phantasie anregen. Gournia ist eine vollständig ausgegrabene minoische Stadt - mit Wohnhäusern, Werkstätten, Verwaltungsgebäuden, Kultstätten. Zwar stehen hier keine intakten Häuser mehr, dafür aber noch die mehr oder weniger hohen Steinmauern der Erdgeschosse.  Die Obergeschosse bestanden aus Lehmziegeln, einem nicht sehr beständigen Baumaterial. Gleichwohl sind die Anlage der Stadt und das Straßennetz klar zu erkennen, viele der engen Gassen mit ihrer Pflasterung erhalten. Gournia vermittelt einen Eindruck davon, wie die Menschen hier vor mehr als 3500 Jahren lebten. Die Ursprünge der Siedlung sind sogar über 6000 Jahre alt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Vergleich mit Pompeji hinkt natürlich, ist doch Gournia nicht ansatzweise so konserviert. wie die Stadt am Vesuv. Während in Pompeji zahlreiche Gebäude samt Wandmalereien vollständig erhalten sind und man sogar durch Kneipen und sonstige Etablissements schlendern kann, ist in Gournia viel stärker die Phantasie gefragt. Aber dennoch ist die alte minoische Stadt an der Nordostküste unweit von Agios Nikolaos ein Fenster in die Vergangenheit. Eines, das man nicht wie Pompeji mit tausenden anderer Besucher teilen muss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         A Touch of Pompeii
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gournia is sometimes called the Pompeii of Crete. The not very well known excavation site is one of the places on the island that stimulate the imagination. Gournia is a completely excavated Minoan city - with dwellings, workshops, administrative buildings, places of worship. Although there are no longer any intact houses here, the more or less high stone walls of the first floors still exist. The upper floors were made of mud bricks, a not very durable building material. Nevertheless, the ground plan of the city and the street network are clearly recognizable, many of the narrow streets with their paving preserved. Gournia gives an impression of how people lived here more than 3500 years ago. The origins of the settlement are even over 6000 years old.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The comparison with Pompeii is of course misleading, as Gournia is not nearly as preserved as the city near Vesuvius. While in Pompeii numerous buildings including wall paintings are completely preserved and one can stroll through pubs and even a brothel, in Gournia the imagination is much more in demand. But still, the ancient Minoan city on the northeast coast not far from Agios Nikolaos is a window into the past. One that you don't have to share with thousands of other visitors like Pompeii.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 14:32:32 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Love Story</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/love-story</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Love Story
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wir sehen uns jeden Tag. Doch in letzter Zeit kamen wir uns nicht so nahe. Das Verhältnis war ein wenig abgekühlt. Was aber ganz sicher nicht an mir lag.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Meist hatten wir ohnehin eine Fernbeziehung. Doch Begrüßung und Abschied waren immer herzlich, und dazwischen hatten wir eine wunderbare Zeit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gut, einmal hatten wir richtig Krach. Ich war schuld, das gebe ich zu. Ich war zu ungestüm, zu heftig. Brüsk wurde ich zurückgewiesen, ja, zurückgeworfen. In unserem Alter sollten wir es langsamer angehen lassen, bekam ich zu hören, benimm dich mir gegenüber nicht wie ein junger Esel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe es eingesehen und bereut. Schmerzlich bereut, damals, als mich die Wellen unsanft ans Ufer geworfen haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute haben wir eher eine sanfte Beziehung, das Meer und ich. Wenn es nicht gut drauf ist, lasse ich es in Ruhe. Oder wenn es sich zu kühl verhält.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber jetzt, Anfang März, zeigt es mir gegenüber ein wenig mehr Wärme. Und so kommen wir uns schnell wieder näher. Man kann auch sagen, meine persönliche Badesaison hat begonnen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Love Story
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           See you every day. But lately we didn't get so close. The relationship had cooled down a bit. But that was certainly not my fault.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Most of the time we had a long-distance relationship. But welcome and farewell were always full of passion, and in between we had a wonderful time.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Well, once there was a serious quarrel. I was to blame, I admit. I was too impetuous. I was brusquely rejected, yes, thrown back. At our age, we should take it slow, I was told not to behave like a young donkey.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I realized it and regretted it. Painfully regretted, when the waves threw me rudely to the shore.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today we have a gentle relationship, the sea and me. If it is not in a good mood, I'll leave it alone. Or if it is too cold.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But now, at the beginning of March, it gives me a little more warmth. And so, we quickly get closer again. You could also say that my personal bathing season has started.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2023 11:53:56 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wasserfall</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/wasserfall</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Verstecktes Idyll: Der Milonas Wasserfall
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute verrate ich euch einen Geheimtipp: Eine kleine Wanderung zu einem spektakulären Wasserfall, auf einem tollen Weg mit großartigen Aussichten. Allerdings: man braucht schon ein bisschen Kondition, und der Weg ist manchmal ausgewaschen und steil. Also Vorsicht - und nichts für Badelatschen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Start der knapp vier Kilometer langen Tour zum Milonas-Wasserfall ist zwischen den Orten Koutsounari und Ferma, ein paar Kilometer östlich von Ierapetra, in einer Spitzkehre (kurz hinter dem Hotel Kakkos Beach). Zunächst geht es drei Kilometer lang auf einer Schotterstraße in die Berge - durch Pinienwäldchen. Jetzt, Anfang März, ist die Luft angenehm warm, die Pinien duften, die Libellen genießen ebenso wie wir die Sonne. Dann, an einer ramponierten Hinweistafel, geht es links einen schmalen, felsigen Fußweg hinauf. Wie gesagt, nicht ganz einfach, aber wunderschön. Wanderstöcke sind hier ganz nützlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einiger Zeit führt der Weg durch eine alte, gemauerte, inzwischen trockene Wasserrinne. In Portugal und Madeira sind die Dinger als Levada bekannt. Und irgendwann biegt man um die Ecke und hat den Wasserfall vor sich. Er ist schmal, aber imposante 40 Meter stürzt das Wasser über eine Felswand in einen kleinen, flachen Teich, bevor es sich seinen Weg zum Meer sucht. Ein wirklich hübscher und idyllischer Ort. Im Sommer, wenn man verschwitzt hier angekommen ist, wird man einem kleinen Bad kaum widerstehen können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         A Hidden Idyll: The Milonas waterfall
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Today I'll tell you an insider tip: A short hike to a spectacular waterfall, on a great path with great views. However, you need a bit of fitness, and the path is sometimes washed out and steep. So be careful – no flip-flops
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The start of the four-kilometer tour to the Milonas waterfall is between the villages of Koutsounari and Ferma, a few kilometers east of Ierapetra. At first, it's three kilometers on a gravel road into the mountains - through pine groves. Now, at the beginning of March, the air is pleasantly warm, the pine trees are fragrant, the dragonflies are enjoying the sun as much as we do. Then, at a battered sign, go left up a narrow, rocky footpath. As I said, not quite easy, but beautiful. Hiking sticks are quite useful here.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After some time, the path leads through an old brick-built, now dry water channel. In Portugal and Madeira, these things are known as Levadas. And at some point, you turn the corner and have the waterfall in front of you. It is narrow, but the water plunges 40 meters over a rock wall into a small, shallow pond before making its way to the sea. A really pretty and idyllic place. In summer, when you arrive here sweaty, you will hardly be able to resist a little swim.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 10:13:18 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tertsa</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/tertsa</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein Stück vom Paradies
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Tertsa ist etwas Besonderes. Der kleine Ort am Meer hat ein besonderes Klima, eine besondere Bevölkerung, eine besondere Atmosphäre. Man fühlt sich ein wenig in die Hippie-Zeit versetzt, und ein wenig in die Tropen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tertsa liegt etwa sechs Kilometer westlich von Mirtos, und es liegt am Ende eines Tals, das mit seiner üppigen Vegetation und Farbenpracht einem Paradiesgarten gleicht. Hier wachsen Bananen, Mangos, Papayas und viele andere Früchte. Die Luft ist spürbar wärmer, das grüne Tal wirkt im Vergleich zu der umliegenden faszinierenden aber schroffen Berglandschaft wie eine Oase. In der Mitte ein von Quellen gespeister kleiner Fluss, an den Rändern riesiger Schilf, Orangen-, Zitronen- und Olivenbäume. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Unabhängigkeit und Freiheit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Wunder, dass der Ort schon vor Jahrzehnten eine magische Anziehungskraft auf junge Leute aus Mitteleuropa hatte, die von einem alternativen, selbstbestimmten Leben träumten. Und auch heute leben in Tertsa noch einige „Aussteiger“, die sich vor langer Zeit angesiedelt haben. Manche in mehr oder minder selbstgebauten Unterkünften, teilweise ohne Anschluss ans Stromnetz. Selbstversorgung ist immer noch ein Prinzip, Unabhängigkeit, Freiheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tertsa hat einige wenige Tavernen am Meer, ein paar Pensionen. Massentourismus gibt es nicht, auch wenn im Sommer schon einige Besucher kommen. Es hat sich natürlich verändert in den vergangenen Jahrzehnten, aber vom alten Flair und den alten Träumen ist noch viel zu spüren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         A Piece of Paradise
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tertsa is special. The small village by the sea has a special climate, a special population, a special atmosphere. You feel a bit transported back to the time of the hippies, and a bit to the tropics.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tertsa is located about six kilometers west of Mirtos, at the end of a valley that resembles a paradise garden with its lush vegetation and colorfulness. Bananas, mangos, papayas, and many other fruit grow here. The air is warmer, the green valley looks like an oasis compared to the surrounding fascinating but rough mountain landscape.  In the middle a small river fed by springs, at the bank huge reeds, orange, lemon and olive trees.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Independence and Freedom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No wonder that decades ago the place had a magical attraction for young people from Central Europe who dreamed of an alternative, self-determined life. And even today there are still some "dropouts" living in Tertsa, who came here a long time ago. Sometimes in more or less self-built houses, some without connection to the power grid. Self-sufficiency is still a principle, independence, freedom.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tertsa has a few taverns by the sea, a few guesthouses. There is no mass tourism, even if some visitors come in summertime. It has of course changed in the past decades, but you still feel a bit of the old flair and the old dreams. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 11:24:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/tertsa</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ierapetra</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/ierapetra</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ganz tief im Süden: Ierapetra
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Viele Städte rühmen sich ihres südländischen Flairs. Ierapetra im Südosten Kretas hat es wirklich: Es ist die südlichste Stadt Europas. Und die wärmste in ganz Kreta.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Reiseführern kommt die Stadt mitunter nicht gut weg. Zu viel Beton, zu wenig Atmosphäre. Klar, mit den kretischen Schönheiten Rethymnon und Chania kann sie nicht mithalten, und auch ich war früher nicht so begeistert. Mittlerweile kenne ich Ierapetra ganz gut - und es gibt durchaus schöne Ecken. Das venezianische Hafenkastell etwa (zurzeit wegen Bauarbeiten leider geschlossen) und die Altstadt ganz in der Nähe: Enge Gässchen, schön renovierte Häuschen, viele viele Blumen, üppige Bäume, kleine Kirchen, nette Winkel. Und was mich immer wieder begeistert: Man biegt um eine Ecke und hat das Meer vor sich. Denn Ierapetras Lage in einer weitgeschwungenen Bucht ist grandios.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Antike Handelsstadt
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kein Wunder, dass der Ort schon in minoischer Zeit besiedelt war und später, in der klassischen Periode Griechenlands, ein bedeutender Seehafen auch für den Handel zwischen Europa und dem nur knapp 400 Kilometer entfernten Afrika wurde. Damals, so vor 2500 Jahren, was er als Hierapytna bekannt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von dieser alten Stadt ist leider kaum etwas ausgegraben. Na, wenigstens gibt es ein kleines Museum, untergebracht in einer ehemaligen osmanischen Schule. Dort sind unter anderem Fundstücke aus den minoischen Siedlungen der Umgebung zu sehen. Interessant vor allem, wenn man diese Ausgrabungsstätten kennt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zu den Anziehungspunkten Ierapetras gehört sicher auch der Sandstrand mit den vielen Tavernen unter schattigen Bäumen. Ein wirkliches Touristenzentrum ist die Stadt an der engsten Stelle Kretas (von der Nord- an die Südküste sind es gerade mal zwölf Kilometer Luftlinie ) nicht.  Aber ein wichtiges Versorgungszentrum für die ganze Gegend. Man bekommt da alles. Ich bin immer wieder gerne dort.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schön gelegen: Ierapetra. Ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bummel durch die Altstadt lohnt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deep in the South: Ierapetra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Many cities boast about their Mediterranean flair. Ierapetra in southeastern Crete really has: it is the southernmost city in Europe. And the warmest in Crete.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In travel guides, the city sometimes does not come off well. Too much concrete, too little atmosphere. Sure, Ierapetra can't keep up with the Cretan beauties Rethymnon and Chania, and I wasn't so enthusiastic either. Meanwhile I know Ierapetra quite well - and there are beautiful corners. The Venetian harbor fort (currently closed due to construction work) and the old town very close: narrow streets, beautifully renovated houses, many flowers, lush trees, small churches, nice corners. And what always inspires me: You turn around a corner and see the sea in front of you. Because Ierapetra's location in a large bay is fantastic.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ancient Trading City
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No wonder that the place was already settled in Minoan times. Later, in the classical period of Greece, it became an important seaport for trade between Europe and Africa, which is only 400 kilometers away. Back then, 2500 years ago, it was known as Hierapytna. Unfortunately, hardly anything has been excavated from this old city. Well - at least there is a small museum, located in a former Ottoman school. Among other things, finds from the Minoan settlements in the area can be seen there. Interesting especially if you know these excavation sites.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           One of the attractions of Ierapetra is certainly the sandy beach with many taverns under shady trees. The city at the narrowest point of Crete (from the north to the south coast it is just twelve kilometers as the crow flies) is not really a tourist center. But an important supply center for the whole area. You get everything there. I always like to be there again and again.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 13:40:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/ierapetra</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/b2cef61e5e4e4623a354695e95f957c0/dms3rep/multi/Titel-c9383fa6.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/b2cef61e5e4e4623a354695e95f957c0/dms3rep/multi/Titel-c9383fa6-ca28a9ac.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Winterwetter</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/winterwetter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Und jetzt: das Wetter
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Fast schon drei Monate auf Kreta, fast immer Frühlingswetter. Da dachte ich, der Kelch geht an uns vorbei. Der Kelch? Der Winter!
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und nun das: Regen, Wind, Kälte. Frieren. Schnee auf den Bergen um uns herum. Die Sonne kämpft mit den Wolken und zieht meist den Kürzeren. Im Fernsehen Bilder vom Schnee im Festland-Griechenland. Viel Schnee.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dabei hatte ich, nach einem wunderbaren Dezember, auf die Wintersonnenwende gesetzt. Ein Datum, das ich in Deutschland nie wirklich registriert habe. Aber hier: Jeden Tag steigt die Sonne ein bisschen höher, scheint ein wenig länger, wird immer kräftiger.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hat anfangs auch alles funktioniert. Wanderungen im T-Shirt, Frühstück auf dem Balkon, Anfang Januar auch noch Schwimmen im Meer. Und jetzt, im Februar, schaut der  Winter vorbei. Nun ja - hier an der Südostküste Kretas bedeutet Winter zehn Grad plus. Aber das heißt: dicke Jacken. Manche haben sich vermummt, als ginge es gleich auf die Skipiste. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch genug des Jammerns. Es kann ganz schnell anders werden.  Vor ein paar Jahren, erzählt man uns vor dem Holzofen in der Taverne beim Raki, war es noch kälter. Da hat  es sogar hier unten am Meer geschneit. Ein bisschen jedenfalls. Aber ein paar Tage später waren es dann 18 Grad. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so sind wir ganz optimistisch und legen schon mal wieder die Badesachen bereit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And now: The Weather
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Almost three months in Crete, nearly all the time spring weather.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But now: rain, wind, cold. We are freezing. Snow on the mountains. The sun struggles with the clouds and usually loses out. On TV - pictures of snow in mainland Greece. Lots of snow.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After wonderful weather in December, I had great expectations on the winter solstice. A date that I never paid attention to in Germany. But here: Every day the sun rises a little higher, shines a little longer, gets stronger and stronger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Everything worked fine in the beginning. Hiking dressed in T-shirts, breakfast on the balcony, in the first days of January still swimming in the sea. And now, in February: winter. Well - here on the southeast coast of Crete, winter means ten degrees plus (Celsius). But even this temperature means: warm winter jackets. Some have wrapped up warmly as if they were about to go skiing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            But enough complaining. It can change very quickly. A few years ago, we were told in front of the wood stove in the tavern having a glass of raki (Cretan liquor), it was even colder, even snow down here by the sea -  a little bit at least. But a few days later it was 18 degrees.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And so we are very optimistic and get the swimming things ready again.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 12:34:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/winterwetter</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/b2cef61e5e4e4623a354695e95f957c0/dms3rep/multi/Schnee.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/b2cef61e5e4e4623a354695e95f957c0/dms3rep/multi/Schnee-1d8963d7.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wandern</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/wandern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Durchs wilde Kreta - Wandern mit Angela
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Für viele ist es eine tolle Urlaubsbeschäftigung, für Angela Sturmayr auch ein Beruf: Wandern auf Kreta. Die Österreicherin lebt seit mehr als 35 Jahren auf der Insel, seit 16 Jahren in Mirtos an der Südostküste. Sie ist zertifizierte Wanderführerin - mit einer Ausbildung beim Bergwanderführerverband Steiermark.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angela gehört zu den Leuten, die auch die weltberühmte Samaria-Schlucht im Westen Kretas wie ihre Westentasche kennen. Acht Jahre lang, erzählt sie, ist sie fast jede Woche einmal mit Wandergruppen hindurchgelaufen. Inzwischen bietet sie in der Regel Touren im Osten an, einer Gegend geprägt von wilder, einzigartiger Natur, von der Spannung zwischen Bergen und Meer. Es sind Wanderungen auf Wegen, die man ohne Begleitung nicht so einfach findet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Faszinierende Natur
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was macht die Faszination dieser Gegend aus? „Es ist die oft noch relativ unberührte Natur in den kretischen Bergen, dazu der Duft der Wildkräuter und im Frühjahr die Explosion von Blüten überall, wohin man sieht.“ Am liebsten wandert sie auf den sogenannten Kalderimis, den mit Stein gepflasterten Maultierpfaden, die in alten Zeiten die wichtigsten Verbindungswege waren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angela Sturmayr, Mutter von drei Kindern, bietet sowohl Tagestouren an (höchstens acht Personen) als auch mehrtägige Wanderreisen (vier bis 12 Personen). Außerdem „Slow-Reisen“ mit nur kurzen Wanderungen, dafür aber Begegnungen mit interessanten Menschen, mit Besichtigungen und mit vielen Informationen über das Kreta abseits des Tourismus. Da geht es um Käseherstellung, die Produktion von Olivenöl, um Kräuter, Früchte, altes Saatgut. Oft ist auch die griechische Küche ein wichtiges Thema - inklusive Kochkurs, bei dem Gyros und Souvlaki nicht die Hauptrolle spielen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Touren rund um Mirtos
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dass der kleine Ort Mirtos heute Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Wandertouren auf markierten Wegen ist, liegt nicht zuletzt an Angela Sturmayr. 2012 startete sie mit Unterstützern das Projekt „Mirtos Hiking Village“. Verschiedene Routen wurden ausgesucht, mit farbigen Punkten oder Dreiecken markiert, Wegweiser aufgestellt.  Einmal im Jahr kontrolliert Angela die Wege, erneuert Markierungen, sieht nach dem Rechten. Und vor sieben Jahren erschien eine Wanderbroschüre „Discover Mirtos on Foot“, die mittlerweile in verschiedenen Sprachen zu haben ist. Er ist Teil einer Reihe ähnlicher Publikationen von Berend Wolffenbuttel und Toine van der Meijden, die Tipps zu Wanderungen in ganz Kreta geben (
          &#xD;
    &lt;a href="http://www.discoveronfoot.com"&gt;&#xD;
      
           www.discoveronfoot.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          ).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angela, die heute mit einem Holländer verheiratet ist, spricht neben Deutsch fließend Griechisch, Englisch natürlich, und sogar Holländisch. Beste Voraussetzungen also, um internationalen Wandergruppen die Schönheiten Kretas zu zeigen.     
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.walkingdimension.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.walkingdimension.com  
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.mirtoshikingvillage.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www. mirtoshikingvillage.com 
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                                                                                                                                  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angela Sturmayr kennt auch die abgelegenen Pfade.  Bei  manchen Touren ist sogar ein kleiner Kochkurs inklusive. Rund um Mirtos sind die Wanderwege gut markiert.                                                       
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fotos: Sturmayr/Heymann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Through wild Crete - Hiking with Angela
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           For many people it´s a great vacation activity, for Angela Sturmayr it is also a profession: hiking on Crete. Born in Austria, she has lived on the island for more than 35 years, for 16 years in Mirtos on the southeast coast. She is a certified hiking guide. Angela is one of those people who also know the world-famous Samaria Gorge in western Crete like the back of her hand. For eight years, she says, she walked through it almost every week with hiking groups. Meanwhile, she usually offers tours in the east of Crete, an area characterized by wild, unique nature, by the tension between mountains and sea.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fascinating Nature
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What makes this area so fascinating? "It is the relatively untouched nature in the Cretan mountains, the scent of wild herbs and in spring the explosion of flowers everywhere you look." She prefers to hike on the so-called Kalderimis, the stone-paved mule paths, which were the most important connecting routes in old times. Angela Sturmayr, mother of three children, offers day tours (maximum eight people) and multi-day hiking tours (four to 12 people). In addition, "slow travel" with only short hikes, but encounters with interesting people, sightseeing, information about Crete away from tourism. That´s about cheese production, the production of olive oil, herbs, fruits, old seeds. Often Greek cuisine is also an important topic - including cooking classes, in which gyros and souvlaki do not play the main role.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Walking Tours around Mirtos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The fact that the small village of Mirtos is now the starting point for a lot of hiking tours on marked trails is not least due to Angela Sturmayr. In 2012 she started the project "Mirtos Hiking Village" with supporters. Various routes were selected, marked with colored dots or triangles, signposts were set up. Every year, Angela checks the paths, renews markings, checks if everything is okay. And seven years ago, a hiking guide "Discover Mirtos on Foot" was published, which is now available in various languages. It is part of a series of similar publications by Berend Wolffenbuttel and Toine van der Meijden, who give tips on hiking throughout Crete (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.discoveronfoot.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.discoveronfoot.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).  Angela, who is now married to a Dutchman, speaks fluently German, English, Greek and Dutch. Best conditions to show international hiking groups the beauties of Crete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.walkingdimension.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.walkingdimension.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mirtoshikingvillage.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 11:41:04 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Technik der Antike</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/technik-der-antike</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Automaten und Fluggeräte - was die alten Griechen alles konnten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Roboter und Dampfmaschinen, Feuerwehrpumpen und Münzautomaten - was man gemeinhin der Neuzeit zuordnet, gab es auch schon in der griechischen Antike. Einen faszinierenden Einblick in eine weitgehend unbekannte Welt bietet ein kleines Museum mitten in Heraklion, das Museum der Altgriechischen Technologie (Kotsanas Museum of Ancient Greek Technology). Mit funktionierenden Nachbauten, detaillierten Beschreibungen und Filmen werden dort die antiken Wunderwerke präsentiert. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Hunderte Meter durch die Luft
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Beispielsweise die erste Flugmaschine der Antike, die fliegende Taube des Archytas von Tarent. Vor 2500 Jahren erfunden. Mit Luftdruck wurde eine kleine Holztaube gestartet. In ihrem Inneren eine Tierblase, mit Luft gefüllt. Das Prinzip des Rückstoßes durch die entweichende Luft ermöglichte Flüge von einigen hundert Metern. Ein ziemliches Spektakel. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ebenso die lebensgroße Figur einer Dienerin, die mittels eines komplizierten Mechanismus aus Röhren, Gelenken, Federn und Behältern automatisch Wein ausschenkte - und ihn je nach Wunsch auch mit Wasser verdünnte. Ein Roboter aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, eine Attraktion in reichen Häusern.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Den Prototyp einer Dampfmaschine erfand der Mathematiker und Ingenieur Heron von Alexandria im 1. Jahrhundert n. Chr. Wäre das Gerät weiterentwickelt und angewendet worden, hätte es wohl den Lauf der Geschichte verändert. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wasser wird zu Wein
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es gab Münzautomaten vor Tempeln, die nach dem Einwurf eines Geldstücks geweihtes Wasser in ein Gefäß fließen ließen. Es gab einen Spritzenwagen für die Feuerwehr, Messinstrumente jeder Art, Bohrer, Pumpen, Katapulte, Flammenwerfer, ein Miniaturkino und kranartige Gebilde, die mittels Eisenhaken angreifende Schiffe aus dem Gleichgewicht brachten.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wer das Museum besucht, erfährt, mit welchen Geräten die mächtigen Steinquader der antiken Bauwerke aufeinandergeschichtet wurden. Und wie man Wasser in Wein verwandelte. Scheinbar jedenfalls. In ein Gefäß schüttete man Wasser, aus einem zweiten, damit verbunden, floss die gleiche Menge Wein heraus. Keine Magie, nur eine geistreiche Spielerei mit Röhren und Luftdruck. Eigentlich ganz einfach, man muss nur darauf kommen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das von Kostas Kotsanas gegründete Museum liegt in der Epimenidou-Straße unweit des Venezianischen Hafens von Heraklion.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beeindruckend: Eine antike Dampfmaschine, ein praktischer Roboter und ein Spritzenwagen der Feuerwehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Vending machines and flying objects - technology in ancient Greece
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robots and steam engines, fire pumps and coin-operated machines - what is commonly assigned to modern times already existed in ancient Greece. A small museum in the middle of Heraklion, the ´Kotsanas Museum of Ancient Greek Technology´, offers a fascinating insight into a largely unknown world. With functioning replicas, detailed descriptions and videos, the ancient marvels are presented there.                                                         
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           For example, the first flying machine of the ancient world, the flying pigeon of Archytas of Taranto, invented 2500 years ago. A small wooden pigeon was launched with air pressure. Inside, an animal bubble filled with air. The principle of recoil through the escaping air allowed flights of several hundred meters. A great spectacle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Likewise, the life-size figure of a servant, who automatically poured wine by means of a complicated mechanism of tubes, joints, springs and containers - and diluted it with water as desired. A robot from the 3rd century BC, an attraction in rich houses.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The prototype of a steam engine was invented by the mathematician and engineer Heron of Alexandria in the 1st century AD. If the device had been further developed and applied, it would probably have changed the course of history.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           There were coin-operated machines in front of temples that let consecrated water flow into a vessel after inserting a piece of money. There was a fire truck for the fire brigade, measuring instruments of all kinds, drills, pumps, catapults, flamethrowers, a tiny cinema and crane-like structures that brought attacking ships by means of iron hooks out of balance.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anyone who visits the museum learns which devices were used to stack the mighty stone blocks of the ancient buildings. And how to turn water into wine. Apparently. Water was poured into one vessel, and the same amount of wine flowed out of a second one. No magic, just a witty gimmick with tubes and air pressure. Actually quite simple, you just have to come up with it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Founded by Kostas Kotsanas, the museum is located on Epimenidou Street, not far from the Venetian port of Heraklion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2023 13:15:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Knossos</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/knossos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Knossos – ein Palast für uns allein
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Knossos, die berühmteste archäologische Stätte Kretas, macht im Sommer nicht so viel Spaß. Mehrere tausend Besucher schieben sich täglich durch die Überreste des größten minoischen Palastes, jährlich sind es mehr als 600 000. Wir hingegen hatten jetzt, im Januar, das Glück, fast allein das weitläufige Gelände erkunden zu können. Das Hotel, in dem wir uns in Heraklion einquartiert haben, liegt etwa fünf Kilometer vom Palast entfernt. Da die Parkplätze vor unserer Unterkunft so rar sind, dass man sie nicht ohne Not aufgibt, gingen wir zu Fuß. Durch quirlige Geschäftsstraßen, dann noch ein Stück Landstraße. Sportlicher, als uns in den Bus zu setzen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fast verlassen liegt Knossos da. Die Parkplätze, wo im Sommer hunderte von Autos und Bussen stehen, sind leer. Vor dem Kassenhäuschen: niemand außer uns. Auf dem Gelände werden wir erstmal von einer Schar Pfauen empfangen, die es sich dort gemütlich machen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Gegend um Knossos war schon vor 9000 Jahren besiedelt. Den ersten Palast errichteten die Minoer um 1900 vor Christus, nach einer Zerstörung um 1700 entstand Palast Nummer 2 – damals das Zentrum Kretas. Das Ende der minoischen Hochkultur um 1450 v. Chr. besiegelte über kurz oder lang auch das Schicksal des Palastes. Um 1370, bei einem Großbrand, war dann endgültig Schluss. Über 3000 Jahre schlummerte er vergessen vor sich hin. Ebenso die einstmals große Stadt, die den Palast umschloss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die systematischen Ausgrabungen begann der berühmte Arthur Evans, Direktor des archäologischen Museums der Universität Oxford, im März 1900. Eine großartige Leistung. Evans hatte jedoch seine eigenen Vorstellungen davon, wie der Palast in seiner Blütezeit ausgesehen haben mag. Und so rekonstruierte er manche Gebäude, ließ beispielsweise die berühmten roten Säulen errichten. Die phantasievolle Rekonstruktion ist eine höchst umstrittene Geschichte. Sie dient aber auf jeden Fall dazu, den Besuchern ein anschauliches Bild zu vermitteln, wie es ausgesehen haben könnte. Und das wirkt wie ein Magnet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist faszinierend, durch das Gelände zu schlendern, sich alle Zeit der Welt nehmen zu können, den ganzen Tag vielleicht nur ein oder zwei Dutzend andere Besucher zu sehen, die spannende Mischung aus minoischen Relikten und den architektonischen Ergänzungen des frühen 20. Jahrhunderts zu erkunden. Eins ist klar: Das Werk von Arthur Evans und seinen Kollegen ist heute fast ebenso ein Kulturdenkmal wie der alte prachtvolle Palast der Minoer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amphoren gab es in Knossos reichlich. Die Regeln für das Brettspiel, das heute im Archäologischen Museum von Heraklion zu bewundern ist, sind unbekannt. Der "Thronsaal" wurde von Arthur Evans so genannt und rekonstruiert (oben).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch der "Lilienprinz" mag anders ausgesehen haben - es sind nur einige wenige Fragmente erhalten. Die Straße vom Palast zur benachbarten antiken Stadt gilt als eine der ältesten Europas. Nicht zuletzt den Rekonstruktionen von Evans verdankt Knossos seine Anziehungskraft (unten). 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Knossos – a palace just for us
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knossos is Crete's most famous archaeological site, with the largest Minoan palace and more than 600 000 visitors a year. Now in wintertime we are nearly alone on the spacious excavation site.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The parking lots are empty. In front of the ticket booth: no one but us. On the terrain we are welcomed by a flock of peacocks, which make themselves comfortable there.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The area around Knossos was already inhabited 9000 years ago. The first palace was built by the Minoans around 1900 BC, after a destruction around 1700, palace number 2 was built – and became the center of Crete. Around 1370 BC, during a major fire, it finally came to an end. For more than 3000 years the palace was forgotten. Also the big city that surrounded the palace.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The famous Arthur Evans, director of the Archaeological Museum of the University of Oxford, started systematic excavations in March 1900.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Evans, however, had his own ideas about what the palace might have looked like in its heyday. And so, he reconstructed some buildings, for example added the famous red pillars. The imaginative reconstruction is controversial. But it gives visitors a vivid picture of what it might have looked like. And that attracts like a magnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And so I think the work of Arthur Evans and of his colleagues is today almost as much a cultural monument as the old magnificent palace of the Minoans itself.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 18:56:15 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Katzen</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/katzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Katzen, Katzen, Katzen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mirtos ist ein Katzendorf. Unzählige sind hier versammelt: graue, schwarze, rote, weiße, getigerte, gefleckte und gescheckte in allen denkbaren Variationen, dicke, dünne, kleine, große. Sie liegen auf Treppen, auf Stühlen, auf Mopeds, auf Autos, auf Mülltonnen. Sie tigern durch die engen Gassen, schlendern die Uferpromenade entlang, lungern herum auf Bäumen und Balkonen, in Blumenkästen oder auf Kissen, die Katzenfreunde hier und da platziert haben. Manche sind scheu, andere frech, manche sehen freundlich aus, andere grimmig. Viele sind friedlich, andere regelrechte Kampfkatzen. Es gibt sogar eine Aristokratie: Das sind die, zu deren Revier eine Taverne gehört. Sie sehen besonders wohlgenährt aus.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor unserem Apartment ist eine kleine Veranda mit einem Tisch und drei Stühlen. Dort wohnt ein kleiner Kater. Er ist süß, will permanent gestreichelt werden, schnurrt beim geringsten Anlass wie ein Weltmeister - aber er ist aufdringlich. Sehr sogar. Setzt man sich auf einen Stuhl, um die Schuhe zuzubinden, drängt er sich zwischen Hände und Schnürsenkel, stapft auf den Schuhen herum - und schnurrt und schnurrt und schnurrt. Hat man es dann endlich geschafft, drängt er sich zwischen die Beine, dass man keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kann. Wir versuchen, ihm mit gütiger Strenge Manieren beizubringen. Schwierig, wirklich schwierig. Meist ziehen wir uns jetzt die Schuhe in der Wohnung an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf den Gassen gibt es bisweilen regelrechte Schauspiele. Wenn übermütige Katzen wie besessen einen Baumstamm hochrennen und dann recht nachdenklich werden, wie sie am besten wieder runterkommen, oder wenn sich zwei Feinde begegnen. Da umkreisten kürzlich zwei Kater einander in Zeitlupentempo und Zentimeterabstand - zornige Laute ausstoßend und heftig mit den Schwänzen schlagend. Minutenlang. Dann geht es los: Lautes Gekreische, und die beiden bilden ein tobendes und sich wälzendes Knäuel aus Fell, Zähnen und Krallen. Bis eine resolute Dame die Kontrahenten in die Flucht schlägt. Zum Glück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Cats, Cats, Cats
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mirtos is a cats´ village. Countless cats live here: grey, black, red, white, striped, spotted in all possible variations - thick, thin, small, large. They lie on stairs, on chairs, on motorbikes, on cars, on garbage cans. They stroll through the narrow alleys, along the waterfront, loiter on trees and balconies, in flower boxes or on cushions that cat lovers have placed here and there. Some are shy, others cheeky, some look friendly, others grim. Many are peaceful, others real fighting cats. There is even an “upper class”: those whose territory includes a tavern. They look particularly well-fed.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In front of our apartment there is a small veranda with a table and three chairs. A little tomcat lives here. He is cute, wants to be stroked permanently, purrs at the slightest occasion - but he is very pushy.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           If you sit down on a chair to tie the shoes, he squeezes between hands and shoelaces, trudges around on the shoes - and purrs and purrs and purrs. Once you have finally made it and get up, he pushes himself between your legs so that you can no longer put a foot in front of the other. We try to teach him manners with benevolent rigor. Difficult, really difficult. Now we put the shoes on in the apartment.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the streets there are sometimes real spectacles. When cocky cats obsessively run up a tree trunk and then become quite thoughtful how to go down again, or when two enemies meet. Recently, two tomcats circled each other in slow motion and very short distance - meowing angrily and violently beating with their tails. For minutes. Then it started: loud screaming, and the two formed a raging and rolling tangle of fur, teeth and claws. Until a resolute lady scared them away. Luckily.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 11:28:39 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kato Zakros</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/kato-zakros</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Handel mit den Pharaonen – der Palast von Kato Zakros
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Einer meiner Lieblingsplätze auf Kreta ist Kato Zakros an der Ostküste. Heute ist der Ort in erster Linie eine Ansammlung von Tavernen an einem schönen Strand sowie einigen kleinen Pensionen. Aber mit einer besonderen Attraktion: den Ruinen eines uralten Palastes. Er gehört wie Knossos, Festos und Malia zu den großen minoischen Palästen, hat aber nur ein Fünftel der Größe von Knossos und ist bei weitem nicht so bekannt. Und daher auch in der Hochsaison nicht voller Besucher. Jetzt, im Winter, kann man fast alleine durch das weitläufige Areal spazieren.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Vor 4000 Jahres war Kato Zakros eine Hafen- und Handelsstadt. In den Trümmern der um 1450 vor Christus endgültig zerstörten Palastanlage fanden die Ausgräber eine Fülle von Gebrauchs- und Kunstgegenständen, und einige von ihnen dokumentieren Handelsbeziehungen zu Ägypten, Zypern und dem Nahen Osten. Da der Palast nie geplündert wurde, gehört er mit seinen mehr als 10 000 Fundstücken zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen Kretas.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In unmittelbarer Nähe des Palastes beginnt eine der schönsten Wanderstrecken der Insel: das Tal der Toten. Doch davon mehr demnächst ... 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Antike war die Zisterne (links) in einem eigenen Gebäude untergebracht. Neben dem Bankettsaal wurden Vorräte gelagert (Mitte). Eine gepflasterte Straße führte zum nahegelegenen Hafen von Kato Zakros (rechts).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In ancient times, the cistern (left) was housed in its own building. Next to the banquet hall, supplies were stored (center). A paved road led to the nearby port of Kato Zakros (right).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Trade with the pharaohs – the palace of Kato Zakros
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           One of my favorite places in Crete is Kato Zakros on the east coast. Today the place is primarily a collection of taverns on a beautiful beach as well as some small guesthouses. But with a special attraction: the ruins of an ancient palace. Like Knossos, Festos and Malia, it is one of the great Minoan palaces, but it is only one-fifth the size of Knossos and it is not nearly as well known. And therefore, not full of visitors even in the high season. Now, in winter, you can walk through the extensive area almost alone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4000 years ago, Kato Zakros was a port and trading city. In the ruins of the palace complex, which was finally destroyed around 1450 BC, the excavators found a lot of everyday objects and artifacts, and some of them document trade relations with Egypt, Cyprus and the Middle East. Because the palace was never plundered, it is one of the most important archaeological discoveries in Crete with its more than 10,000 finds.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Close to the palace begins one of the most beautiful hiking routes on the island: the Gorge of the Dead. But more about that soon... 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 15 Jan 2023 13:24:17 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Konzert</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/konzert</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein Fest mit Georgis
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen“, sagt Maria, unsere Vermieterin. Traditionelle kretische Musik werde es geben.  Im Gemeindesaal, um 8 Uhr abends.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kurz vor 8 sind wir da. Ein paar Leute stehen an der Tür, der Saal ist fast leer. Wir gehen noch ein bisschen spazieren. Als wir zurückkommen, sind ein paar Besucher mehr da. Wir gehen rein. Neonlicht, weiße Papierdecken auf den Tischen, Stühle drumherum. Alles ziemlich nüchtern. Es gibt - unter anderem -Wein, abgefüllt in Plastikflaschen. Dazu Plastikbecher. Es ist 20 vor neun. Der Saal füllt sich langsam. Um 9 trifft der Musiker ein. Sein Instrument: eine Laute (Laouto). Das Neonlicht verlöscht, gleich ist es schon etwas gemütlicher. Das Publikum ist gemischt, wie es gemischter nicht sein könnte. Junge Leute, ältere Leute, alte Leute. Manche haben sich feingemacht, andere sehen aus, als kämen sie gerade von der Olivenernte. Manche sind gut frisiert, andere scheinen mit wallendem Haar und üppigen Bärten Zeus nachzueifern. Auf den Tischen tauchen die ersten Raki- und Whisky-Flaschen auf, eine Taverne liefert Essen auf Bestellung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist inzwischen rappelvoll, der Lautenspieler beginnt. Begleitet von einer jungen Frau, die eine Handtrommel schlägt. Er spielt traditionelle Lieder, die offenbar jeder kennt. Außer uns natürlich. Mit fortschreitender Stunde wird immer mehr mitgesungen, geklatscht, getanzt. Alt und Jung gemeinsam. Man spürt die gemeinsame Tradition, die gemeinsame Kultur - alle sind Kreter. Die Stimmung steigt, man vergisst den nüchternen Gemeindesaal, es ist ein Fest. Der Musiker spielt mehr als drei Stunden. Er spielt großartig. Und er ist auf Kreta allen bekannt: Psarogiorgis, mit bürgerlichem Namen Giorgis Xylouris. Er entstammt einer berühmten kretischen Musikerfamilie, lebte lange in Australien und hat verschiedene Alben veröffentlich. Und jetzt spielt er, begleitet von seiner Tochter, für fünf Euro Eintritt im kleinen Ort Mirtos. Gut, dass wir uns das nicht entgehen ließen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Party with Georgis
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Don't miss it," says Maria, our landlady. There will be traditional Cretan music. In the community hall, at 8 o'clock in the evening.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Shortly before 8 we are there. A few people are standing at the door, the hall is almost empty. We go for a walk. When we get back, there are a few more visitors. We go in. Neon lights, white paper tablecloth on the tables, chairs around them. Not very cozy. The wine is served in plastic bottles, with plastic cups. It's 20 to nine. The hall fills up slowly. At 9 the musician arrives. His instrument: a lute. The neon light goes out, it is a bit more comfortable. The audience is mixed. Young people, elder people, old people. Some are well dressed, others look as if they just came from the olive harvest. Some are well groomed, others seem to emulate Zeus with flowing hair and lush beards. The first raki and whisky bottles appear on the tables, a tavern delivers food. It is now packed. The lute player begins, accompanied by a young woman beating a hand drum. He plays traditional songs that everyone knows. Except us, of course. As the hour progresses, more and more people sing along, clap and dance. Old and young together. You can feel the common tradition, the common culture - all are Cretans. The mood rises, it is a party now. The musician plays for more than three hours. It´s great. And he is known to everyone in Crete: Psarogiorgis, whose real name is Giorgis Xylouris. He comes from a famous Cretan musician family, lived in Australia for a long time and has released various albums. And now, accompanied by his daughter, he plays for five euros entry in the small village of Mirtos. Good thing we didn't miss it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:54:12 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>6. Januar</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/6-januar</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Das Kreuz und das Meer
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 6. Januar versammeln sich vormittags am kleinen Hafen von Mirtos zahlreiche Leute. Nach kurzer Zeit kommt eine kleine Prozession die Strandpromenade entlang. Mittendrin der Pope, der orthodoxe Priester, in vollem Ornat. Er stellt sich am Hafenbecken auf, wendet sich dem Wasser zu, zieht ein großes Gebetbuch hervor, betet und singt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der 6. Januar ist in Griechenland nicht der Dreikönigstag, sondern der Gedenktag der Taufe Jesu im Jordan. An diesem Tag wird das Wasser geweiht - an Flüssen, an Seen, meist aber am Meer. So natürlich auch hier, an der Südostküste Kretas. Am Ende der Zeremonie wirft der Priester ein Holzkreuz, an das er vorsorglich ein langes Band geknüpft hat, ins seichte Wasser des kleinen Hafenbeckens. Er zieht es wieder heraus, wirft es noch zweimal hinein. Ein älterer Mann lässt sich ins Wasser gleiten, holt das Kreuz heraus, überreicht es dem Popen. Die Schaulustigen bekreuzigen sich, applaudieren. Dann wird im Ort gefeiert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zeremonie am Hafen von Mirtos war eher eine abgespeckte Version. Früher, vor Corona, muss der 6.  Januar ein richtiges Spektakel gewesen sein. Da wurde das Kreuz ins offene Meer geworfen, fünf, sechs Männer sprangen hinterher, um es zu ergattern. „Es war ein richtiger Wettkampf“, sagt ein Bekannter. Der Sieger bekam zwar keine materielle Belohnung, aber das Glück sollte ihm das ganze Jahr über hold sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Angespornt davon springen wir am Nachmittag selbst ins Meer. Vielleicht bringt das ja auch ein bisschen Glück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         The Cross and the Sea
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the morning of January 6th, many people gather at the tiny port of Mirtos. After a short time, a small procession comes along the beach promenade. In the middle the orthodox priest, in liturgical vestments. He goes to the harbor basin, turns to the water, pulls out a large prayer book, prays and sings.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            January 6th in Greece is the commemoration of Jesus' baptism in the Jordan River. On this day, the water is consecrated.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           At the end of the ceremony, the priest throws a wooden cross, to which he has tied a long ribbon, into the shallow water of the small harbor basin. He pulls it out again, throws it in twice. An elderly man lets himself slide into the water, takes out the cross, hands it to the priest. The audience cross themselves and applaud.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            The ceremony at the port of Mirtos was rather a shortened version. Earlier, before Covid, January 6th was a real spectacle. Back then the cross was thrown into the open sea, five or six men jumped in to get hold of it. "It was a real competition," says an acquaintance. The winner did not receive a material reward, but he should have luck all year long. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spurred on by this, we jump into the sea in the afternoon. Maybe that will bring a bit of luck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 13:32:32 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Minoischer Pfad</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/minoischer-pfad</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Europa, ein Gott und die Vorsätze fürs Neue Jahr
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auf Kreta ist alles ein bisschen anders. Auch unser Neujahrsspaziergang. Auf dem „Minoischen Pfad“. Der ist außergewöhnlich. Außergewöhnlich schön, außergewöhnlich anstrengend. Spaziergang? Nicht wirklich. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der „Minoische Pfad“ beginnt im Dörfchen Mithi oberhalb von Mirtos. Es ist wirklich ein Pfad, und es geht erstmal vier Kilometer bergauf. Eine steinige Piste, schwer zu gehen, aber mit faszinierenden Felsstrukturen und Aussichten auf Schritt und Tritt. Eine gute Kondition ist ebenso hilfreich wie gute Schuhe und trockenes Wetter. Wir kommen an uralten Bäumen vorbei, an einer Fledermaushöhle. Weiter. Nach ein paar hundert Metern ein tatsächlicher „Höhepunkt“: das „Kastello Charaki“ abseits des Weges. Ein bisschen Klettern zu einem Felsplateau, wo zwar keine Gebäude, aber zahlreiche antike Scherben - etwa von Amphoren - zu finden sind (bitte liegenlassen!). Und eine spektakuläre Aussicht auf das Libysche Meer gibt's dazu. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Pfad führt weiter bergauf bis zu einer Art Hochebene, die in ein zwei Monaten ein Blumenmeer sein dürfte. Man erreicht eine weitgehend verlassene Siedlung, eine Wallfahrtskapelle. Toll, jetzt es nur noch bergab, freuen wir uns. Aber der Weg runter ist gar nicht so einfach, oft nur eine kaum erkennbare steile Schotterpiste voller Geröll. Nach elf Kilometern haben wir es geschafft und freuen uns, dass die guten Vorsätze (hier: mehr Sport) schon ein kleines bisschen umgesetzt sind. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch warum heißt der Weg „Minoischer Pfad“. Nun, weil König Minos vor tausenden von Jahren in Mithi auf dem Dorfplatz gesessen und mit seinen Kumpels Geschichten (Mythen!) erzählt haben soll, sagen die Leute aus Mithi.  Vielleicht aber eher, weil da wohl schon in minoischer Zeit (2600 bis 1450 v. Chr.) ein Aufstieg war, als in Kreta die erste europäische Hochkultur existierte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An dieser Blütezeit wiederum hat Zeus, der griechische Obergott, entscheidenden Anteil. Der nämlich entdeckte eines Tages an einem phönizischen Strand, also im heutigen Libanon, die Königstochter Europa. Die gefiel ihm außerordentlich, flugs verwandelte er sich in einen kräftigen Stier, schmeichelte sich ein, und als Europa auf seinem Rücken saß, ging’s los. Natürlich nach Kreta, dem Geburtsort von Zeus. Zeus und Europa hatten dann irgendwann Kinder, darunter eben dieser Minos. Der wurde König und begründete das mächtige Reich, das heute minoisch genannt wird. Und diese Geschichte erzählen nicht nur die Leute aus Mithi, sondern alle Griechen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          P.S. Heute ist Europa bekanntlich nicht nur eine schöne Prinzessin. Es ist, so liest man hier und da, „das Land nördlich von Kreta“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir wünschen euch allen ein gutes Neues Jahr
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstrengend: Der "Minoische Pfad" führt über Stock und Stein (links). Beeindruckend: So große Fragmente von Gefäßen findet man selten (Mitte). Göttlich: Zeus war beeindruckt von Europa (rechts; Denkmal in Agios Nikolaos)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Europe, a God and the New Year's resolutions
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           esolutionseuer Titel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Crete a lot of things are a bit different. Our New Year's walk, for instance. On the "Minoan Path". It is extraordinary. Extraordinarily beautiful, extraordinarily exhausting.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The "Minoan Path" starts in the village of Mithi above Mirtos. It is really a path, and it is four kilometers uphill. A rocky trail, difficult to walk, but with fascinating rock structures and views at every turn. A good physical condition is just as helpful as good shoes and dry weather. We pass ancient trees, a bat cave. After a few hundred meters a real highlight: the "Kastello Charaki", off the path. A bit of climbing to a rocky plateau, no buildings, but numerous ancient shards - such as from amphorae - can be found. And spectacular views of the Libyan Sea. The path continues uphill to a kind of plateau, which should be a sea of flowers in two months. You reach a largely abandoned settlement, a pilgrimage chapel. Great, from now on it is only downhill, we are happy. But the way down is not so easy, often just a barely recognizable steep gravel road full of scree. After eleven kilometers we made it and are happy that the good resolutions (more sport) have already been realized a little bit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But why is the path called the "Minoan Path". Well, because King Minos is said to have sat in the village square in Mithi thousands of years ago and told stories (myths!) with his buddies, the people of Mithi say. But, more likely, because there was probably already a trail in Minoan times (2600 to 1450 BC), when the first European high culture existed in Crete. Zeus, the Greek god, played a decisive role in this heyday. One day he discovered the king's daughter Europa on a Phoenician beach, in today's Lebanon. He liked her very much, so he quickly turned into a strong bull, ingratiated himself, and when Europa sat on his back, he started. Of course to Crete, the birthplace of Zeus. Zeus and Europa eventually had children, including Minos. He became king and founded the mighty empire, which is now called Minoan. And this story is told not only by the people of Mithi, but by all Greeks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S. Today, as we all know, Europe is not just a beautiful princess. It is, as one reads here and there, "the land north of Crete".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We wish you a Happy New Year
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 01 Jan 2023 16:00:29 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Heiligabend</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Schöne Weihnachten
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heiligabend. Normalerweise gehe ich da morgens auf die Terrasse, wo eine Tanne oder Fichte auf mich wartet. Ich bearbeite den Stamm, dass er in den Ständer passt, trage den Baum ins Zimmer, wo er dann seine Kugeln, Kerzen und was auch immer bekommt. Wenn man großes Glück hat, fängt es am Nachmittag an zu schneien.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Heute Morgen gehe ich ans Meer. Das Wasser ist ruhig, die Sonne gibt sich mal wieder richtig Mühe und verspricht, dass wir später schwimmen können. Dann frühstücken wir auf dem Balkon. Heiligabend ganz anders. Merkwürdig, gewöhnungsbedürftig. Ein bisschen Melancholie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Weihnachten ist hier in Mirtos nicht viel zu spüren. Die Bäume tragen nach wie vor ihre Blätter, die Blumen blühen unverdrossen. Hier und da hängen ein paar bunte Girlanden und ein paar bunte Lichtchen, die später hektisch blinken werden. Ein Boot ist mit einer Lichterkette geschmückt, mitunter zeigt sich ein Weihnachtsbaum aus Plastik.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir gehen an den Strand. Das Wasser ist immer noch angenehm. Danach fahren wir nach Ierapetra, der nächsten Stadt. Auf der Suche nach ein bisschen Weihnachtsatmosphäre. Tatsächlich, hier gibt es einen Weihnachtsmarkt. Eine Art Weihnachtsmarkt. Eher ein kleiner Flohmarkt mit einem halben Dutzend schmuckloser Buden, die meisten verschlossen. In der Nähe eine große Krippe mit bunten Figuren, ein Weihnachtsbaum, ein Weihnachtsmann aus Plastik. Das ist hier in Griechenland der Heilige Vassilios, nicht unser Nikolaus. „Ai Vassilis“ bringt auch die Geschenke, aber erst an Neujahr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Später wird’s laut auf dem Weihnachtsmarkt.  Popmusik. Besinnlichkeit? Nein. Laut und fröhlich geht es zu. Heiligabend ist Partytime.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Abend zurück in Mirtos. Heiligabend ist hier kein Thema. Die paar Läden sind offen, beim Friseur herrscht Hochbetrieb. Man will ja schick sein am 1. Feiertag. Der gehört in der Regel der Familie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir trinken in Corinas Kneipe an der kleinen Uferpromenade einen Wein. Die künstliche Tanne, die hier seit Wochen steht, blinkt vor sich hin. Eigentlich ist alles so wie jeden Abend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das höchste religiöse Fest in Griechenland ist nicht Weihnachten, sondern Ostern. Es passt auch besser in ein Land, in dem der Winter eher ein Frühling ist. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Merry Christmas
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Christmas Eve. I usually go to the terrace in the morning, where a fir or spruce tree is waiting for me. I put it into the stand, carry the tree into the room, where it then gets decorated. If you are very lucky, it will start snowing in the afternoon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           This morning I´m going to the sea. The water is calm, the sun makes a real effort again and promises that we can swim later. Then we are having breakfast on the balcony. Christmas Eve very different. Strange, needs getting used to. A bit of melancholy.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            There is not much to feel of Christmas here in Mirtos. The trees still bear their leaves, the flowers bloom undaunted. Here and there hang a few colorful garlands and a few colorful lights that will flash frantically later. A boat is decorated with a string of lights, here and there a Christmas tree made of plastic. We are going to the beach. The temperature of the water is still comfortable. Then we are driving to Ierapetra, the next town. Looking for a bit of Christmas atmosphere. In fact, there is a kind of Christmas market. Rather a small flea market with half a dozen plain market stands, most of them closed. Nearby a large crib with colorful figures, a Christmas tree, a “Santa Claus” made of plastic. He´s called Saint Vassilios here in Greece. "Ai Vassilis" also brings the gifts, but only on New Year's Day.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Later it gets loud at the Christmas market. Pop music. Contemplation? No. It is loud and cheerful. Christmas Eve is party time.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In the evening back in Mirtos. Christmas Eve is not an issue here. The few shops are open, the hairdresser is very busy. You want to be chic on Christmas Day.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We are drinking wine in Corina's pub on the small waterfront. The artificial fir tree that has been standing here for weeks is flashing. Everything is the same as every evening.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The highest religious festival in Greece is not Christmas, but Easter. It fits better in a country where winter is more like spring.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 25 Dec 2022 11:50:29 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Andere Welt</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/andere-welt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine andere Welt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Küstenstraße zwischen unserem Winterquartier Mirtos und der 15 Kilometer entfernten Stadt Ierapetra ist nicht unbedingt eine Attraktion. Nach wenigen Kilometern beginnt eine Kette von ein paar Straßendörfern, die dicht aufeinanderhängen und von schmucklosen Wohnhäusern und Zweckbauten geprägt sind. Und von zahlreichen Treibhäusern. Die Gegend ist die wärmste auf ganz Kreta und ein Zentrum des Obst- und Gemüseanbaus. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man muss die Straße aber nur ein Stück in Richtung Norden verlassen und ist sofort in einer völlig anderen Welt. Einer Welt ohne Betriebsamkeit und voller Natur, mit üppiger Vegetation und grandiosen Felsformationen, an denen man sich nicht sattsehen kann. Mittendrin das Bergdörfchen Anatoli, eine beeindruckende Kombination von Verfall und architektonischem Neuanfang.    
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schaut euch einfach die Bilder an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Another World
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         The coastal road between our winter quarters Mirtos and the city of Ierapetra, 15 kilometers away, is not really an attraction. After a few kilometers, a chain of a few street villages begins, which are characterized by pretty ugly residential houses and functional buildings. And of numerous greenhouses. The area is the warmest in Crete and a center of fruit and vegetable cultivation.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          But you only have to leave the road a bit to the north and you are immediately in a completely different world. A world without hustle and bustle and full of nature, with lush vegetation and gorgeous rock formations that you can't get enough of. Right in the middle is the mountain village of Anatoli, an impressive combination of derelict houses and architectural new beginning.    
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 09:20:02 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Angela und Brian</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/angela-und-brian</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Langweilig war's nie auf Kreta: Brian, Angela und der Brexit 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Brian und Angela aus Wales lebten in den vergangenen Jahren meistens in Mirtos.  Jetzt haben sie schweren Herzens ihren Mietvertrag gekündigt und geben ihr Häuschen hier auf. Nachdem Großbritannien die EU verlassen hat, ist es zu kompliziert für sie geworden.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Geschichte begann vor fast 20 Jahren. Da waren Brian und Angela zum ersten Mal in Mirtos an der Südostküste Kretas. Als Touristen. „Wir sahen uns um. Der Ort hatte Charme, die Leute waren sehr freundlich.“ Zehn Jahre später ergab sich dann zufällig eine gute Gelegenheit: Freunde wollten ein kleines Haus in Mirtos mieten, überlegten es sich dann aber anders - und Angela und Brian sprangen ein. Sie mieteten das mitten im Ort gelegene etwas heruntergekommene Häuschen und renovierten es nach und nach gründlich.  Brian konnte 2014 seinen Job aufgeben, Angela ging 2017 in den Ruhestand. Seitdem verbringen sie regelmäßig die Zeit von Oktober bis Mai in Mirtos und sind fast Einheimische geworden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das geht nun nicht mehr. Britische Staatsbürger dürfen nur noch drei Monate ohne Visum in der EU bleiben. Dann müssen sie die Mitgliedsländer verlassen, um nach drei Monaten Wartezeit wiederum für 90 Tage kommen zu dürfen. Das alles zu organisieren, sei eine Wissenschaft für sich, sagen Angela und Brian. Es würde auch bedeuten, dass sie teilweise den Sommer auf Kreta verbringen müssten, aber dann sind natürlich sehr viele Touristen unterwegs.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Brian und Angela schätzen die ruhige Zeit, den stillen Winter und das phantastische Frühjahr, wenn die Vegetation ihr Bestes gibt und sich Kreta von seiner schönsten Seite zeigt, bevor die Trockenheit des Sommers alles ausdörrt.   Aber ist es den beiden niemals langweilig geworden, jahrein, jahraus Kreta? „Nein, eigentlich nie“, sagt Angela. „Man organisiert hier seinen Alltag, führt ein normales Leben, aber in einem viel angenehmeren Klima.“ Sie machten viele Ausflüge und erkundeten die Insel, gingen schwimmen, wandern. Und eben das „socializing“. Es sei absolut interessant, viele Leute unterschiedlicher Nationalitäten zu treffen. In der Tat, das Dorf Mirtos ist auch im Winter ein Treffpunkt von Menschen aus vielen europäischen Ländern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach so vielen Jahren auf Kreta - was schätzen Brian und Angela am meisten an der Insel? Da müssen sie nicht lange überlegen: Das Klima und die Kultur, die landschaftliche Schönheit - und die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen. „Die ist unglaublich“, sagt Angela. „Das kennen wir nicht in Großbritannien.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           It was never boring in Crete: Brian, Angela and the Brexit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brian and Angela from Wales have lived mostly in Mirtos in recent years. Now they have terminated their rental contract with a heavy heart and are having to give up their cottage in Crete. After Britain left the EU, it has become too complicated for them.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The story began almost 20 years ago. Brian and Angela were in Mirtos on the southeast coast of Crete for the first time. As tourists. "We looked around. The place had a certain charm, the people were very friendly." Ten years later, a good opportunity arose by chance: friends wanted to rent a small house in Mirtos, but then changed their mind - and Angela and Brian stepped in. They rented the somewhat run-down cottage in the middle of the village and gradually renovated it thoroughly. Brian was able to leave his job in 2014, Angela retired in 2017. Since then, they regularly spend the period from October to May in Mirtos and have almost become locals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           That is no longer possible. British citizens are only allowed to stay three months in the EU. Then they have to leave in order to be allowed to come again for 90 days after a three-month waiting period. Organizing all this is a science in itself, say Angela and Brian. It would also mean that they would have to spend some of the summer in Crete, but then of course there are a lot of tourists and it is very hot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brian and Angela appreciate the quiet time, the silence in winter and the fantastic spring when the vegetation gives its best and Crete shows its most beautiful side before the summer dries everything up. But did the two never get bored, year in and year out in Crete?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "No, actually never," says Angela. "You organize your everyday life here, lead a normal life, but in a much more pleasant climate." They made many trips and explored the island, went swimming, hiking. And even the "socializing".” It is absolutely interesting to meet many people of different nationalities.” In fact, the village of Mirtos is also a meeting place for people from many European countries in winter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After so many years in Crete - what do Brian and Angela appreciate most about the island? They do not have to think twice: the climate and the culture, the scenic beauty - and the friendliness and hospitality of the people. "It's incredible," says Angela. "We  don’t experience that in the UK."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 16:11:47 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>typisch kreta</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/typisch-kreta</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Typisch Kreta
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Was mir an Kreta immer wieder auffällt, ist die besondere Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute. Und dass vieles unkomplizierter und angenehmer ist, als wir das in Deutschland gewohnt sind.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir fahren nach Agios Nikolaos an der Nordküste, ein schönes Städtchen an einer großen Bucht. Die Kommune hat für Parkplätze am Hafen gesorgt.  Die kosten gerade mal zwei Euro, für den ganzen Tag. Aussicht inklusive.  Das Geld nimmt eine Angestellte in Empfang, kein Automat. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir gehen zum Markt: Da ist der junge Honigverkäufer aus Rethymnon. Die schönste Stadt Kretas, sage ich. Er strahlt: die schönste der ganzen Welt. Die Gemüseverkäuferin, die wir kürzlich auf einem anderen Markt trafen und die sich freut, uns wiederzusehen. Eine andere, die uns die Äpfel, die wir ausgesucht haben, einfach schenkt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Später geben sich Leute, die ich deswegen anspreche, richtig Mühe, mich in einen Laden zu lotsen, der Gitarrensaiten hat. Die junge Frau, die uns in einem Café oberhalb des Sees, der eine Attraktion der Stadt ist, Kuchen bringt, gibt uns das Gefühl, nicht Kunden, sondern Gäste zu sein. Und abends, zurück in Mirtos, serviert uns der Wirt ein tolles Essen für wenig Geld, mit Nachtisch und Raki als Gratis-Zugabe. Typisch Kreta.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typical Crete
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What strikes me again and again about Crete is the special friendliness and helpfulness of the people. And that many things are less complicated and more pleasant than we are used to in Germany.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            We drive to Agios Nikolaos on the north coast, a beautiful town on a large bay. The municipality has provided parking spaces at the port. They cost just two euros for the whole day. An employee takes the money, not a pay machine.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We go to the market: There is the young honey seller from Rethymnon. The most beautiful city of Crete, I say. He smiles: the most beautiful in the whole world. The vegetable saleswoman we recently met at another market and who is happy to see us again. Another one that simply gives us the apples we have chosen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Later, people I talk to make a real effort to guide me to a shop that has guitar strings. The young woman who brings us cakes in a café above the lake, which is an attraction of the city, gives us the feeling of not being customers, but guests. And in the evening, back in Mirtos, the innkeeper serves us a great food for little money, with dessert and raki as a free addition. Typical Crete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:21:24 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Werkstatt</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/die-werkstatt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Werkstatt im Grünen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Oje, ein gelbes Warnlicht leuchtet plötzlich im Auto. Was tun? Nach Ierapetra zum Boschdienst fahren? Erstmal Sylvie fragen, ob es hier in Mirtos eine Autowerkstatt gibt. Sylvie kommt aus der Schweiz, lebt schon lange hier und kennt Gott und die Welt. Ja, sagt sie, es gibt eine, hinten am Fluss, außerhalb. Wir fahren los, am Fluss entlang, der zurzeit ein ausgetrocknetes Bachbett ist. Ein einsames Sträßchen. Keine Häuser, kein Werkstattschild. An einem Feldweg liegen ein paar Autoreifen. Hier vielleicht? 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach ein paar Metern Feldweg, hinter einer Kurve, sehen wir ein Gebäude, das sich als kleine Werkstatt entpuppt. Darin steht ein Mann und montiert einen Auspuff. Das ist Niko, und Niko, hat Sylvie gesagt, spricht Englisch. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Niko hat natürlich ein Diagnosegerät und findet sofort den Fehler. Ein Sensor, vielleicht verschmutzt. Harmlos. Er setzt die Fehleranzeige zurück und sagt, wenn das Licht wieder leuchtet, sollen wir wiederkommen. Dann werde er den Sensor reinigen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was er als Lohn will? Gar nichts, sagt er, aber wie wir wollen. Wir geben ihm einen Schein und freuen uns über die schnelle Hilfe und die Großzügigkeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Niko hat noch einen guten Rat. Man fährt hier oft nur kleine Strecken, und da ist es gut, den Motor öfter mal richtig auf Touren zu bringen, nicht zu früh in den vierten oder fünften Gang zu schalten. Na also, so habe ich es auch mal gelernt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Car repair outside
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oh dear, a yellow warning light suddenly lights up in the car. What to do? Going to Ierapetra for the Bosch service? First ask Sylvie if there is a car repair shop here in Mirtos. Sylvie comes from Switzerland, has lived here for a long time and knows God and the world. Yes, she says, there is one, at the back of the river, outside. We drive off, along the river, which is currently a dried-up creek bed. A lonely little street. No houses, no workshop sign. There are a few car tires on a dirt road. Here, perhaps?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           After a few meters of dirt road, behind a curve, we see a building that turns out to be a small workshop. Inside a man installing an exhaust. It´s Niko, and Niko, Sylvie said, speaks English. Of course, Niko has a diagnostic device and finds the fault immediately. A sensor, maybe dirty. Harmless. He resets the error indicator and tells us to come back when the light is on again. Then he will clean the sensor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What does he want as payment? Nothing, he says, but as we wish. We give him a bank note and are happy about the quick help and his generosity.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           And Niko has a good advice. You often only drive small distances here, he says, and so it's good to get the engine up to speed more often, not to shift into fourth or fifth gear too early. Well, that's how I learned it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 16:07:58 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/die-werkstatt</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Anreise</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/anreise</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Weg ist das Ziel - in fünf Tagen auf die Insel
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auf Kreta brauchen wir ein Auto. Schließlich wollen wir rumfahren, viel sehen, und Mietwagen sind teuer. Also kam nur die Fähre für die Anreise infrage. Am einfachsten erschien es uns, mit dem Auto nach Ancona zu fahren, dort die Fähre nach Patras zu nehmen, sich in Griechenland auf dem Landweg nach Piräus durchzuschlagen und dann auf die Fähre nach Heraklion zu gehen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben die Fähren vorab gebucht. Das kann man beim ADAC oder einem anderen Vermittler machen, aber natürlich auch bei den Fährgesellschaften direkt. Außerhalb der Saison dürfte es aber auch kein Problem sein, direkt in den Häfen zu buchen. In Ancona gibt es dafür ein zentrales Terminal, in Piräus haben die Fährgesellschaften eine Art von Kiosken. Unsere Fähre von Ancona nach Patras war 24 Stunden unterwegs (Abfahrt 13.30 Uhr), die nach Heraklion dann etwas über neun Stunden (Abfahrt 21 Uhr). Bezahlt haben wir insgesamt knapp 660 Euro (zwei Personen, ein Auto, Innenkabine). Eine Kabine empfehle ich auf jeden Fall, allein schon, weil ich es wunderbar finde, auf einem leicht schwankenden Schiff zu schlafen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben uns für die Tour nach Kreta Zeit gelassen – Sonntagmorgen los, Freitagmorgen angekommen - und auf der Fahrt nach Ancona zweimal übernachtet: zunächst in Südtirol, dann in Ancona selbst. Der Hafen in Ancona ist gut organisiert. Es gibt Hinweisschilder zum Check-in und man bekommt genaue Hinweise, wo die Fähre liegt. In Piräus hingegen … aber dazu gleich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Weg in die griechische Hafenstadt haben wir noch einmal übernachtet. In der Nähe von Korinth, bevor Athens Trabantensiedlungen die Landschaft nicht gerade verschönern. Wir waren im Hotel Cokkinis, recht gut, ein nettes Restaurant und ein schöner Strand. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die letzten 50 Kilometer nach Piräus sind nicht die wahre Freude: viel Verkehr, hässliche Industrie, an vielen Stellen viel Müll. Und man braucht hier wirklich ein Navi, das einen (im besten Fall) zu der Stelle im Hafen bringt, an der die Fähren nach Kreta abgehen. Erstaunlich, dass Google Maps das richtige Terminal selbst herausgefunden hat – ungefähr jedenfalls. Dann muss man „nur“ noch den richtigen „Kiosk“ finden und seine Reservierung in Tickets umtauschen.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es gibt übrigens im Süden der Peloponnes einen kleinen Hafen namens Gythio. Von dort fährt eine kleinere Fähre nach Kreta, nach Kissamos im Westen. Aber sie geht leider nur einmal die Woche.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ancona - eine interessante, typisch italienische  Stadt (links). Man sollte sich die Zeit für einen Rundgang nehmen. An Bord der Fähren kann man sich durchaus wohl fühlen (Mitte). Der Hafen von Piräus - nüchtern, prosaisch, aber irgendwie viel mehr  (rechts).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         In five days to the island
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Crete we need a car. After all, we want to drive around, see a lot, and rental cars are expensive. So only the ferry came into question for the journey. It seemed easiest to us to go by car to Ancona (Italy), take the ferry to Patras (Greece), make our way through Greece by land to Piraeus and then take the ferry to Heraklion. We booked the ferries in advance. Out of season, however, it should not be a problem to book directly in the ports. In Ancona there is a central terminal for this, in Piraeus the ferry companies have a kind of kiosks. Our ferry from Ancona to Patras took 24 hours (departure 1.30 pm), the one to Heraklion then a little more than nine hours (departure 9 pm). We paid a total of just under 660 euros (two people, one car, inside cabin). I definitely recommend a cabin. It is wonderful to sleep on a slightly rocking ship.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We took our time for the tour to Crete – Sunday morning left, Friday morning arrived – and stayed twice on the way to Ancona: first in South Tyrol, then in Ancona itself. The port in Ancona is well organized. There are signs for check-in and you get exact information where the ferry is. In Piraeus, on the other hand... But more on that in a moment.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           On the way to the Greek port city, we had another overnight stay close to Corinth. At Hotel Cokkinis, quite good, a nice restaurant and a nice beach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The last 50 kilometers to Piraeus are not the real joy: a lot of traffic, ugly industry, a lot of garbage in many places. And you really need a navigation system that takes you (in the best case) to the place in the port where the ferries to Crete depart. Then you "only" have to find the right "kiosk" and exchange your reservation for tickets. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            By the way, there is a small port called Gythio in the south of the Peloponnese. From there is a smaller ferry to Crete, to Kissamos in the west. But unfortunately, it only goes once a week. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2022 17:55:23 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
      <guid>https://www.michas-kretablog.de/anreise</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Agia Fotia</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/agia-fotia</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ein schöner Tag - und eine schockierende Entdeckung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das ist das Tolle am Süden: Auch wenn es an einem Tag windig und ein bisschen kühl ist, der nächste Tag kann wieder wie Sommer sein. Morgens schon ein strahlend blauer Himmel ohne Wolken, kein Wind, in der Sonne ist es richtig warm. Wir frühstücken auf unserem Balkon und beschließen, baden zu fahren. Anfang Dezember. Wir wollen nach Agia Fotia, 30 Kilometer weg, ein Ort, wo wir in früheren Urlauben öfter mal ein paar Tage waren: eine kleine Bucht, ein hübscher Strand, ruhiges, klares Wasser. Wir fahren los - und ahnen noch nicht, dass wir bald ziemlich schockiert sein werden ...
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um Agia Fotia, übersetzt das Heilige Feuer, türmen sich eindrucksvolle Hügel mit bizarren Felsformationen. Eine Szenerie, an der man sich nicht sattsehen kann. Agia Fotia ist kein richtiger Ort, eher eine Ansammlung weit verstreuter Häuser. Und eben der Strand - mit ein paar kleinen Pensionen und einer Taverne. Eine enge Betonstraße in miserablem Zustand führt hinunter, aber man kann sie fahren, ohne aufzusetzen. Direkt am Strand liegt die Pension, wo wir oft waren. Jetzt ist sie natürlich zu, klar, aber der Zugang ist mit einem Band abgesperrt. Wir gehen ans Wasser. Dort liegt ein riesiger gelblicher  Felsbrocken, der da nicht hingehört. Hinter ihm, den Berg hinauf, Verwüstung:  Betonteile, zersplittertes Holz, eine blaue Matratze. Und zwei der sieben Zimmerchen auf der obersten Etage der Pension sind einfach nicht mehr da. Der Felsbrocken hat sie weggerissen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Unglück ist vor einem Monat geschehen, berichtet uns später unsere Vermieterin. Eine Frau, eine Touristin, sei gestorben. Ich möchte gar nicht wissen, wie. In einem der Zimmer, die es nicht mehr gibt, haben wir auch mal ein paar Tage gewohnt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Strand von Agia Fotia (ganz oben). Ein riesiger Felsbrocken ist vor einiger Zeit den Berg hinab gestürzt und hat Teile einer Pension verwüstet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A beautiful day - and a shocking discovery
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           That's the great thing about the south: even if it's windy and a bit chilly one day, the next day can be like summer again. In the morning already a bright blue sky without clouds, no wind, in the sun it is really warm. We have breakfast on our balcony and decide to go swimming. Early December. We want to go to Agia Fotia, 30 kilometers away, a place where we were in previous vacations often for a few days: a small bay, a pretty beach, calm, clear water. We drive off - and have no idea yet that we will soon be quite shocked ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Around Agia Fotia, translated as Holy Fire, impressive hills with bizarre rock formations pile up. A scenery you cannot get enough of. Agia Fotia is not a real village, rather a collection of widely scattered houses. And the beach of course - with a few small pensions and a tavern. A narrow concrete road in miserable condition leads down, but you can drive it without touching down. Right on the beach is the guesthouse where we have often been. Now, of course, it is closed, but the access is blocked off with a tape. We go to the water. There is a huge yellowish boulder that does not belong there. Behind it, up the mountain, devastation: concrete parts, splintered wood, a blue mattress. And two of the seven rooms on the top floor of the guesthouse are simply no longer there. The boulder has torn them away.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The accident happened a month ago, our landlady tells us later. A woman, a tourist, had died. I do not want to know how. In one of the rooms, which no longer exist, we also spent a few days some time ago.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 03 Dec 2022 09:50:22 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Einzigartig</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/einzigartig</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Einzigartig
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Typisch Kreta - das gilt auch für das Dörfchen Mournies, das sich oberhalb unseres Winterquartiers Mirtos an die Berge schmiegt. Grandioser Blick aufs Meer, Palmen, hübsche helle Häuser, enge Gässchen. Entspannte, friedliche Atmosphäre. Es erscheint geradezu frevelhaft, hier mit dem Auto durchzufahren. Ein Dorf, wie es hier viele gibt. Dennoch ist jedes einzigartig.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typical Crete - this also applies to the village of Mournies, which nestles against the mountains above our winter quarters Mirtos. Magnificent sea view, palm trees, pretty bright houses, narrow streets. Relaxed, peaceful atmosphere. It seems downright outrageous to drive through by car. A village like many here. Nevertheless, each one is unique.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 13:27:32 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Palmen und mehr</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/palmen-und-mehr</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Palmen und mehr
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Er ist weltberühmt. Zu Recht: Der Palmenstrand von Vai im Nordosten Kretas gehört zu den schönsten Stränden der Insel, wenn nicht sogar von ganz Europa. Eigentlich... Eine leicht geschwungene Bucht mit herrlichem klaren Wasser, feinem Sand und eben den berühmten Palmen, die einen ganzen Wald bilden. Aber: Vai ist im Sommer ein Touristenmagnet. Verständlich, aber nervend. Der Parkplatz ist voller Autos, Massen von Besuchern sorgen für Badesee-Atmosphäre. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir sind gespannt, wie Vai jetzt ist, Ende November. Und so wird der Palmenstrand das erste Ausflugsziel unseres Winterprojekts. Und tatsächlich - wir haben Vai für uns. Der Parkplatz ist geschlossen, der wunderbare Strand menschenleer. Für das Erlebnis, alleine hier zu schwimmen, ohne Gedränge und Geschrei, nimmt man gern in Kauf, dass das Wasser nur noch knapp 20 Grad hat. Ist gar nicht so schlimm, und ein bisschen Kälte ab und an soll ja gesund sein. Ich meine hier im Wasser, nicht in der Wohnung in Deutschland. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ok, man kann auch im Sommer mal hin. Am besten morgens um 8 oder 9, bevor die Invasion hereinbricht. Oder am späten Nachmittag. Ein großer Pluspunkt: Vai ist recht abgelegen, und hier ist nichts zugebaut. Es gibt ein Restaurant, aber es gibt keine Hotels oder sonstigen Unterkünfte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ach ja – wie kommen eigentlich die Palmen in die Gegend um Vai? Waren es die Sarazenen, die 824 dort gelandet sein sollen, um Kreta zu drangsalieren, ihre mitgebrachten Datteln aßen und die Kerne ausspuckten? So wird’s hier und da berichtet. Aber die Kreter kamen schon immer gut ohne Invasoren aus, die Palme war auf der Insel schon lange heimisch und ist als „Kretische Palme“ bekannt. Es gibt sie auch bei Preveli im Süden, auch einer der Superstrände, aber mal sehen, ob wir in diesem Winter dahin kommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Palm trees and more
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           It is world famous: The palm beach of Vai in northeastern Crete is one of the most beautiful beaches on the island, if not in Europe. Actually... A slightly curved bay with beautiful clear water, fine sand and the famous palm trees that form an entire forest. But: Vai is a tourist magnet in summer. Understandable, but annoying. The parking lot is full of cars, masses of visitors provide a bathing lake atmosphere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We are curious to see how Vai is now, at the end of November. And so, the palm beach becomes the first excursion destination of our winter project. And indeed - we have Vai to ourselves. The parking lot is closed, the wonderful beach deserted. For the experience of swimming alone here, without crowds and shouting, you are happy to accept that the water is a bit less than 20 degrees.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Not so bad, and a little coldness from time to time is considered healthy.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok, you can also visit Vai in summer. Preferably at 8 or 9 in the morning, before the “invasion” breaks in. Or in the late afternoon. A big plus: Vai is quite remote, and nothing is built up here. There is a restaurant, but there are no hotels or other accommodation. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But how did the palm trees get to the area around Vai? Was it the Saracens who are said to have landed there in 824 to harass Crete, eating the dates they brought with them and spitting out the stones? It is reported like this. But the Cretans have always done well without invaders, the palm has long been native to the island and is known as the "Cretan palm". These trees you´ll also find in Preveli in the south, another one of the super beaches, but let's see if we get there this winter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 13:58:08 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Mirtos 1</title>
      <link>https://www.michas-kretablog.de/mirtos-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Einfach mal raus
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Alle waren begeistert. Drei Monate Kreta, oder vier  - toll, wir beneiden euch. Aber auch: Das ist ganz schön 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          mutig ...
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nun, man kann den Winter so oder so im Süden verbringen. Es gibt genug Hotels, die einen rund um die Uhr versorgen, zum Beispiel in der Türkei. Oder man will das wirkliche Leben kennenlernen. Das kann anstrengend werden - aber interessant ist es allemal.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Am Anfang fühlt man sich natürlich wie im Urlaub. So langsam, ganz langsam realisieren wir, dass das hier eine ganz andere Nummer ist. Wenn kaum Touristen da sind, wenn die meisten Kneipen zu sind, wenn das Leben hier in dem kleinen Küstenort Mirtos zu seiner Normalität zurückfindet, wenn man sehen muss, wie man als Ausländer in diesem neuen Alltag zurechtkommt. Ach ja, wir sind plötzlich Ausländer. Einfach so.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wir wollten mal raus aus Deutschland. Natürlich auch wegen der absurden Energiepreise, aber nicht nur. Wir wollten in ein wärmeres Land ...
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es ist klasse, Ende November noch tagsüber 20 Grad und viel Sonne zu haben. Am Meer zu sein. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Was werden wir tun? Viel lesen, schreiben, fotografieren. Orte besuchen, die wir aus dem Urlaub kennen. Griechisch lernen, wenigstens ein bisschen. Erkunden, wie man hier lebt. Dinge, die einem in Deutschland als „normal“ erscheinen, in Frage stellen ...
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Let´s go
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Everyone was enthusiastic. Three months in Crete, or four - great, we envy you. But also: pretty brave...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Well, you can spend the winter in the south in different ways. There are enough hotels that supply you around the clock, for example in Turkey. Or you want to get to know real life. This can be exhausting - but it is always interesting.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In the beginning, of course, you feel like you are on vacation. So slowly, very slowly, we realize that this is a completely different thing. When there are hardly any tourists, when most of the taverns are closed, when life here in the small coastal town of Mirtos returns to normality, when you have to see how you cope as a foreigner in this new everyday life. Oh yes, we are suddenly foreigners.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We wanted to get out of Germany. Of course, also because of the increasing energy prices, but not only. We wanted to go to a warmer country...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            It's great to have 20 degrees and a lot of sun during the day at the end of November. To be by the sea.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What are we going to do? A lot of reading, writing, photography. Visit places we know from vacation. Learn Greek, at least a little. Explore how to live here. Questioning things that seem "normal" in Germany ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:22:09 GMT</pubDate>
      <author>183:937227228 (Michael Meinert)</author>
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    </item>
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